PlayStation 6 kommt wohl später: Warum Sony bei der PS6 wartet
Kommt die PlayStation 6 später als gedacht? Warum Sony bei der PS6 wohl länger wartet und was das für PS5-Spieler bedeutet.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Wann erscheint die PS6?
Offiziell hat Sony die PlayStation 6 noch nicht angekündigt. Ein Release vor 2028 wirkt derzeit aber immer unwahrscheinlicher. Mehrere aktuelle Einschätzungen deuten darauf hin, dass die PS6 eher 2028 oder sogar 2029 erscheinen könnte.
Der Grund liegt nicht nur bei Sony. Die gesamte Spielebranche kämpft mit steigenden Hardwarekosten, teurem Arbeitsspeicher und hoher Nachfrage durch KI-Rechenzentren. Genau deshalb könnte der PS5-Nachfolger PlayStation 6 später erscheinen, als viele Spieler noch vor wenigen Jahren erwartet haben.
- Das erwartet dich:
- PS6: Der aktuelle Stand
- PS6 Release: Warum 2028 oder 2029 immer realistischer wird
- PlayStation 6 (PS6): Hardware-Spezifikationen und technische Details
- PS6 Preis: Warum die neue PlayStation teuer werden könnte
- Wird die PS6 noch ein Laufwerk haben?
- Wird die PlayStation 6 wirklich so heißen?
- Kommt neben der PS6 auch ein PlayStation-Handheld?
- Wird die PS6 abwärtskompatibel sein?
- Welche Spiele könnten für die PS6 erscheinen?
- PlayStation 6 (PS6): Release-Datum und Vorbestellungen
- Preis-Frage: Was wird die Sony PlayStation 6 (PS6) kosten?
- PlayStation 6 (PS6) und VR: Wird Sony an Virtual Reality festhalten?
PS6: Der aktuelle Stand
- Release: Offiziell nicht bestätigt. 2028 oder eher 2029 wirkt derzeit realistischer als 2027.
- Preis: Unbekannt. Aufgrund moderner Chips, RAM-Kosten und PS5-Pro-Preisstrategie dürfte die PS6 deutlich teurer als die PS5 zum Start werden.
- Technik: AMD, KI-Upscaling, besseres Raytracing und mehr Speicher gelten als wahrscheinlich.
- Kühlung: Ein Sony-Patent deutet darauf hin, dass die PS6 auf eine neue Heatpipe-Lösung statt Liquid Metal setzen könnte.
- Laufwerk: Ein optionales Disc-Laufwerk wirkt realistischer als ein fest verbautes Pflicht-Laufwerk. Allerdings kehrt bereits die PS5 den Discs ab 2028 ab. Also dürfte das Laufwerk nur noch für ältere Spiele gedacht sein.
- Strategie: Sony dürfte mit der PS6 vor allem Core-Gamer und Technikfans ansprechen.
- Handheld: Gerüchte gibt es, bestätigt ist bisher nichts. Auch eine „Light-Variante“ der PS6 ist immer wieder in der Gerüchte-Szene ein Thema.
Die PlayStation 5 erschien im November 2020. Rein nach dem bisherigen Rhythmus von Sony wäre ein Start der nächsten Generation im Jahr 2027 oder 2028 denkbar gewesen. Doch die Lage hat sich verändert. Die PS5 Pro ist seit 2024 auf dem Markt, viele große Spiele erscheinen weiterhin generationsübergreifend und die Hardwarepreise bleiben ein großes Thema.
Zuletzt hat Sony selbst klargemacht, dass es noch keinen festen Termin und keinen Preis für die nächste PlayStation gibt. Mehr dazu findet ihr in unserer aktuellen Einordnung zum PS6-Release und Sonys Zeitplan. Kurz gesagt: 2027 ist nicht unmöglich, aber 2028 oder 2029 wirken derzeit deutlich plausibler.

Die PS5 Pro erschien 2024 und ist derzeit die stärkste PlayStation-Konsole am Markt. – Bild: Sony Interactive Entertainment
Update vom 1. September 2026: Sony sieht bei der PS6 keinen Zeitdruck
Ein weiteres Argument spricht inzwischen dafür, dass Sony mit der PlayStation 6 keinen Zeitdruck hat. Sony-CEO Hiroki Totoki erklärte in einem aktuellen Interview mit dem Wall Street Journal (via YouTube), dass sich die aktuelle PlayStation-Konsole bereits in der zweiten Hälfte ihres Lebenszyklus befindet. Deshalb müsse Sony die PS5 heute nicht mehr aggressiv verkaufen.
Statt möglichst viele zusätzliche Konsolen abzusetzen, konzentriert sich Sony zunehmend auf wiederkehrende Einnahmen mit der bereits vorhandenen Nutzerbasis. Totoki spricht von mehr als 125 Millionen monatlich aktiven PlayStation-Nutzern. Gleichzeitig wurden bis Ende Juni 2026 bereits rund 95,3 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert.
Interessant ist auch der Zeitpunkt. Totoki bezeichnet die aktuelle Speicherknappheit als vergleichsweise glücklich für Sony, weil sie erst in einer späten Phase des PS5-Lebenszyklus auftritt. Eine neue Konsole wäre aufgrund hoher Preise für RAM und andere Komponenten derzeit deutlich schwieriger günstig auf den Markt zu bringen.
