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Artikel von Tim Rantzau +
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Nach Jahren des Wartens gibt es endlich wieder eine offizielle Neuigkeit zu The Elder Scrolls 6. Bethesda Game Studios hat bestätigt, dass das Rollenspiel auf der neuen Creation Engine 3 entwickelt wird. Studioleiter Todd Howard bezeichnet die Technik als den bislang größten Sprung für Bethesdas hauseigene Engine und sieht darin die Grundlage für die nächste Generation der bekannten Open-World-Rollenspiele.

Die neue Engine baut auf den Erfahrungen mit Starfield (hier geht’s zu unserer Game Review) und der Creation Engine 2 auf, wurde jedoch in zahlreichen Bereichen grundlegend überarbeitet. Laut Howard soll sie den Entwicklern deutlich leistungsfähigere Werkzeuge an die Hand geben und gleichzeitig die Erstellung großer Spielwelten vereinfachen.

Stabilere Entwicklung und schnellere Fortschritte

Ein Schwerpunkt der neuen Technologie liegt auf dem Entwicklungsprozess selbst. Howard erklärte, dass mit der Creation Engine 3 wesentlich stabilere Spielversionen erstellt werden können. Dadurch lassen sich neue Inhalte schneller testen und Fehler früher erkennen, was den gesamten Produktionsablauf effizienter machen soll.

Nach Aussage des Bethesda-Chefs sei das Team mit dem aktuellen Stand von The Elder Scrolls 6 sehr zufrieden. Die Entwickler würden das Spiel regelmäßig intern spielen und seien begeistert von der Richtung, in die sich das Projekt entwickelt. Einen Veröffentlichungstermin oder Gameplay-Material gibt es allerdings weiterhin nicht.

Fans reagieren mit gemischten Gefühlen

Die Ankündigung sorgt in der Community für unterschiedliche Reaktionen. Viele Spieler freuen sich, dass Bethesda seiner eigenen Technologie treu bleibt und damit weiterhin umfangreiche Modding-Unterstützung ermöglichen dürfte. Gerade die Modding-Community gilt seit Jahren als eine der größten Stärken der Creation Engine.

Andere Fans zeigen sich dagegen skeptisch. Die Engine war in der Vergangenheit häufig Ziel von Kritik – insbesondere wegen Bugs, Ladebildschirmen und technischen Problemen in Spielen wie Skyrim, Fallout 4 oder Starfield. In sozialen Netzwerken wird deshalb diskutiert, ob auch eine neue Version der Engine diese Schwächen vollständig beseitigen kann.

Noch bleibt Geduld gefragt

Trotz der neuen Informationen bleibt The Elder Scrolls 6 eines der geheimnisvollsten Projekte von Bethesda. Das Studio betont zwar, dass die Entwicklung planmäßig verläuft und auch die jüngsten Umstrukturierungen bei Xbox den Fahrplan nicht beeinflusst haben, konkrete Einblicke in Spielwelt, Handlung oder den Release-Zeitraum stehen aber weiterhin aus.

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