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Artikel von Tim Rantzau + unter Mithilfe von KI *.
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Die Entscheidung von Sony, ab Januar 2028 keine neuen PlayStation-Spiele mehr auf Disc zu veröffentlichen, sorgt weiterhin für Diskussionen. Neben Kritik von Spielern beschäftigt die Ankündigung inzwischen auch Branchenexperten. Ein Analyst sieht sogar eine Möglichkeit, wie der stationäre Handel trotz der vollständigen Umstellung auf digitale Spiele weiterhin eine wichtige Rolle spielen könnte.

Der Analyst Joost van Dreunen, Mitgründer von SuperData Research und Professor an der New York University, glaubt, dass Händler künftig verstärkt auf PlayStation-Guthabenkarten setzen könnten. Statt physische Spiele zu verkaufen, könnten Geschäfte digitale Guthabenkarten anbieten, mit denen Kunden Spiele im PlayStation Store erwerben. Gleichzeitig würden Händler dadurch Lager-, Produktions- und Vertriebskosten einsparen.

Händler könnten trotz digitaler Zukunft profitieren

Van Dreunen argumentiert, dass der Wegfall physischer Datenträger nicht zwangsläufig das Ende des stationären Handels bedeuten müsse. Digitale Guthabenkarten seien günstiger zu produzieren, benötigten kaum Lagerfläche und könnten trotzdem Kunden in die Geschäfte locken. Für Sony wäre das ebenfalls attraktiv, da digitale Verkäufe höhere Gewinnmargen ermöglichen als klassische Disc-Versionen.

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Retailers can pivot to selling prepaid PlayStation Store cards instead of physical games.

Der Experte weist außerdem darauf hin, dass viele Spieler auch künftig lieber im Einzelhandel einkaufen möchten – etwa um Gutscheine zu verschenken oder Barzahlungen zu nutzen. Guthabenkarten könnten deshalb eine Brücke zwischen klassischem Einzelhandel und vollständig digitalem Vertrieb schlagen.

Allerdings dürfte dieser Vorschlag nicht alle Spieler überzeugen. Viele Fans kritisieren am Ende der Disc vor allem den Verlust des Gebrauchtmarkts sowie die fehlende Möglichkeit, Spiele zu verleihen oder zu sammeln. Diese Vorteile lassen sich durch Guthabenkarten naturgemäß nicht ersetzen. Auch das Gefühl, ein Spiel tatsächlich zu besitzen, spielt für viele Käufer weiterhin eine wichtige Rolle.

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Sony setzt konsequent auf digitale Verkäufe

Sony begründet den Schritt mit dem veränderten Kaufverhalten der Spieler. Nach Unternehmensangaben werden bereits rund 80 Prozent aller neuen PlayStation-Spiele digital gekauft. Ab Januar 2028 sollen deshalb alle neuen Titel ausschließlich über den PlayStation Store oder als digitale Codes im Einzelhandel erhältlich sein. Bereits veröffentlichte Spiele sowie Titel, die vor diesem Stichtag erscheinen, bleiben von der Änderung unberührt.

Ob PlayStation Guthabenkarten tatsächlich zum wichtigsten Produkt im Gaming-Regal werden, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass der Einzelhandel neue Wege finden muss, wenn physische Spiele endgültig aus den Regalen verschwinden. Der Vorschlag des Analysten zeigt zumindest eine mögliche Richtung auf – auch wenn er den Verlust klassischer Spiele-Discs für viele Fans kaum ausgleichen dürfte.

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