Eine Verschiebung der PS6 bestätigt Totoki damit ausdrücklich nicht. Sony hat ohnehin noch keinen offiziellen Release-Termin genannt. Seine Aussagen zeigen aber, dass der Konzern aktuell wirtschaftlich keinen Grund hat, die PS5 möglichst schnell abzulösen. Damit bleibt ein PS6-Release 2028 oder möglicherweise sogar später weiterhin durchaus plausibel.
Update vom 16. Juni 2026: Embracer Group sieht die nächste PlayStation nicht vor 2028
Der aktuelle Geschäftsbericht der Embracer Group verweist auf Analysteneinschätzungen zur nächsten Konsolengeneration. Demnach könnte die PlayStation 6 möglicherweise erst 2028 oder später erscheinen. Einige Einschätzungen nennen sogar 2029 als mögliches Szenario.
Als Gründe werden steigende Herstellungskosten, höhere Speicherpreise und Druck in der Lieferkette genannt. Besonders RAM bleibt ein großes Thema. Durch die Nachfrage aus dem KI-Bereich stehen Speicherhersteller stark unter Druck. Für eine neue Konsole ist das problematisch, weil sie mehr und schnelleren Speicher braucht als die PS5 Pro.
Wenn einzelne Bauteile teurer werden, hat Sony nur wenige Optionen. Die PS6 könnte teurer werden. Sony könnte mit geringerer Marge verkaufen. Oder der Marktstart wird nach hinten verschoben.
Update vom 09. Mai 2026: Derzeit ist kein Release-Termin für die PS6 festgelegt
Während der Präsentation zur Unternehmensstrategie und zu den Geschäftszahlen sprach Hiroki Totoki, Präsident und CEO der Sony Group Corporation, über die nächste PlayStation-Generation. Dabei stellte er klar: Sony hat derzeit noch keinen Preis und keinen Veröffentlichungstermin für die PS6 festgelegt.
Totoki erklärte, dass Sony die Marktsituation weiter beobachten will. Besonders die hohen Speicherpreise spielen dabei eine wichtige Rolle. Nach aktueller Einschätzung könnten diese auch im Geschäftsjahr 2027 hoch bleiben, weil es weiterhin Lieferengpässe gibt.
„Was die kommende Generation von Spielekonsolen betrifft, haben wir noch nicht entschieden, wann und zu welchem Preis wir die neue Konsole auf den Markt bringen werden“, sagte Totoki laut ResetEra.
Sony prüft deshalb mehrere Möglichkeiten. Das Unternehmen will Hardwarekosten senken, neue Vertriebswege prüfen und verschiedene Szenarien durchspielen. Für Spieler bedeutet das: Die PS6 kommt, aber Sony legt sich beim Zeitpunkt noch nicht öffentlich fest.
Damit stellt sich für viele Spieler eine einfache Frage: Kommt die PS6 wirklich erst 2029? Oder hält Sony am klassischen Konsolenzyklus fest?
PS6 Release: Warum 2028 oder 2029 immer realistischer wird
Microsoft rechnete in öffentlich gewordenen Unterlagen bereits mit 2028 als Startzeitraum der nächsten Konsolengeneration. Das heißt nicht, dass Sony genau in diesem Jahr startet. Es zeigt aber, dass 2028 schon länger als realistisches Fenster gilt.
Auch Sony selbst hat früher angedeutet, dass Konsolengenerationen länger dauern können. Masayasu Ito, früherer Executive Vice President of Hardware Engineering bei Sony, sprach Ende 2019 von einer Plattform-Lebensdauer von sieben bis zehn Jahren.
„In der Vergangenheit betrug der Zyklus für eine neue Plattform sieben bis zehn Jahre“, so Ito.
Inzwischen kommt ein neuer Faktor dazu: Arbeitsspeicher. RAM wird durch den KI-Boom stärker nachgefragt. Rechenzentren zahlen hohe Preise. Hersteller richten ihre Kapazitäten stärker darauf aus. Konsolenhersteller müssen deshalb genauer kalkulieren.
Für die PlayStation 6 wäre das besonders wichtig. Moderne Spiele brauchen mehr Speicher, höhere Bandbreite und bessere Grafikfunktionen. Deshalb wirkt ein PS6-Release im Jahr 2028 weiterhin möglich. Ein Start im Jahr 2029 ist aber ebenfalls kein unrealistisches Szenario mehr.
Warum Sony nicht zu früh wechseln muss
Die PS5 ist noch lange nicht am Ende. Viele Spieler haben die Konsole wegen der schlechten Verfügbarkeit erst spät gekauft. Dazu kommt die PS5 Pro, die Sonys aktuelle Generation verlängert. Für Sony wäre es riskant, zu früh eine neue Konsole zu bringen und damit Millionen PS5-Spieler zu verärgern.
Auch die Spieleentwicklung spricht gegen einen überhasteten Wechsel. Große AAA-Spiele brauchen heute viele Jahre. Wenn Sony die PS6 zu früh bringt, könnten zum Start zu wenige echte Next-Gen-Titel bereitstehen. Genau dieses Problem kennen viele Spieler bereits von der PS5-Ära: Die Hardware war stark, doch echte Exklusivmomente kamen langsamer als erwartet.
Ein späterer Start hätte also Vorteile. Sony könnte mehr Zeit für Technik, Launch-Spiele und Preisplanung gewinnen. Gleichzeitig würde die PS5 noch länger aktiv bleiben.
PlayStation 6 (PS6): Hardware-Spezifikationen und technische Details
Bislang gibt es keine Gerüchte aus dem Sony-Lager, welche Hardware die nächste Konsole verbaut haben wird. AMD wird wieder mit Sony kooperieren. Welchen AMD-Chip die kommende Sony-Konsole haben wird ist derzeit noch nicht sicher. Gerüchte sprechen von „Magnus“, dass allerdings eher zur nächsten Xbox-Konsole passen könnte.
