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Astro’s Playroom (PS5) – Review

Es gilt als ein Spiel dass die Fähigkeiten des DualSense präsentieren soll. Aber ist es wirklich nur das?

Review von
Astro's Playroom Controller © Sony

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie erlebt man den DualSense?
  • Ist das wirklich nur eine Tech-Demo?
  • Was verblüfft am meisten?

Die PlayStation 5 ist gelandet und von der ersten Lieferung kam auch eine zu mir nach Hause. Nach dem offiziellen Unboxing und dem Erkunden der Konsole, wollte ich natürlich gleich mal sehen was diese drauf hat. Da aber Assassin’s Creed: Valhalla noch beschäftigt war den gratis Upgrade auf die PS5 Version runterzuladen, startete ich Astro’s Playroom für einen Review. Dieses Game ist auf jeder PS5 vorinstalliert und soll den Spielern die Chance geben, den neuen DualSense Controller in vollem Einsatz zu erleben. Aber was heißt das?

Astro's Playroom Jump © Sony

Astro’s Playroom ist das „Super Mario“-igste Game dass Sony je gemacht hat © Sony

Astro’s Playroom im Review: Es ist doch nur eine Tech-Demo oder?

Dachte ich auch… aber ich lag falsch. Das ist ein vollwertiges Jump and Run Adventure. Man startet in einer Art Lobby und ist umgeben von diversen technischen Objekten. Vier an der Zahl. Ein gigantischer Lüfter, eine GPU und passende andere Dinge. Man hat das Gefühl in einer gigantischen Konsole mit Astro zu stehen. Jedes dieser Objekte öffnet sich wenn man darauf zuläuft und wir können in das Level dieses Geräts starten. In meinem Review von Astro’s Playroom war ich also überrascht mehrere Levels vorzufinden. Und jedes Level hat durchaus eine passable Länge. Da „rusht“ man nicht so einfach durch. Oder zumindest nicht, wenn man die Augen auf hält für Münzen und Puzzleteile. Jedes Level hat ein eigenes Thema dass sich durch zieht… nämlich eine der vergangenen PlayStation Konsolen. Jedes der Levels hat dann Kabel Elemente, Controller Teile und andere liebevolle Details die an die jeweilige Konsole erinnern. Erreicht man das Ziel, erwartet einen die Start-Melodie dieser PS Generation. Nostalgie PUR!!!

Als wäre das nicht genug… gibt es UNZÄHLIGE Easter Eggs in Astro’s Playroom. Lässt man sich Zeit und taucht in die einzelnen Level richtig ein, so sieht man überall (und ich meine wirklich überall) Anspielungen an Games. Games quer durch Sonys Game-Geschichte. Kleine Astros die als Snake aus Metal Gear Solid verkleidet sind, Ein Samurai Astro der Ghost of Tsushima repräsentieren soll. Szenen aus Games wie dem gecrashten kippenden Flugzeug aus dem neuesten Tomb Raider Abenteuer und ein Astro der an der Klippe darunter hängt. Ich könnte wirklich ewig so weiter aufzählen. Einige waren dabei die auch ich nicht kannte… weil ich nun mal nicht jedes Game gezockt habe 😀 aber es war wirklich herrlich schön und auch süß inszeniert. Ich hab mich selbst immer wieder erwischt dabei, wie solche Momente mich tatsächlich haben einfach mal stoppen lassen. Nur damit ich kurz mal grinsen konnte.

Astro's Playroom Dance © Sony

Dance Dance Revolution in Astro’s Playroom © Sony

Plattformer? Jump’n Run? Kinderspiel? Astro’s Playroom im Review

Die einzelnen Level sind wirklich Herausforderungen. Man muss nicht nur Geschick zeigen und gutes Timing. Es gilt auch zu überlegen, wo man lang geht. Während die Gegner selten das Problem sind, da man mit Astro einfach in die Luft springen, mit Doppelsprung die Laserbeine aktiviert und somit unter sich die Gegner zerschlägt. Einzig die Igel-Artigen Stachelwesen haben mich das ein oder andere Mal erwischt. Aber was mich durchaus sehr oft eine Sequenz wiederholen ließ, waren Stürze. Denn Astro’s Playroom erwies sich im Review alles Andere als leicht. Es ist ein Plattformer auf durchaus gutem Niveau. Mit Passagen in welchen Astro in spezielle Anzüge (einen Frosch-Suit, Affen-Suit und ein Raumschiff) springt um weiter zu kommen. An anderen Stellen treibt uns dann der Wind bewusst in die Richtung von Stromkreisen die offen liegen und uns erledigen. Gar nicht so easy.

