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Call of Duty WWII – Spieletest

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Es gibt kein anderes Game, das für das Jahr 2017 kritischer sehe als Call of Duty WWII. Immerhin war der Vorgänger, Infinite Warfare alles andere als ein Vorzeige-Titel einer AAA-Videospiele-Reihe, auch das Szenario 2ter Weltkrieg wurde gefühlte 5000 Mal schon verwendet.

Ich habe mich lange „gesträubt“ wieder ein Call of Duty anzugreifen, nachdem mich die Serie – die es schon seit 14 Jahren gibt – bereits zu ihren Anfängen nicht wirklich fesseln konnte und auch der Vorgänger schon in der Beta mich nicht überzeugt hat. Darum wundert euch nicht über das ein oder andere zu kritische Wort. – Mir ist bewusst dass für manche Call of Duty mittlerweile eine Art „Religion“ ist.

Activision glaubt daran. Entwickler Sledehammer hat es umgesetzt – auch wenn sie eigentlich ganz etwas anderes machen wollten. Mit Call of Duty WWII kehrt die Serie zu ihren Anfängen zurück. Nach den unspektakulären Ausflügen in die Zukunft ist man wieder da. Sollten sich viele auf einen weiteren Teil der Black Ops-Reihe freuen, sei es ihnen verziehen. Der zweite Weltkrieg war schrecklich, er war grauslich und sicherlich nicht Entertainment und „Hurra-wir-Amis-kommen“ wie er im Singleplayer-Modus von Call of Duty WWII dargestellt wird. Aber mehr dazu gleich.

Vom Strand in der Normandie bis nach Deutschland

Das Spiel beginnt wie der Film, also Stevens Spielberg’s „Der Soldat James Ryan“ mit der Truppenlandung in der Normandie. Gefühlte 5 Minuten später ist auch schon wieder alles vorbei, immerhin wenn man den Kugelhagel brav ausweicht. Mit dem Protagonisten Red Daniels tue ich mir persönlich schwer. Irgendwie versucht man krampfhaft einen Charakter einzubringen, welcher einem irgendwie kalt lässt. Wenn man schon „Geschichten erzählen“ möchte, dann sollte man Dialoge auch einbauen. Aber was rede ich da: Es ist ein Shooter: Laufen, Schießen, Deckung, Laden, Laufen, Schießen,… Und dann wird man im Singleplayer-Modus immer wieder durch nervige Quick-Klick-Animationen durchgequetscht. Damit die Dramatik aufkommt. Nervig finde ich auch dass man bei den Sprech-Animationen auf die Gestik teilweise verzichtet hat. Oder gab es zur Kriegszeiten mehr Bauchredner, ich weiß es nicht…

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Entwickler Sledgehammer fällt es nicht schwer in Call of Duty WWII die Gewalt und unmenschliche Brutalität einzufangen, schafft es aber nicht eine beklemmende Stimmung aufzubauen. Irgendwie hat man das eben schon alles Mal genauso gespielt. Déjà-vus wo man hinsieht. Würde man das erste Mal virtuell in der Normandie landen würde ich sagen: „Hey. Wow. Irre…“ Aber irgendwie stimmt da etwas nicht. Der Ansatz von „Hollywood“ hat mir die ersten zwei Minuten gefallen, die restlichen 6 Stunden in der Kampagne sind zwar schnell vergangen, waren aber bei weiten nicht so intensiv. Interessant habe ich kurze Ausflüge mit Jeep, Panzer und Flugzeug gefunden. Aber hey. Nur im Singleplayer! Es handelt sich hier nicht um ein Battlefield.

Mehr zur Geschichte der Kompanien findet ihr hier im Archiv.

Call of Duty = Schießbude!

Weder die „Künstliche Intelligenz“ der Gegner noch der Freunde kann mich sonderlich beeindrucken. Die deutschen Soldaten rennen mir quasi in den Lauf, niemand – so schien es – hatte auch wirklich Angst davor getroffen zu werden, denn sonst würden die Gegner nicht einfach so da stehen. Jeder der Überleben möchte sollte Deckung suchen. Am Anfang dachte ich noch ich hätte den Schwierigkeitsgrad auf Ultra-Leicht für CoD-Anfänger gestellt, aber hey, dass war es nicht. Das einzige das wirklich fordert ist die pure Masse an Gegnern, die auf einem zuströmt. Die eigene Kompanie am Schlachtfeld schießt zwar auch, aber (gefühlt) meistens daneben. Die größte Unterstützung sind da noch Munition und Heilpakete, welche man von ihnen erhält. Die Regenerative Heilung ist zumindest im Singleplayer-Modus passe, dafür gibt’s wieder das gute alte Medi-Pak!