Welche Leistung wird die PS6 erbringen? Wahrscheinlich über 30 TeraFLOPS. Das wäre rund 3-Mal so viel wie bei PS5. Neueste Gerüchte bestätigen dieses Aussage.
Da Spieldateien auch immer größer werden – wir erleben diese Entwicklung seit Jahren – wird auch die verbaute SSD-Festplatte wohl größer ausfallen.
Könnte Sony bei der PS6 die Kühlung ändern?
Auch bei der Kühlung könnte Sony umdenken. Ein neues Patent deutet darauf hin, dass die PS6 möglicherweise auf ein anderes System setzt. Statt Liquid Metal könnte Sony eine Lösung mit versiegelter Flüssigkeit in Heatpipes nutzen.
Das wäre spannend, weil Liquid Metal bei der PS5 zwar technisch stark war, aber immer wieder für Diskussionen sorgte. Vor allem Fragen zur Haltbarkeit, Verteilung und Aufstellung der Konsole beschäftigten viele Spieler. Mehr dazu lest ihr in unserem Artikel zur möglichen PS6-Kühlung ohne Liquid Metal.
Wichtig bleibt aber: Ein Patent ist keine Bestätigung. Es zeigt nur, woran Sony technisch arbeiten könnte.
Welche Architektur könnte die PS6 bekommen?
Ein Gerücht vom November 2024 von Hardware-Insider „zhangzhonghao“ besagt, dass sich in puncto Architektur der PlayStation 6 einiges gegenüber der Vorgängerkonsole ändern könnte. Im Chiphell-Forum verriet er angeblich Details zu AMDs kommenden GPU-Architekturen. Demnach plant AMD, nach RDNA 4 auf den Namen UDNA umzusteigen.
Die PS6 soll wohl auf der UDNA-Architektur basieren. Bei der CPU gibt es laut Gerüchten noch keine Entscheidung: Sony schwankt zwischen Zen 4 und Zen 5. Da die PS6 aber frühestens 2027/2028 erscheint, könnten diese Architekturen bis dahin veraltet sein, denn AMD könnte bis dahin bereits Zen 6-Prozessoren veröffentlicht haben.
Laut Berichten werden die UDNA-GPUs von AMD ein ALU-Design verwenden, das an die ältere GCN-Architektur erinnert. Diese Architektur wurde vor zehn Jahren eingeführt und war auch für die GPU der PS4 verantwortlich. Der Insider gab außerdem an, dass die Massenproduktion der UDNA-GPUs voraussichtlich 2026 beginnen soll – was gut mit dem vermuteten Erscheinungsdatum der PS6 im Jahr 2028 zusammenpasst
Wie leistungsstark soll die PS6 werden?
Laut Berichten will Sony mit der PS6 eine sehr leistungsstarke Konsole bauen. Sie soll sich klar von der PS5 und PS5 Pro absetzen. Ob sie am Ende stärker als die nächste Xbox wird, bleibt aber offen.
Schon jetzt gibt es Gerüchte über frühe Konzeptarbeiten. Dabei sollen Spezifikationen skizziert, Entwicklerstudios befragt und Gespräche mit Herstellern geführt worden sein. Besonders AMD spielt dabei wieder eine wichtige Rolle.
Raytracing und Pathtracing dürften im Mittelpunkt stehen. Diese Technik ist aktuell noch teuer. Bis 2028 oder 2029 könnte sie aber günstiger und effizienter werden.
Sony dürfte bei der PS6 nicht nur auf rohe Leistung setzen. KI-Upscaling, bessere Beleuchtung und stabile Bildraten könnten wichtiger werden als reine TeraFLOPS-Zahlen.
GPU und Grafikleistung
Die GPU soll auf RDNA 5 basieren und mit 52–54 Compute Units bei 2,6–3,0 GHz takten. Hinzu kommen 10 MB L2-Cache und eine Struktur mit drei Shader-Engines.
Was bedeutet das in Zahlen?
- Rasterization: 2,5–3x so stark wie die PS5
- Raytracing: bis zu 40 TFLOPS äquivalent – ein Niveau, das mit einer RTX 5090 vergleichbar sein könnte
- Mit FSR 4 Upscaling: angeblich 4–8x mehr Grafikleistung als PS5
Vor allem beim Raytracing will Sony wohl neue Maßstäbe setzen. Bessere Beleuchtung, globale Illumination und realistischere Schatten könnten das Gaming-Erlebnis revolutionieren.
Speicher & Bandbreite
Auch beim Speicher zieht Sony angeblich alle Register:
- 160-bit GDDR7 Interface @ 32 GT/s
- 640 GB/s Bandbreite
- Bis zu 40 GB RAM unterstützt
Derzeit erwägt Sony laut Leak 30 GB oder 40 GB in der finalen Konsole, abhängig von den Speicherpreisen 2027.
