Nintendo: Verdächtiger, welcher Mitarbeiter und Fans umbringen wollte, wurde verhaftet!

Der Grund sei ein schlechtes Videospiel gewesen!

Nintendo - ©Nintendo

Ein 27-jähriger Mann wurde in Japan verhaftet. Er wird verdächtigt Nintendo, deren Mitarbeiter und Fans bedroht zu haben. Aus Sicherheitsgründen mussten deshalb zwei japanische Veranstaltungen in diesem und letzten Jahr abgesagt werden. Nun wurde in Japan über eine Festnahme berichtet. Der Verhaftete ist geständig.

Knapp 40 Drohungen

Insgesamt hat Nintendo 39 Drohungen über ein online Formular derer Webseite erhalten. Inhaltlich war zu lesen, dass man Nintendo bereuen lassen wolle, ein schlechtes Videospiel veröffentlicht zu haben. Um welchen Titel es sich handeln sollte ist unklar. In dem Formular hieß es auch, dass man alle daran beteiligten Mitarbeiter töten wolle. In Japan nimmt man solche Bedrohungen sehr ernst. Im Jahr 2019 gab es einen Brandanschlag auf Kyoto Animation, bei welchem 36 Menschen umgekommen waren. Es handelt sich um einen der schlimmsten Attentate, welche Japan seit Langem gesehen hat. Der Attentäter wurde ebenfalls geschnappt und ist bereits zum Tode verurteilt worden. Aber nicht nur Nintendo wurde gerade bedroht. Auch Sega und Square Enix ergeht es so, dessen Verdächtige glücklicherweise ebenfalls bereits gefasst worden sind.

Die abgesagten Veranstaltungen

Die Veranstaltungen die abgesagt worden sind, waren die Splatoon Koshien 2023 National Finals im Dezember, als auch die Nintendo Live Tokyo Veranstaltung, für welche ein Orchester geplant war, welches The Legend of Zelda und Splatoon Musikstücke spielen hätte sollen. Diese Konzerte trotzdem statt. Allerdings ohne Zuschauer. Die Aufführungen sind online gestreamt worden.

Nintendo kann aufatmen

Nintendo bestätigt die Festnahme und erklärte, dass das japanische Hauptquartier in Kyoto regelmäßig Drohungen erhalten habe, welche auch seinen Mitarbeitern, als auch Besuchern von Veranstaltungen galt. Nun kann die japanische Firma aufatmen, da der Verdächtige in Polizeigewahrsam zu sein scheint. Es scheinen noch viele Fragen offen, weshalb Nintendo die japanische Polizei weiterhin unterstützt.

Es ist unglaublich, dass eine Person einen solchen immensen Schaden anrichten kann. Wir sind froh, dass nichts passiert ist und der Verdächtige gefasst wurde. Ab nun dürfen wir uns wieder auf öffentliche Veranstaltungen von Nintendo freuen.

Quelle: videogameschronicle.com

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