PS6: Vollständige Spezifikationen geleakt – sind die Details realistisch?
Ein angeblicher Leak enthüllt die vollen Specs der PS6. Mit Zen-6-CPU, RDNA-5-GPU und bis zu 40 GB RAM wirkt Sonys nächste Konsole fast zu mächtig, um wahr zu sein.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Die PlayStation 6 (PS6), intern wohl unter dem Codenamen „Orion“ entwickelt ist noch Jahre entfernt. Dennoch sorgt ein neuer Leak für riesige Diskussionen in der Gaming-Community. Laut Content-Creator Moore’s Law Is Dead sind nun angeblich die vollständigen Hardware-Spezifikationen durchgesickert.
Die Zahlen lesen sich wie Science-Fiction: enorme Fortschritte bei Raytracing, KI-Beschleunigung und Speicherbandbreite. Doch wie realistisch ist das Ganze? Und was könnte es für die nächste Konsolengeneration bedeuten?
Welche Spezifikationen soll die PS6 haben?
Laut dem Leak setzt Sony auf ein maßgeschneidertes SoC, gefertigt im 3nm-Prozess bei TSMC. Damit würde die Konsole technologisch an der Spitze stehen. Besonders spannend ist die Hybrid-CPU:
- 7–8 Zen-6-Kerne für Spieleleistung
- 2 Low-Power-Kerne für Hintergrundaufgaben
- Insgesamt also 9–10 Kerne, je nach Produktionsausbeute
Die Idee: Hintergrundprozesse laufen auf den LP-Cores, sodass bis zu 20 % mehr Rechenleistung für Spiele frei werden.
GPU und Grafikleistung
Die GPU soll auf RDNA 5 basieren und mit 52–54 Compute Units bei 2,6–3,0 GHz takten. Hinzu kommen 10 MB L2-Cache und eine Struktur mit drei Shader-Engines.
Was bedeutet das in Zahlen?
- Rasterization: 2,5–3x so stark wie die PS5
- Raytracing: bis zu 40 TFLOPS äquivalent – ein Niveau, das mit einer RTX 5090 vergleichbar sein könnte
- Mit FSR 4 Upscaling: angeblich 4–8x mehr Grafikleistung als PS5
Vor allem beim Raytracing will Sony wohl neue Maßstäbe setzen. Bessere Beleuchtung, globale Illumination und realistischere Schatten könnten das Gaming-Erlebnis revolutionieren.
Speicher & Bandbreite
Auch beim Speicher zieht Sony angeblich alle Register:
- 160-bit GDDR7 Interface @ 32 GT/s
- 640 GB/s Bandbreite
- Bis zu 40 GB RAM unterstützt
Derzeit erwägt Sony laut Leak 30 GB oder 40 GB in der finalen Konsole, abhängig von den Speicherpreisen 2027.
Rückwärtskompatibilität
Wie schon bei der PS5 soll auch die PS6 abwärtskompatibel sein:
- PS5- und PS4-Spiele laufen garantiert
- Keine Angaben zu PS3-Titeln
Damit würde Sony seine Strategie fortsetzen, Spieler langfristig an das eigene Ökosystem zu binden.
Spezifikationen-Leak: Kann die PS6 wirklich so stark sein?
Viele Experten zweifeln, ob die genannten Spezifikationen in dieser Form realistisch sind. Grund:
- 3nm-Chips sind teuer und komplex in der Produktion.
- 40 GB RAM wären für eine Konsole extrem kostspielig.
- Die Prognose von RTX-5090-Niveau beim Raytracing klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
Gleichzeitig ist klar: Moore’s Law Is Dead ist ein bekannter, aber nicht unumstrittener Insider. Seine Leaks liegen oft nah an der Wahrheit, enthalten aber manchmal spekulative Ausschmückungen.
Wie steht die PS6 im Vergleich zur nächsten Xbox?
Der Leak erwähnt auch Microsofts kommende Konsole, angeblich unter dem Codenamen „Xbox Magnus“. Diese soll 25 % mehr Rohleistung haben als die PS6 – zumindest auf dem Papier.
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Doch wie schon bei PS5 vs. Xbox Series X könnte sich dieser Unterschied in der Praxis relativieren. Beide Konsolen dürften auf 4K 60fps ausgelegt sein, mit 4K 120fps über Upscaling in ausgewählten Spielen. Entscheidend wird eher sein, wie die Hersteller ihre Exklusivspiele und Services aufstellen.
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