Leak: Technische Daten (nicht offiziell bestätigt)
| Komponente | PS5 | PS5 Pro | PS6 (Leak) | Leistungssteigerung PS6 ggü. PS5 |
|---|---|---|---|---|
| CPU | 8x Zen 2 @ 3,5 GHz | 8x Zen 2 @ 3,85 GHz | 7–8x Zen 6 + 2x LP Cores @ ~4 GHz | +80–100 % (effektiv, durch moderne Architektur & LP-Cores) |
| GPU | 36 CU RDNA 2 @ 2,23 GHz (10,3 TFLOPS) |
60 CU RDNA 3 @ ~2,35 GHz (~23 TFLOPS) |
52–54 CU RDNA 5 @ 2,6–3,0 GHz (34–40 TFLOPS RT) |
+250–300 % (Raytracing sogar +500 %) |
| RAM | 16 GB GDDR6 448 GB/s |
16 GB GDDR6 576 GB/s |
30–40 GB GDDR7 640 GB/s |
+90–150 % (Speichergröße) / +43 % Bandbreite |
| Speicherinterface | 256-bit @ 14 Gbps | 256-bit @ 18 Gbps | 160-bit @ 32 Gbps | +100 % effektive Effizienz durch GDDR7 |
| Raster-Performance | Baseline | ~2x PS5 | 2,5–3x PS5 | +150–200 % |
| Raytracing | Sehr begrenzt (1. Gen RT) |
~3x PS5 | 6–12x PS5 (RTX 5090 Niveau) | +600–1000 % |
| Abwärtskompatibilität | PS4 | PS4 | PS4 & PS5 | — |
| Release | 2020 | 2024 | 2028/2029 (aktuelle Leaks) | — |
Kann die PS6 wirklich so stark sein?
Viele Experten zweifeln, ob die genannten Spezifikationen in dieser Form realistisch sind. Grund:
- 3nm-Chips sind teuer und komplex in der Produktion.
- 40 GB RAM wären für eine Konsole extrem kostspielig.
- Die Prognose von RTX-5090-Niveau beim Raytracing klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
AMD und Sony setzen auf KI-basierte Grafiktechnologie
Sony und AMD arbeiten im Rahmen des Projekts „Amethyst“ gemeinsam an KI-basierten Grafiktechnologien, um zukünftige Konsolen wie die PlayStation 6 (PS6) zu revolutionieren. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, durch maschinelles Lernen realistischere Spiele mit verbesserten Umgebungen und lebensechten Charakteren zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Weiterentwicklung von Raytracing und Pathtracing, um Licht- und Schatteneffekte noch realistischer darzustellen.
Obwohl „Amethyst“ als Langzeitprojekt gilt und die neuen Technologien voraussichtlich erst mit der PS6 eingeführt werden, verspricht diese Partnerschaft eine bedeutende Weiterentwicklung in der Gaming-Welt.
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Wie steht die PS6 im Vergleich zur nächsten Xbox?
Die kommende Xbox-Konsole, die den Codenamen „Magnus“ trägt soll 25 Prozent mehr Rohleistung haben als die PS6, zumindest auf dem Papier.
Auffällig ist, dass Sony bei der PS6 weniger Wert auf rohe Raster-Leistung legt, sondern Raytracing und KI in den Vordergrund stellt. Mit FSR 4 oder ähnlichen Verfahren könnten Spiele in Zukunft in niedrigerer Auflösung gerendert und per KI hochskaliert werden. Ohne sichtbaren Qualitätsverlust.
Doch wie schon bei PS5 vs. Xbox Series X könnte sich dieser Unterschied in der Praxis relativieren. Beide Konsolen dürften auf 4K 60fps ausgelegt sein, mit 4K 120fps über Upscaling in ausgewählten Spielen. Entscheidend wird eher sein, wie die Hersteller ihre Exklusivspiele und Services aufstellen.
PS6 Preis: Warum die neue PlayStation teuer werden könnte
Der Preis der PS6 ist aktuell völlig offen. Trotzdem sollte man nicht automatisch mit einem günstigen Startpreis rechnen. Die PS5 startete 2020 in Europa bei 499 Euro mit Laufwerk. Die Digital Edition kostete 399 Euro. Die PS5 Pro kam 2024 bereits deutlich teurer auf den Markt.
Wenn Sony bei der PlayStation 6 auf moderne Chips, mehr Speicher, KI-Hardware und eine schnelle SSD setzt, könnte der Preis klar über dem klassischen Konsolenpreis liegen. Ein Bereich zwischen 600 und 800 Euro wirkt derzeit realistischer als ein Start bei 499 Euro.
Genau hier liegt Sonys Problem. Die PS6 muss stark genug sein, um sich von der PS5 Pro abzusetzen. Gleichzeitig darf sie nicht so teuer werden, dass viele Spieler lieber bei der PS5 bleiben. Sony braucht also eine Balance aus Leistung, Preis und langer Lebensdauer.
Dazu passt eine aktuelle Einschätzung zur Zielgruppe der PS6. Sony dürfte mit der nächsten Konsole vor allem Core-Gamer ansprechen. Also Spieler, die bereit sind, für starke Technik, AAA-Spiele und ein Premium-Erlebnis mehr zu bezahlen. Mehr dazu lest ihr in unserer Analyse zur PS6-Strategie für Hardcore-Gamer.
Wird die PS6 noch ein Laufwerk haben?
Eine der spannendsten Fragen betrifft das Laufwerk. Sony verkauft mit der PS5 Digital Edition und der PS5 Slim bereits Konsolen, bei denen das Disc-Laufwerk keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Das separate Laufwerk für die PS5 zeigt klar, wohin Sony denken könnte.
Am wahrscheinlichsten wirkt derzeit ein Modell mit optionalem Laufwerk. Damit könnte Sony die PS6 günstiger anbieten und trotzdem Spieler abholen, die weiterhin Discs sammeln oder gebrauchte Spiele kaufen möchten.
