PS5-Benutzer spielen und kaufen mehr als frühe PS4-Spieler
Sony Interactive Entertainment hat großen Erfolg mit der PlayStation 5. Die Spieler auf der Next-Gen geben mehr Geld für Spiele aus.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Nicht Millionen von PS5-Konsolen haben Scalper/Wiederverkäufer bekommen, wie eine neue Statistik zeigt. Das PlayStation 5-System übertrifft die PS4 bei der Spielzeit der Benutzer die ersten 6 Monate. Laut Wired haben die Besitzer auf der Next-Gen-Konsole eine um 81 Prozent längere Spielzeit verzeichnet als auf PS4 im selben Zeitraum nach dem Start.
Natürlich gibt es einige Faktoren, die anders sind als zu PS4-Zeiten. Die globale Pandemie trägt dazu bei, dass die Benutzer der PlayStation 5 mehr Zeit zu Hause verbracht haben als jemals zuvor. Darüber hinaus bedeutet die Abwärtskompatibilität der PS5 zur PS4 mehr Titel als je zuvor zum Start einer PlayStation-Konsole.
Im Gegensatz zur PS4 verzeichnete die PS5 auch einen Umsatzanstieg von 11 Prozent, der noch höher gewesen wäre, wenn SIE mehr Konsolen zur Verfügung hätte. Auch hier macht sich die Pandemie, Krypto-Mining und die Autoindustrie bemerkbar – den großen Hunger auf Halbleiterchips. Aber nicht nur Sony hat mit der Knappheit der Bauteile für die PlayStation 5 zu kämpfen, auch Microsoft hat bisher nur 5 Millionen Konsolen verkaufen können. Sicherlich mehr, wenn es auch mehr Xbox Series X/S-Konsolen in den Verkauf geschafft hätten.
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Stärkeres Spiele-Angebot für die PS5 zum Start
Die Start-Titel der PS4 waren, verglichen mit der PS5 eher mager. Mit Demon’s Souls brachte man einer bestehenden Spielerbasis einen großen Titel und Astro’s Playroom verdeutlichte uns die Funktionen des DualSense-Controllers. Auch Returnal hat eingeschlagen, auch wenn es 5 Monate nach dem Start der Konsole erst erschienen ist. Killzone: Shadow Fall und Knack für die PlayStation 4 wirken dagegen eher schwach.
Der Verkauf von Konsolen ist nur ein Puzzlestück für Sony. Mit Abonnements wie PlayStation Plus, mehr Verkäufen im PlayStation Store und Mikrotransaktionen über diesen verdient der Konzern das Geld. Mit der Konsole wird man nicht reich.
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Derzeit sieht alles so aus als würde Sony Interactive Entertainment mit der PS5 noch erfolgreicher werden als mit der PS4. Der einzige Wermutstropfen ist die aktuelle Verfügbarkeit der PlayStation 5, die erst 2023 besser sein soll, laut aktuellen Prognosen.
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