Sony fehlt erneut auf der gamescom. Was steckt dahinter?
Zum siebten Mal in Folge bleibt PlayStation der größten Gaming-Messe Europas fern. Bis heute hat Sony dafür keinen Grund genannt.
René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Vor einigen Tagen sorgte Sony noch mit der Ankündigung für Schlagzeilen, ab 2028 keine neuen PlayStation-Games mehr auf Disc zu veröffentlichen. Jetzt gibt es schon die nächste Nachricht. Wie PlayFront berichtet, wird Sony auch 2026 keinen eigenen Stand auf der gamescom haben. Damit bleibt Sony der gamescom bereits zum siebten Mal in Folge fern.
Zum siebten Mal in Folge
Eigentlich wäre 2026 doch die perfekte Gelegenheit für eine Rückkehr gewesen. Allein schon deshalb, weil wenige Wochen nach der gamescom Marvel’s Wolverine erscheint. Nebenbei steht mit dem Release von GTA 6 eines der wohl größten Games der vergangenen Jahre bevor.
Natürlich bedeutet das nicht, dass PlayStation auf der gamescom überhaupt nicht vertreten sein wird. Games von Sony oder Partnern könnten trotzdem auf anderen Ständen zu sehen sein. Einen eigenen PlayStation-Stand wird es aber auch 2026 anscheinend nicht geben.
Warum bleibt Sony fern?
Eine offizielle Erklärung, warum Sony trotz der großen Titel auch 2026 nicht dabei sein wird, gibt es bisher nicht. Trotzdem wird bereits fleißig darüber diskutiert. Vielleicht hat es einen finanziellen Hintergrund, immerhin ist so ein riesiger Messestand mit hohen Kosten verbunden. Es könnte aber auch sein, dass Sony keine weiteren Diskussionen rund um das Disc-Aus auslösen möchte. Meine letzte Vermutung ist eine ganz einfache, vielleicht setzt Sony inzwischen einfach lieber auf State of Play.
Egal, welcher der Gründe stimmen sollte, kann ich den Gedanken etwas nachvollziehen, gleichzeitig finde ich es aber sehr schade. Gerade die gamescom lebt doch davon, neue Games auszuprobieren, Entwickler zu treffen und gemeinsam mit anderen die neuesten Ankündigungen zu feiern. Ein digitaler Livestream wie State of Play kann dieses Gefühl für mich einfach nicht ersetzen.
Die gamescom verliert trotzdem nicht an Bedeutung
Auch ohne Sony dürfte die gamescom 2026 wieder viele begeistern. Xbox, Nintendo und viele andere Publisher haben ihre Teilnahme bereits angekündigt oder bestätigt. Trotzdem fehlt mit Sony erneut einer der größten Namen der Branche.
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Auch wenn die Entscheidung von Sony etwas nachvollziehbar ist, kann ich es nicht ganz verstehen. Wenn selbst Spiele wie Marvel’s Wolverine oder GTA 6 nicht ausreichen, um Sony zurück nach Köln zu bringen, frage ich mich ehrlich gesagt schon ein weing, was dafür notwendig wäre.
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