Eine komplett digitale PlayStation 6 wäre möglich, aber riskant. Gerade in Europa kaufen viele Spieler weiterhin physische Spiele. Auch Sammler, Familien und Händler profitieren davon, wenn Spiele nicht nur an einen Account gebunden sind.
Es könnte also gut sein, dass die PS6 die letzte PlayStation-Konsole mit optionalem Laufwerk wird. Eine spätere PlayStation 7 könnte dann deutlich stärker digital ausgerichtet sein.
Wird die PlayStation 6 wirklich so heißen?
Sony hat sich die Markenrechte für PS6, PS7, PS8, PS9 und PS10 gesichert. Sollte euch jemand einreden möchten, dass die PS6 nicht PlayStation 6 heißen wird, dann sollte diese Person die Meldung erklären, warum sich Sony die Markenrechte für jene gesichert hat.
Ob diese Trademarks jemals Verwendung finden, wird sich zeigen. Immerhin sprechen wir hier von einen Zyklus von mindestens 5 bis 7 Jahren. Wenn die PS6 also wirklich frühstens 2028 erscheint, dann kommt eine PS7 im Jahr 2033 bis 2035, und so weiter…
Wie Gematsu meldete sicherte sich Sony die Markenrechte für die PS4 bereits 2006. Jene der PS5 ebenso im selben Jahr. Warum nicht gleich bis zur PlayStation 10 alle durchmachen, dachte man sich anscheinend bei Sony Interactive Entertainment und sicherte sich Markenrechte weit über die PS6 hinaus.
| Konsole | Markeneintrag | Release der Konsole |
|---|---|---|
| PS | 2000 | 1994 |
| PS2 | 1999 | 2000 |
| PS3 | 2005 | 2006 |
| PS4 | 2006 | 2013 |
| PS5 | 2006 | 2020 |
| PS6 | 2019 | 2028/2029 (Schätzung) |
| PS7 | 2019 | unbekannt |
| PS8 | 2019 | unbekannt |
| PS9 | 2019 | unbekannt |
| PS10 | 2019 | unbekannt |
Kommt neben der PS6 auch ein PlayStation-Handheld?
Immer wieder gibt es Gerüchte über ein neues mobiles PlayStation-Gerät. Die PlayStation Portal ist bisher vor allem für Remote Play gedacht. Ein echter PS6-Handheld wäre etwas anderes. Er müsste Spiele nativ ausführen können oder zumindest deutlich stärker mit Sonys Cloud- und Konsolenstrategie verbunden sein.
Ein solches Gerät würde gut in die aktuelle Marktlage passen. Nintendo zeigt mit der Switch und der Switch 2, wie stark ein hybrides Konzept funktionieren kann. Microsoft denkt ebenfalls stärker in Richtung Cloud, PC und flexible Hardware. Sony könnte also versuchen, die PS6 nicht nur als klassische Wohnzimmer-Konsole zu positionieren, sondern als Teil eines größeren PlayStation-Ökosystems.
Bestätigt ist das nicht. Aber die Richtung ist klar: Die nächste PlayStation-Generation wird wahrscheinlich nicht mehr nur aus einer einzelnen Konsole bestehen. Wer mehr dazu lesen möchte, findet auf DailyGame bereits weitere Gerüchte und Einschätzungen rund um einen möglichen PlayStation-Handheld.
Wird die PS6 abwärtskompatibel sein?
Eine Abwärtskompatibilität zu PS5-Spielen wirkt sehr wahrscheinlich. Offiziell bestätigt ist sie zwar noch nicht, doch Sony hätte starke Gründe dafür. Millionen Spieler besitzen digitale Bibliotheken. Viele haben Geld in PS4- und PS5-Spiele, DLCs und Services investiert.
Wenn die PS6 diese Spiele nicht unterstützt, würde Sony viel Vertrauen riskieren. Außerdem basiert die aktuelle PlayStation-Hardware auf AMD-Technik. Wenn Sony auch bei der PS6 auf AMD setzt, wäre eine technische Brücke zur PS5 naheliegend.
Ob auch PS4-Spiele weiterhin unterstützt werden, bleibt offen. Möglich wäre es aber. Für Sony wäre eine starke Abwärtskompatibilität ein wichtiges Verkaufsargument.
Welche Spiele könnten für die PS6 erscheinen?
Zum aktuellen Zeitpunkt lässt sich nicht sagen, welche Titel in Arbeit sind, da noch viele Jahre vergehen werden. Sony wird wohl an einigen bestehenden Franchises festhalten:
- God of War
- Horizon (3)
- Gran Turismo
- The Witcher 4
- Intergalactic: The Heretic Prophet
- Gran Turismo 8
Nicht ungewöhnlich wären Erweiterungen bzw. Optimierungen zum Start der Konsole, dabei könnten folgende Titel mit von der Partie sein:
- GTA VI (GTA 6)
- Minecraft
- Fortnite

Grand Theft Auto VI (GTA 6) wird nicht nur auf der PS5 Pro besser aussehen, sondern auch auf der PS6. – (C) Rockstar Games
Einen „realistischen Fun-Fact“ erlaubte sich ein Branchenanalyst im Januar 2023. Via Twitter behauptete er, dass bereits 2023 mit der Entwicklung großer AAA-Videospiele für die PlayStation 6 begonnen werden müsste.
