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Artikel von Tim Rantzau +
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Die Freude über die Rückkehr von Call of Duty: Black Ops 2 auf PlayStation 5 und PlayStation 4 wird derzeit von einem gravierenden Problem überschattet. Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung der Portierung häufen sich Berichte über Hacker, die nicht nur Multiplayer-Partien stören, sondern offenbar sogar Spielerkonten manipulieren können. Betroffene Spieler berichten von verändertem Fortschritt, beschädigten Profilen und teilweise unspielbaren Accounts.

Hacker verändern Spielerprofile

Nach Angaben zahlreicher Spieler verschaffen sich Angreifer Zugriff auf laufende Multiplayer-Lobbys und verändern dort die Daten anderer Teilnehmer. So werden beispielsweise ungewollt Prestige-Ränge vergeben, Klassen zurückgesetzt oder Statistiken manipuliert. In einigen Fällen sollen Profile sogar so stark beschädigt worden sein, dass ein reguläres Online-Spiel nicht mehr möglich ist.

Besonders häufig fällt dabei der Name eines Hackers mit dem Alias „C Isn’t Sharp?“, der in mehreren Videos und Community-Berichten erwähnt wird. Ihm wird zugeschrieben, gezielt öffentliche Lobbys aufzusuchen und dort Spielerkonten zu verändern.

Alte Sicherheitslücken leben weiter

Der Grund für das Problem scheint in der technischen Grundlage der Neuveröffentlichung zu liegen. Die PS5- und PS4-Version basiert weitgehend auf dem ursprünglichen Spiel und übernimmt offenbar auch dessen bekannte Schwachstellen. Dadurch lassen sich Exploits nutzen, die bereits vor vielen Jahren auf den Originalversionen für Ärger sorgten.

Viele Fans hatten gehofft, dass die Neuauflage mit modernisierten Servern und zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen erscheinen würde. Stattdessen scheint ein Teil der alten Infrastruktur übernommen worden zu sein, was die aktuellen Angriffe überhaupt erst ermöglicht.

Spieler sollten derzeit vorsichtig sein

Eine offizielle Lösung gibt es bislang nicht. In der Community wird empfohlen, verdächtige Lobbys sofort zu verlassen und insbesondere auf auffällige Spielernamen oder ungewöhnlich eingefärbte Namensanzeigen zu achten. Allerdings berichten einige Betroffene, dass selbst das schnelle Verlassen einer Partie nicht immer verhindert, dass Änderungen am Profil vorgenommen werden.

Activision hat sich noch nicht geäußert

Bislang haben sich weder Activision noch Treyarch offiziell zu den aktuellen Vorfällen geäußert. Auch ein Patch zur Behebung der Sicherheitslücken wurde bisher nicht angekündigt. Viele Spieler hoffen deshalb, dass möglichst schnell ein Update veröffentlicht wird, um die neuen PlayStation-Portierungen besser gegen bekannte Exploits abzusichern.

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