PS6 schon 2027? Nein, Sony hat plötzlich gute Gründe zu warten
Sony-Chef Hiroki Totoki bestätigt erneut, dass Zeitpunkt und Preis der nächsten PlayStation nicht feststehen. Ein Grund sind hohe Speicherpreise.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Die PS6 kommt, aber Sony will sich noch nicht festlegen. Weder ein Release-Termin noch ein Preis sind offiziell bestätigt. Genau das macht die PS6 gerade so spannend: Ein Start 2027 wirkt nicht unmöglich, doch 2028 oder sogar 2029 werden immer realistischer.
Wann erscheint die PlayStation 6? Wer auf eine klare Antwort von Sony gehofft hat, muss sich weiterhin gedulden. Sony-CEO Hiroki Totoki bestätigt, dass das Unternehmen noch immer keinen festen Veröffentlichungstermin für die nächste PlayStation festgelegt hat.
Das geht aus einem neuen Interview mit dem Wall Street Journal hervor. Dort heißt es ausdrücklich, dass Sony weiterhin keinen Termin für den Start der PS6 festgelegt hat.
Das ist deshalb interessant, weil 2027 lange als wahrscheinlichstes Release-Jahr gehandelt wurde. Noch 2025 berichteten Hardware-Insider, Sony und AMD würden intern auf dieses Zeitfenster hinarbeiten.
PlayStation 6-Release: Sony wartet auf die Entwicklung der Speicherpreise
Ganz überraschend kommt die Zurückhaltung allerdings nicht. Bereits im Mai erklärte Totoki bei der Präsentation der Geschäftszahlen, dass Sony weder Zeitpunkt noch Preis der nächsten Konsole festgelegt habe. Als wichtigen Faktor nannte er dabei die weiterhin hohen Speicherpreise. Sony erwartet, dass RAM auch im Geschäftsjahr 2027 teuer bleibt, weil das Angebot knapp ist. Das Unternehmen müsse deshalb genau beobachten, wie sich die Situation entwickelt, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.
Genau dieses Problem wird für die gesamte Hardware-Branche immer größer. KI-Rechenzentren benötigen enorme Mengen an DRAM und HBM. Eine neue Konsole benötigt gleichzeitig deutlich mehr und schnelleren Speicher als ihre Vorgänger. Für Sony entsteht damit eine unangenehme Entscheidung: Eine PS6 früh veröffentlichen und entsprechend teuer verkaufen oder warten, bis sich die Herstellungskosten wieder etwas beruhigen.
PS6 erst 2028 oder sogar 2029?
Offiziell bestätigt Sony weder 2027 noch 2028 oder 2029. Genau das ist wichtig. Von einer Verschiebung kann derzeit eigentlich nicht gesprochen werden, weil Sony noch nie einen PS6-Termin angekündigt hat. Allerdings haben einige Analysten ihre Erwartungen inzwischen nach hinten verschoben. 2028 gilt zunehmend als realistisches Zeitfenster. Andere halten sogar 2029 für möglich. In unserem großen Überblick zum aktuellen Stand der PlayStation 6 haben wir die verschiedenen Prognosen bereits zusammengefasst.
Das WSJ-Interview dreht sich allerdings nicht nur um die PS6. Totoki spricht über einen grundlegenden Umbau des gesamten Sony-Konzerns. Sony erwirtschaftet inzwischen einen großen Teil seines Geschäfts mit Videospielen, Musik, Filmen und anderen Entertainment-Inhalten. Klassische Elektronik verliert dagegen an Bedeutung. Totoki erklärt, dass traditionelle Geschäftsbereiche weiterhin wichtig seien, das Unternehmen sich aber gleichzeitig verändern müsse.
Besonders deutlich wird er beim langfristigen Überleben des Konzerns. Für einen CEO sei die wichtigste Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Unternehmen bestehen bleibt. Sony müsse deshalb handeln und sich an die veränderten Bedingungen anpassen. PlayStation bleibt dabei einer der wichtigsten Bereiche.
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Sollte Sony tatsächlich bis 2028 warten, würde die aktuelle Generation ungewöhnlich lange laufen. Die PS5 erschien im November 2020 und wäre zum möglichen PS6-Start bereits acht Jahre alt. Für uns Gamer muss das nicht automatisch schlecht sein.
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