Warum die PS5 noch lange wichtig bleibt
Selbst wenn die PS6 2028 oder 2029 erscheint, wird die PS5 nicht sofort verschwinden. Die PS4 wurde noch viele Jahre nach dem Start der PS5 unterstützt. Viele Spiele erschienen weiterhin für beide Generationen. Wiederkehrende Franchises wie Call of Duty werden wohl noch länger auf die PlayStation 5 setzen. Immerhin schaffte es Black Ops 7 als letztes CoD noch auf die PS4.
Das dürfte sich wiederholen. Publisher wollen große Zielgruppen erreichen. Wenn die PS5 weiterhin millionenfach aktiv genutzt wird, werden viele Studios nicht sofort ausschließlich für PS6 entwickeln. Für Spieler ist das eine gute Nachricht. Wer heute eine PS5 oder PS5 Pro besitzt, muss nicht fürchten, dass die Konsole plötzlich wertlos wird. Die Übergangsphase dürfte wieder mehrere Jahre dauern.
PlayStation 6 (PS6): Release-Datum und Vorbestellungen
Sony hat die PlayStation 6 noch nicht offiziell angekündigt. Deshalb gibt es auch kein bestätigtes Release-Datum und keine Vorbestellungen.
Frühere Unterlagen und Branchenberichte deuteten lange auf 2027 oder 2028 hin. Inzwischen wirkt 2028 deutlich realistischer. Je nach Hardwarekosten, Speicherpreisen und Sonys Preisstrategie könnte auch 2029 möglich sein.
Das heißt nicht, dass die PS6 verschoben wurde. Sony hat nie einen offiziellen Termin genannt. Es bedeutet nur: Der frühere Gedanke an einen schnellen Start im Jahr 2027 wirkt heute weniger wahrscheinlich.
Für Spieler ist das nicht zwingend schlecht. Die PS5 bleibt länger relevant. Die PS5 Pro kann die aktuelle Generation verlängern. Außerdem hätten Entwickler mehr Zeit für echte Next-Gen-Spiele.
Vorbestellungen dürften erst starten, wenn Sony die Konsole offiziell vorgestellt hat. Bis dahin bleiben konkrete Händlerangebote, Preisangaben oder Release-Tage reine Spekulation.
Kommt die PS6 schneller, wenn das Interesse an der PS5 sinkt?
Ein früher PS6-Start wäre möglich, wenn die PS5 deutlich an Schwung verliert. Aktuell spricht aber wenig dafür. Die PS5 verkauft sich weiterhin stark, die PS5 Pro verlängert die Generation und viele große Spiele erscheinen noch für die aktuelle Hardware.
„Wir glauben, dass die PS5 einen langen Lebenszyklus haben wird, genau wie die PS4“, sagte Hideaki Nishino, CEO der Sony Interactive Entertainment Platform Business Group, über die Zukunft der PlayStation.
Nishino machte aber auch klar, dass neue Technik irgendwann neue Hardware braucht. Der Start einer neuen Konsole hängt also nicht nur vom Interesse an der PS5 ab. Entscheidend ist auch, wann Sony die neue Technologie sinnvoll und bezahlbar einsetzen kann.
„Der Zeitpunkt für die Markteinführung neuer Hardware hängt davon ab, in welchem Zeitraum sich die Technologie weiterentwickelt und in welchem Zeitraum wir diese Technologie implementieren können“, sagte Nishino im Interview mit der Famitsu.
Was bedeutet das für PS5-Spieler?
Wer aktuell eine PS5 besitzt, muss nicht nervös werden. Die Konsole bekommt weiterhin große Spiele, Updates und technische Verbesserungen. Auch die PS5 Pro dürfte Sony dabei helfen, die Zeit bis zur nächsten Generation zu überbrücken.
Wer allerdings überlegt, ob sich der Kauf einer PS5 Pro noch lohnt, sollte ehrlich auf das eigene Spielverhalten schauen. Wenn du bessere Grafik, stabilere Bildraten und mehr Leistung willst, kann sich die PS5 Pro lohnen. Wenn du dagegen auf die nächste echte Generation warten möchtest, könnte die PS6 ab 2028 oder 2029 spannender sein.
Eine sichere Antwort gibt es noch nicht. Sony hat die PS6 nicht angekündigt. Deshalb bleibt jede konkrete Jahreszahl eine Einschätzung.
Preis-Frage: Was wird die Sony PlayStation 6 (PS6) kosten?
Über den Preis der PlayStation 6 kann man derzeit nur spekulieren. Sony muss einen schwierigen Kompromiss finden. Die Konsole muss stark genug für eine neue Generation sein. Gleichzeitig darf sie nicht so teuer werden, dass viele Spieler abspringen.
Die Erfahrung mit der PS5 zeigt außerdem ein weiteres Problem: Bei hoher Nachfrage können Scalper den Markt belasten. Sony dürfte deshalb versuchen, zum Start mehr Geräte bereitzustellen und den Verkauf besser zu steuern.
Ein Blick auf frühere PlayStation-Preise zeigt, wie stark sich der Markt verändert hat. Und noch verändern wird in der Zukunft.
Bisherige Preise für PlayStation-Konsolen
- PlayStation 1: Die originale PlayStation, die 1995 auf den Markt kam, wurde in Europa zu einem Einführungspreis von etwa 299 Euro verkauft. Angesichts der Inflation wäre ein angepasster Preis im Jahr 2024 irgendwo bei 550 Euro. Dieser Preis war für die damalige Zeit wettbewerbsfähig und trug maßgeblich zum Erfolg des Systems bei.
