Call of Duty kehrt auf PS5 zurück – und sofort sind die Cheater da
Die PlayStation-Ports von Call of Duty: Black Ops 1 und 2 sorgen für Ärger. Nach zahlreichen Cheater-Berichten hat sich Treyarch zu Wort gemeldet.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Die Rückkehr von Call of Duty: Black Ops und Black Ops 2 auf PS4 und PS5 sorgte zunächst für große Begeisterung. Doch schon kurz nach dem Release häufen sich Berichte über Cheater und missbräuchlich genutzte Community-Funktionen. Entwickler Treyarch hat inzwischen bestätigt, dass man die Rückmeldungen der Spieler beobachtet und gemeinsam mit Iron Galaxy an Lösungen arbeitet.
Besonders im Fokus steht der sogenannte Emblem-Editor von Black Ops 2. Zwar kehrte die beliebte Funktion mit den neuen Ports zurück, doch einige Spieler missbrauchen sie erneut für beleidigende, rassistische oder anderweitig anstößige Motive. Screenshots solcher Embleme verbreiteten sich schnell in den sozialen Netzwerken und lösten natürlich massive Kritik aus. Viele Fans fragen sich jetzt, warum Activision keine strengeren Moderationsmaßnahmen oder eine Option zum Ausblenden benutzerdefinierter Embleme eingeführt hat.
Treyarch will das neue Feedback auswerten
Laut dem Entwickler Treyarch sammelt das Entwicklerteam derzeit aktiv Rückmeldungen aus der Community. Konkrete Details zu möglichen Patches oder Moderationsmaßnahmen gibt es bislang allerdings nicht. Dennoch hoffen viele Spieler, dass das Studio schnell reagiert und insbesondere gegen problematische Inhalte sowie mögliche Exploits vorgeht.
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Neben den Emblemen berichten einige Nutzer außerdem von technischen Problemen wie einer spürbaren Eingabeverzögerung. Während manche Spieler tatsächlich von Input-Lag sprechen, erklären andere, dass sich die Ports nahezu identisch zu den Originalversionen anfühlen. Ob hier noch Optimierungen folgen, bleibt abzuwarten.
Community fordert jetzt konsequentes Vorgehen
In der Community wird vor allem eines gefordert: ein konsequenteres Vorgehen gegen Cheater und toxische Inhalte. Viele Fans freuen sich zwar über die Rückkehr der beiden Shooter auf moderne PlayStation-Konsolen, befürchten aber, dass die Nostalgie schnell verfliegt, wenn bekannte Probleme aus der Vergangenheit erneut auftreten.
Sollten Treyarch und Iron Galaxy zeitnah Updates veröffentlichen, könnten die neuen Versionen dennoch zu der Spielerfahrung werden, die sich Fans seit Jahren gewünscht haben. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie schnell die Entwickler auf die Kritik der Community reagieren.
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