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Artikel von Klaus Kainz +
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Für manche Streamer und Content Creator war der vermeintlich windelweiche Schwierigkeitsgrad von Marvel’s Wolverine ein gefundenes Fressen. Gehwege sind strikt durch riesige, grell leuchtende Spuren und Icons markiert; einige Rätsel lösen sich quasi selbst. Wer ein Auge zudrücken will, kann das mit dem erhöhten Geruchssinn des Charakters erklären. Das sorgte aber schnell für Spott. Inzwischen posteten selbst Marken-Accounts wie Mountain Dew etliche Memes, in denen der riesige blaue Strahl in Alltagssituationen auftaucht.

An den Entwicklern dürfte die Kritik nicht vorbeigegangen sein, obwohl sich der Titel bereits millionenfach verkaufte und bei den PlayStation-internen Wertungen gut anzukommen scheint. Denn nun wurde bei einer der besonders markanten Hilfslinien nach einem Patch an der Helligkeit und Transparenz geschraubt (via DiscussingFilm). Ob das die Kritiker ruhig stellt? Vermutlich nicht, da es bei der Kritik nicht nur um die Sichtbarkeit des Strahls ging. Außerdem hören die Probleme nicht beim blauen Wegfinder auf.

Kritik an Schwierigkeitsgrad und Bugs von Marvel’s Wolverine auf PS5

Marvel’s Wolverine erschien für PlayStation 5. – Bild: Sony Interactive Entertainment, Insomniac Games, Marvel

Inzwischen machten sich etliche Content Creator beispielsweise über Motorrad-Level lustig, die ganz ohne das Benutzen des Controllers schaffbar sein sollen. QTEs aktivieren sich automatisch, unabhängig davon, welcher Knopf gedrückt wird. Ein virales Review von SkillUp ging besonders hart ins Gericht. “Marvel’s Wolverine zu spielen ist wie Bowling mit Kinderbande, aber der Bumper ist so schmal, dass man automatisch nur Strikes erzielt. Ach ja, und der Ball wirft sich von selbst”, urteilte der Tester.

Mehrere Streamer zeigten außerdem, dass das Spiel abseits der vorgegebenen Wege anscheinend extreme Bugs besitzt. Wer der vorgegebenen Linie nicht folgt, könnte beispielsweise durch den Boden fallen oder auf unfertige Map-Elemente stoßen. Manche dieser Map-Überreste könnten darauf hindeuten, dass das Spiel deutlich größer geplant war als das finale Produkt (via IGN).

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