PS Plus erreicht 48 Millionen Abonnenten – Kommt bald „Spartacus“?
PlayStation Plus ist knapp vor der 50-Millionen-Marke. Steht das Angebot trotzdem vor der großen Umwandlung?
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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PlayStation Plus (PS Plus) erreicht 48 Millionen Abonnenten. Ein Grund zur Freude? Ja, weil man nun näher an der 50-Millionen-Marke dran ist. Nein, weil der bisherige Rekord bei 47,6 Millionen Abonnenten lag, den man 2020 aufgestellt hat. Grund genug um das „Projekt Spartacus“ endlich zu starten?
„PlayStation muss die Nummer 1 bleiben“, wird es wohl bei Sony heißen. Auf der einen Seite krallt sich Microsoft Videospiele-Publisher wie Activision, auf der anderen Seite lauert Nintendo mit ihren „Evergreen-Marken“. Der Gaming-Markt ist im Umbruch. Sony zog mit den Akquisitionen „leicht“ nach und sicherte sich Bungie, einen Experten für Live-Service-Spiele. Und von denen möchte PlayStation bis 2026 gleich 10 neue Spiele bringen. Eine Ansage. Doch der Xbox Game Pass dürfte ein Dorn im Auge von Sony und Projekt Spartacus nur noch ein paar Wochen entfernt sein.
PS Plus wird mit PlayStation Now erweitert und attraktiver gemacht
Sony Interactive Entertainment hat einen „Game Pass-Rivalen“ in Arbeit, der Projektname Spartacus dürfte nicht von ungefähr kommen. Immerhin war Spartacus Anführer eines Sklavenaufstandes im Römischen Reich der Antike.
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Gewisse Beweise deuten darauf hin, dass der neue „attraktivere“ Dienst viel früher starten könnte, als wir uns bisher gedacht haben. Abonnenten mit Adleraugen haben kürzlich bemerkt, dass Sony das PlayStation Plus-Branding anscheinend vollständig aus der Ankündigung der kostenlosen Spiele im Februar entfernt hat. Ein Twitter-Beitrag von Okami13_ zeigt uns das im Detail:
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Sony hat kürzlich auch PlayStation Now-Geschenkkarten von Einzelhändlern in Großbritannien gezogen. Ein weiters Indiz dafür, dass in nächster Zeit etwas passieren wird.
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Xbox Game Pass hält aktuell über 25 Millionen Abonnenten
PS Plus stagniert und Xbox Game Pass bekommt jedes Jahr viele neue Millionen Abonnenten dazu. Trotzdem wäre das „neue PS Plus“ (oder wie Sony es auch immer nennen mag) bereits zum Start mit seinen 48 Millionen Abonnenten größer. Angeblich wird es aber 3 verschiedene Optionen geben, die man zur Auswahl hat.
Spartacus (Projektname) soll in drei Varianten erscheinen:
- Die Basisstufe bietet PlayStation Plus in der aktuellen Fassung. Heißt man kann Online mit seiner PS4 oder PS5 spielen und bekommt monatlich kostenlose Spiele.
- Die zweite Stufe bietet den “großen Katalog von PS4- und PS5-Spielen”. Was genau dahinter steht ist noch unklar.
- Die dritte Stufe, die “erweiterte Stufe”, bietet Demos, Spiele-Streaming und eine Bibliothek älterer Titel von PS1-, PS2-, PS3- und PSP-Spielen.
Ob PlayStation auch den „Hauptgrund“ für den Game Pass von Xbox übernehmen wird ist fraglich, immerhin müsste man seine exklusiven Spiele wie Gran Turismo 7, Horizon Forbidden West oder God of War Ragnarök von Tag 1 „kostenfrei“ anbieten.
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Quelle: Sony.com – Finanzbericht
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