- PlayStation 2: Die PS2 wurde im Jahr 2000 zu einem Preis von 299 Euro [angepasster Inflationspreis: ca. 500 Euro] eingeführt. Die Konsole setzte neue Maßstäbe, insbesondere durch ihre integrierte DVD-Wiedergabe, und blieb aufgrund des attraktiven Preises und der umfangreichen Spielbibliothek ein großer Erfolg.
- PlayStation 3: Die PS3, die 2006 auf den Markt kam, startete in Europa mit einem Einführungspreis von 499 Euro [angepasster Inflationspreis: ca. 750 Euro] für die 20-GB-Version und 599 Euro für die 60-GB-Version [angepasster Inflationspreis: ca. 900 Euro] . Der höhere Preis spiegelte die damals neuartigen Technologien wider, darunter das Blu-ray-Disc-Laufwerk und die erhöhte Rechenleistung, was jedoch auch zu anfänglichen Herausforderungen bei der Marktdurchdringung führte.
- PlayStation 4: Die PS4 wurde 2013 zum Preis von 399 Euro [angepasster Inflationspreis: ca. 520 Euro] eingeführt. Dies war ein strategisch platzierter Preis, der die Konkurrenz übertraf und eine breite Akzeptanz im Markt ermöglichte, besonders im Vergleich zur teureren Xbox One.
- PlayStation 5: Die PS5, die im November 2020 veröffentlicht wurde, startete in Europa bei 499 Euro [angepasster Inflationspreis: ca. 580 Euro] für die Standardversion und 399 Euro [angepasster Inflationspreis: ca. 460 Euro] für die Digital Edition. Die PS5 bot ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und innovative Features wie das schnelle SSD-Laufwerk, die 3D-Audio-Technologie und ein neues Controller-Design.
- PS5 Pro: Die Pro-Variante der PlayStation 5 erschien am 7. November 2024 und kostet zum Start 799 Euro.
Warum RAM die Preisfrage stark beeinflussen kann
Bei Konsolenpreisen denkt man oft zuerst an Chips, Laufwerke oder Marketing. Aktuell ist aber auch RAM ein großes Thema. Arbeitsspeicher ist durch den KI-Boom stark gefragt. Das kann auch Konsolen treffen.
Sony kauft Speicher zwar zu anderen Bedingungen als normale Endkunden. Trotzdem bleibt das Problem bestehen: Wenn Speicher knapp und teuer ist, wird eine neue Konsole schwerer aggressiv zu bepreisen.
Ein Experte, Joost van Dreunen von der NYU Stern, ordnete ein, dass RAM einen spürbaren Anteil an den Gesamtkosten haben kann. Als mögliche Folge für aktuelle Konsolen nannte er Preissteigerungen im Bereich von 10 bis 15 Prozent in den kommenden Jahren. Das ist keine Sony-Ankündigung, aber ein realistisches Marktszenario. Quelle: Reuters.
Für Sony entstehen dadurch mehrere Optionen:
- PS6 später bringen: Sony könnte warten, bis sich die Speichersituation entspannt.
- PS6 teurer machen: Preise zwischen 700 und 900 Euro wirken dann schneller realistisch.
- Modelle stärker staffeln: Eine günstigere Variante und ein Premium-Modell wären denkbar.
Wichtig: Das bestätigt keine Verschiebung. Es erklärt aber, warum sich das frühere 2027/2028-Fenster inzwischen eher wie ein offener Korridor anfühlt.
Wie könnte der Preis der PS6 aussehen?
Beim Preis der PlayStation 6 ist derzeit Vorsicht angebracht. Sony hat keinen Betrag genannt und auch keine Modellstruktur bestätigt. Sicher ist nur: Eine neue Konsole wird für Sony teurer zu planen sein als frühere Generationen.
Moderne Chips, schneller Speicher, KI-Upscaling, eine größere SSD und bessere Kühlung treiben die Kosten nach oben. Das haben wir bereits bei der Steam Machine von Valve gesehen. Dazu kommt die aktuelle Lage am Speichermarkt. RAM bleibt durch die hohe Nachfrage aus dem KI-Bereich teuer. Genau das kann auch Konsolenpreise beeinflussen. Auch wenn Sony nicht „irgendwer“ am Markt ist.
Ein Startpreis wie bei der PlayStation 5 wirkt deshalb aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich. Die PS5 erschien 2020 mit Laufwerk für 499 Euro. Die PS5 Pro kostete 2024 bereits 799 Euro. Die PS6 müsste technisch deutlich darüber liegen und trotzdem für viele Spieler bezahlbar bleiben.
Realistisch ist daher eher ein höherer Premium-Preis als ein klassischer Konsolenpreis. Ob Sony am Ende bei rund 699 Euro startet, näher an 799 Euro liegt oder verschiedene Modelle anbietet, bleibt offen. Ein Bereich über dem PS5-Pro-Preis wäre riskant, aber nicht mehr völlig undenkbar. Ältere Leaks sprachen zwar von mehreren Varianten, darunter eine günstigere „PS6 S-Variante“ und ein möglicher PlayStation-Handheld. Diese Angaben sind aber nicht bestätigt. Sony könnte verschiedene Preispunkte prüfen, doch belastbare Informationen gibt es dazu bisher nicht.
Entscheidend wird sein, welche Zielgruppe Sony zuerst erreichen möchte. Wenn die PS6 vor allem für Core-Gamer und Technikfans gedacht ist, könnte ein höherer Preis leichter zu erklären sein. Für den Massenmarkt müsste Sony dagegen stärker auf Preis, Verfügbarkeit und langfristigen Support achten.
PlayStation 6 (PS6) und VR: Wird Sony an Virtual Reality festhalten?
