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Artikel von Markus Bauer +
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Seit Horizon Forbidden West sind inzwischen mehr als vier Jahre vergangen. Die Geschichte von Aloy ist noch nicht abgeschlossen und entsprechend groß ist die Frage, wann Guerrilla Games endlich eine Trilogie daraus macht. Wer auf eine baldige Ankündigung gehofft hat, bekommt jetzt allerdings kein besonders ermutigendes Update. Bloomberg-Journalist Jason Schreier wird bei seiner Einschätzung inzwischen sogar noch deutlicher als Anfang des Jahres.

Schreier schreibt auf Bluesky, dass in den vergangenen Jahren fast das gesamte Team von Guerrilla Games an Horizon Hunters Gathering gearbeitet habe. Das nächste große Einzelspieler-Spiel der Reihe sei dagegen noch sehr weit entfernt.

Bereits im Februar hatte Schreier berichtet, dass der Großteil des Studios am Koop-Spiel arbeitet. Seine neue Aussage von heute klingt nun nicht gerade danach, als hätte sich daran viel geändert.

Ausgerechnet Hunters Gathering wird gerade umgebaut

Besonders bitter für Fans der Einzelspieler-Spiele ist ein weiterer Bericht von Schreier. Denn während ein großer Teil von Guerrilla jahrelang an Horizon Hunters Gathering arbeitete, läuft bei diesem Projekt offenbar ebenfalls nicht alles nach Plan.

Laut dem gut vernetzten Bloomberg-Reporter wird das Spiel seit Juni 2026 umfangreich überarbeitet. Der Grund soll negatives Feedback aus privaten Spieltests sein. Sony und Guerrilla wollen dem Bericht zufolge wesentliche „Live-Service“-Elemente entfernen und Hunters Gathering stattdessen zu einem traditionelleren Koop-Spiel mit Story-Modus und deutlich kleinerem Umfang umbauen.

Das klingt nach einer 180-Grad-Kurve mit Drift. Als Guerrilla das Spiel diesen Februar offiziell vorstellte, war noch von wiederholbaren Jagden, einem Social Hub, Charakteranpassungen, Ausrüstung und einer Geschichte die Rede, die auch nach dem Launch weitergeführt werden sollte. Bis zu drei Spieler sollten gemeinsam Maschinen jagen. Die ersten geschlossenen Spieltests starteten kurz nach der Enthüllung. Ein zweiter Playtest folgte im Mai.

Horizon Forbidden West bekommt nicht so rasch einen Nachfolger. - Bild: Guerilla Games, Sony

Horizon Forbidden West bekommt nicht so rasch einen Nachfolger. – Bild: Guerilla Games, Sony

Hunters Gathering könnte sogar noch eingestellt werden

Laut Schreiers Bericht ist selbst die Zukunft von Hunters Gathering derzeit nicht vollkommen sicher. Das verbleibende Team soll bis Dezember 2026 einen neuen Entwicklungsmeilenstein präsentieren, der die Verantwortlichen bei PlayStation überzeugen soll. Andernfalls könnte das Projekt offenbar sogar eingestellt werden. Mehrere Entwickler sollen gleichzeitig bereits einem anderen Projekt zugeteilt werden.

Was dieses andere Projekt ist, ist bisher offen. Natürlich liegt der Gedanke nahe, dass zusätzliche Entwickler irgendwann zum nächsten Horizon Einzelspieler-Spiel wechseln könnten. Dafür gibt es derzeit allerdings keine Bestätigung.

Guerrilla selbst hatte bei der Ankündigung von Hunters Gathering ausdrücklich betont, dass das Studio weiterhin Einzelspieler-Spiele entwickeln möchte. Das neue Koop-Projekt sollte also nie das endgültige Ende klassischer Horizon-Abenteuer bedeuten. Die Frage ist nur, wann das nächste davon tatsächlich erscheint.

Damit wird eine Möglichkeit immer realistischer, über die bereits seit Monaten spekuliert wird: Horizon 3 könnte erst in der PS6-Generation erscheinen.

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