An manchen Stellen kommt man auch nur weiter mit Waffen die das Spiel bereitstellt. Allerdings Kinderfreundlich. Eine Mini-Gun die Bälle verschießt und ein Saugnapf Bogen. Benötigt werden diese zum Beispiel für eine Gegnerhorde, die ohne Mini-Gun nicht zu bewältigen wäre oder auch im Falle des Bogens, für einen Boss Fight. Ihr habt richtig gelesen. Ich hab auch nicht mit Boss-Fights gerechnet in diesem Spiel aber sie waren da und haben mich viele Anläufe gekostet. Was für mich Astro’s Playroom zu einem wirklich lustigen und vollwertigen Game macht. Das ist eindeutig mehr als eine blanke Tech-Demo.

Astro's Playroom Rain © Sony

Wenn auch simpel in der Darstellung, die Grafik ist traumhaft. © Sony

Wie fühlt sich der DualSense an wenn man Astro’s Playroom spielt?

Oben habe ich ja schon erwähnt, dass in diesem Spiel JEDE Fähigkeit des DualSense Controllers präsentiert wird und das richtig gut. Wie soll ich euch nun beschreiben wie es sich anfühlt… meine Gedanken waren „Was zur Hölle passiert in meinen Händen?“ Es ist so schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt und gespürt hat. Aber ich konnte den Regen der auf dem Screenshot zu sehen ist, in meinen Handflächen spüren. Die Vibrationen des Controllers haben mich jeden Schritt von Astro spüren lassen. Für dieses Review habe ich versucht mich darauf zu konzentrieren wie in Astro’s Playroom sich genau diese Dinge anfühlen. Und ich konnte den Unterschied fühlen, auf welcher Art von Untergrund ich gerade gehe. Mir ist schleierhaft wie man das durch Vibrationen so suggerieren kann. Aber ich kann sagen dass ich es klar und deutlich gespürt habe.

Es kam eine Sequenz in welcher das Touchpad wirklich zum Einsatz kam, die sich als kniffeliger erwies als sie aussah und auch das bereits angekündigte „Anpusten“ des Controllers entlockte mir ein Schmunzeln. Wer hätte gedacht, dass ich mal auf der Couch sitze und meinen Controller anpuste. Was mir allerdings richtig gut gefiel. Beziehungsweise, was sich mega cool anfühlt… ist Wind. Ich stand an einer Stelle in einem Sturm, der versuchte mich von einem Kabel runter zu wehen und drehte die Kamera um zu sehen ob da etwas interessantes wäre. Da spürte ich in den Vibrationen des Controllers, dass die Windrichtung mit der Drehbewegung der Kamera mit ging. Der DualSense Controller lies mich also mit der Kamera die Windrichtung spüren.

Astro's Playroom Plattformer © Sony

Vollgepackt mit PlayStation Details © Sony

Astro’s Playroom Review: Fazit

Dieses gratis Spiel, dieses Game dass als reine DualSense Demonstration geplant war, ist vermutlich einer der coolsten Plattformer seiner Zeit. Ganz ehrlich… ich finde auch einen Vergleich mit  Super Mario 64 gerechtfertigt. Nicht vom Umfang her. Dafür sind vier Level eindeutig zu wenig. Aber wenn ich bedenke wie kniffelig und unterhaltsam damals Mario64 war… Astro’s Playroom hat mich für diesen Review echt gut unterhalten. Und ich werde sicher nochmal rein gehen um auch die letzten Geheimnisse und Puzzleteile zu finden. Das Spiel ist für Kinder geeignet, da es sich wirklich von seiner entzückendsten Seite zeigt. Für die Erwachsenen ist es der Sammelfaktor und die kniffeligen Aufgaben die einen am Ball halten. Dass da nebenbei der DualSense mit all seinen Fähigkeiten glänzt, ist ein willkommener Bonus. Ich will aber hier dazu sagen… dass genau aus diesem Grund, Astro’s Playroom den Akku des DualSense Controllers schneller leert als alle anderen Games! Was allerdings logisch ist, wenn man bedenkt wie das Innenleben in diesem Game dauerbeansprucht wird.

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ReviewWertung

8SCORE

Würde Sony aus Astro's Playroom mehr machen, hätten wir wohl das dichteste Äquivalent zu einem Super Mario Game, dass Sony je gemacht hat. Jump'n Run Spaß pur!

Detail-Wertung

Grafik

9

Sound

8

Gameplay

9

Story

7

Motivation

7

Steuerung

8
8SCORE

Zweite Meinung von Markus Bauer

Astro's Playroom ist für mich mehr als nur eine "Demo" für die Funktionen des PS5-DualSense-Controllers. Das Spiel macht von Anfang an sehr viel Spaß und verleitet auch, dass man es durchspielt. Das Jump'n'Run kann durchaus mit anderen Titeln des Genres mithalten. Einzig die Länge des Spiels lässt zu wünschen übrig und ist der einzige Indiz, dass es sich um eine Demo handelt.
Würde sich Sony dazu entschließen eine "Fortsetzung" zu machen, würde ich sie mir kaufen.