Derzeit sieht es nicht danach aus, als wäre die PlayStation VR2 ein Mega-Erfolg für die PS5 bzw. für Sony Interactive Entertainment (SIE). Es könnte also durchaus sein, dass die PS6 lediglich abwärtskompatibel zur VR2 sein wird, jedoch keine neue VR-Hardware mehr bekommen wird.
Allerdings könnte Sony trotz eines enttäuschenden Starts von PlayStation VR2 an der VR-Technologie festhalten. Die Firma hat bereits große Investitionen in die Entwicklung von VR und AR (Augmented Reality) getätigt. Ein „Flop“ könnte also auch als Anreiz dienen, um die nächste Generation der VR-Hardware weiter zu verbessern und innovative Features einzuführen.
Lust auf ein wenig Geschichte über die Sony-Geräte? Wir haben uns in einem Artikel der Entwicklung der PlayStation-Konsolen gewidmet.
Titelbild-Quelle: VR4Player.fr
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Dieser Artikel erschien ursprünglich am 12. Juli 2020 und wurde inhaltlich überprüft und erweitert. Letzte große Aktualisierung am 18. August 2026: Der Artikel wurde um aktuelle Einschätzungen zum PS6-Release, mögliche Auswirkungen hoher RAM-Preise, Sonys Kühlungs-Patent und die mögliche Core-Gamer-Strategie ergänzt.
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Fragen & Antworten
- Diese Fragen wurden geklärt
- Offiziell hat Sony noch kein Release-Datum für die PS6 genannt. Aktuell wirkt ein Start im Jahr 2028 oder 2029 am wahrscheinlichsten. Ein Release 2027 ist nicht unmöglich, aber wegen steigender Hardware- und Speicherpreise weniger wahrscheinlich geworden.
- Ein offizieller Preis ist nicht bekannt. Aufgrund moderner Chips, steigender Speicherpreise und Sonys aktueller Preisstrategie könnte die PS6 deutlich teurer werden als die PS5 zum Start. Ein Bereich zwischen 600 und 800 Euro wirkt derzeit realistisch.
- Sony dürfte erneut mit AMD zusammenarbeiten. Erwartet werden stärkere KI-Grafik, besseres Raytracing, schnellerer Speicher, eine größere SSD und eine effizientere Architektur. Konkrete Specs sind aber weiterhin Leaks und nicht bestätigt.
- Eine Abwärtskompatibilität zu PS5-Spielen wirkt sehr wahrscheinlich, offiziell bestätigt ist sie aber noch nicht. Für Sony wäre sie wichtig, weil viele Spieler ihre digitale Bibliothek weiter nutzen wollen.
- Ein fest verbautes Laufwerk ist nicht sicher. Wahrscheinlicher wirkt ein Modell mit optionalem Disc-Laufwerk, ähnlich wie bei der PS5 Slim. Eine komplett digitale PS6 wäre möglich, aber für viele Spieler riskant.
- Es gibt Gerüchte über ein neues mobiles PlayStation-Gerät. Bestätigt ist ein echter PS6-Handheld aber nicht. Möglich wäre, dass Sony künftig stärker auf ein PlayStation-Ökosystem aus Konsole, Cloud, Remote Play und mobiler Hardware setzt.
- Offizielle PS6-Spiele gibt es noch nicht. Wahrscheinlich sind neue Ableger großer Sony-Marken wie God of War, Horizon, Gran Turismo oder The Last of Us. Auch GTA 6 könnte später eine optimierte PS6-Version erhalten.
- Sony hat die PlayStation 6 noch nicht offiziell angekündigt. Sollte die Konsole 2028 oder 2029 erscheinen, wäre eine erste Präsentation 2027 oder 2028 denkbar. Einen bestätigten Termin für ein PlayStation-6-Event gibt es bisher nicht.
- Davon ist auszugehen. Die PS6 soll eine echte neue Konsolengeneration werden und müsste deshalb deutlich mehr Leistung als PS5 und PS5 Pro bieten. Wie groß der Sprung tatsächlich ausfällt, ist noch unbekannt. Gerüchte sprechen vor allem von besserem Raytracing, stärkerem KI-Upscaling und einer effizienteren AMD-Architektur.
- Bei einzelnen Spielen ist das durchaus denkbar, eine Garantie für 4K mit 120 FPS bei jedem PS6-Spiel wäre aber unrealistisch. Grafikqualität, Raytracing und Komplexität steigen ebenfalls weiter. Wahrscheinlicher sind verschiedene Grafikmodi mit unterschiedlichen Auflösungen und Bildraten.
- Die PS5 dürfte nach dem Start der PS6 noch mehrere Jahre neue Spiele erhalten. Auch die PS4 wurde lange nach Erscheinen der PS5 unterstützt. Bei fast 100 Millionen verkauften PS5-Konsolen (Stand 2026) haben Publisher wenig Interesse daran, diese große Zielgruppe sofort aufzugeben.
- Nein. GTA 6 erscheint zunächst für PlayStation 5 und Xbox Series X/S und benötigt keine PS6. Eine später optimierte PS6-Version oder ein entsprechendes Upgrade wäre denkbar, wurde von Rockstar Games bisher aber nicht angekündigt.
- Das ist noch nicht bestätigt. Eine Abwärtskompatibilität mit PlayStation VR2 wäre technisch und für bestehende Besitzer sinnvoll. Ob Sony zusätzlich eine neue VR-Brille für die PS6 entwickelt, ist derzeit völlig offen.







