PlayStation-Chef Jim Ryan bestätigt: Weitere Studioakquisitionen kommen
Weil PlayStation keinen Game Pass hat, kann man neue Studios kaufen, so (irgendwie) die Erklärung von PlayStation-Chef Jim Ryan.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Wer hat weniger Studios als Xbox? PlayStation. Und wer möchte noch Studios übernehmen? PlayStation (und Xbox). Die beiden schenken sich in Sachen „Investition“ echt nichts, obwohl von der Summe Microsoft Xbox-Abteilung klar die Taschen voller hat. Nach der Übernahme von Haven liegt Sony Interactive Entertainment nun bei mehr als 18 Entwicklern. Und ein Ende der Übernahmen ist nicht in Sicht.
Auch wenn Sony kein „Erdbeben“ wie Microsoft ausgelöst hat und einen Publisher wie Activision und Bethesda gekauft hat, so sind die Akquisitionen von PlayStation durchaus ansprechend:
Destiny- und Halo-Schöpfer Bungie, Demon’s Souls Remake-Studio Bluepoint Games, Returnal-Entwickler Housemarque, sowie die PC-Portierungs-Spezialisten Nixxes Software und Firesprite.
Jim Ryan: Weitere Studio-Übernahmen sind durchaus drin
Im neuesten PlayStation-Podcast (Danke VGC) bestätigte SIE-Präsident Jim Ryan, dass man noch „mehr Hunger“ nach weiteren Entwickler-Studios hat.
„Wir sind mit PlayStation Studios an einem wirklich guten Ort, und das schon seit einigen Jahren. Der kritische Erfolg und der kommerzielle Erfolg der Spiele, die sie entwickelt haben … das hat uns die Erlaubnis gegeben, stark in die Erstellung von Inhalten zu investieren.“
Er fügte hinzu: „Wir bauen unsere Studios organisch aus und wir wachsen durch Zukäufe. Wir haben im Laufe des Jahres 2021 fünf Studios erworben, sind in Gesprächen mit Bungie und haben weitere geplant. Dies bringt uns in einen positiven Kreislauf, in dem Erfolg zu Erfolg führt.“
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Auch keine Neuigkeit, die im Podcast wiederholt wurde: PlayStation wird keine Day-One-Releases für PS PLUS bringen, auch nicht mit den neuen Modellen. Ein solches Setup würde die Qualität der Spiele beinträchtigen, findet Ryan: „Spiele sofort nach ihrer Veröffentlichung in einen Abonnementdienst zu stellen, würde den positiven Kreislauf durchbrechen, und wir könnten nicht so investieren, wie wir es derzeit können. Also machen wir es nicht. Wir werden an unserem Ansatz festhalten, der uns seit vielen Jahren gute Dienste geleistet hat.“

PS PLUS hat in der PS5-Zeit eindeutige Veränderungen vorgenommen. – (C) Sony, Bildmontage: DailyGame
Microsoft, Sony, Tencent und Co waren 2021 fleißig. Insgesamt wurden 85 Milliarden US-Dollar für Studio- und Publisher-Übernahmen ausgegeben. 2022 wird die Summe, nach dem Activision-Deal von Microsoft, voraussichtlich 150 Milliarden US-Dollar betragen, wie ein Reuters-Bericht vorlegte.
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