Grafik & Sound

Audiovisuell kommt ein Call of Duty nie an Battlefield heran. Grafisch auch nicht. Was CoD aber gut kann sind schnelle Multiplayer-Schlachten und diese haben es in sich. Die relativ kleinen Karten sind schnell, erbarmungslos und laden zum kooperativen Gameplay ein. Was dabei beeindruckt ist die Darstellung, welche jedoch mit 60 Frames pro Sekunde (im Test am PC) doch lahm rüberkam. Die Standard-Einstellungen muss man umstellen um auf 110-120 FPS zu kommen. Dieses Video zeigt wie es geht.

Auf den Konsolen, also auf der PlayStation 4 (+ PRO) und der Xbox One (X) läuft das Game mit konstant 60 Frames pro Sekunde. Einen Grafik-Vergleich der beiden Konsolen findet ihr hier bei uns. Für die Fernsehgeräte optimal. Viele andere – zeitgemäße Shooter – suchen sich die stärksten Hardware-Einstellungen selbst am PC…

Mehr Spaß im Multiplayer-Modus von Call of Duty WWII!

Für den Multiplayer-Modus lebt eigentlich ein Call of Duty, auch wenn der Story-Modus meist aufwendig gemacht wurde. Zum Start gibt es eine Vielzahl von schnellen Maps, welche allesamt sehr unterschiedlich aufgebaut sind. Außerdem gibt es auch Szenarien, welche nicht vom Singleplayer bekannt sind, wie unter anderem die Schlacht auf einem Zerstörer. Aber auch der „Klassiker“ Carentan ist zurück und mit von der Partie.

Vor allem für Anfänger dauert es einige Zeit sich einzufinden, immerhin geht es hier um rasches Reagieren und Schießen im Akkord. Quasi ein Quake ohne Rocket-Jump und Rüstungen.

Neben dem klassischen Multiplayer, welcher euch auch immer wieder ins Hauptquartier führt wobei ihr eure Fertigkeiten und Loot-Boxen abholen könnt, ist der Zombie-Modus bereits zum Launch verfügbar, welcher auch mit einer netten Story aufwartet. Dieser Modus ist einzigartig und kann nicht mit einem Left 4 Dead verglichen werden, also nicht von der Intensität und den lockeren Sprüchen her. Die Maps sind genauso klein wie die anderen Multiplayer-Karten und so darf (gemeinsam) man auf Zombiejagd gehen um immer wieder neuen Horden in rundenbasierten Wellen von Zombies zu widerstehen. Zwischendurch kann man mit Punkten, welche für Abschüsse vergeben werden, Rüstung, Fertigkeiten und Waffen den eigenen Charakter aufbessern.

Fazit (getestet am PC) zu Call of Duty WWII:

Normalerweise bin ich kein großer Fan von Call of Duty, auch WWII hat mich nicht wirklich überzeugen können von Taktik-Shootern abzuspringen und dem schnellen Arcade-Shooter mit (für mich) eigenartigen Hitboxen einzugewöhnen.

Im Singleplayer-Modus hat mir vor allem die K.I. der Gegner und Freunde gestört, welche einfach gesagt mies ist. Und wenn man versucht zwischendurch eine Geschichte aufzubauen, sollte sich zumindest das Gesicht ein wenig rühren. Die Fahrten zwischendurch sind CoD-untypisch und haben eigentlich den meisten Spaß gemacht, weil wenn man Fahrzeuge haben möchte, sollte man bekanntlich Battlefield spielen. (Diesen Vergleich der beiden Shooter kann ich schon nicht mehr hören, weil sie eigentlich nicht wirklich vergleichbar sind!)

Der Multiplayer-Part ist für meinen Geschmack zu stumpf. Man versucht krampfhaft „Rollenspiel-Elemente“ ála Destiny einzubauen um mit Loot-Boxen und Mikrotransaktionen den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Klar kann man auch alles erspielen, aber wir wissen doch alle dass dies sehr lange dauert und man quasi dazu genötigt wird etwas zu kaufen.

7.7 DAILYGAME
Grafik8.3
Sound8.3
Steuerung7
Multiplayer8
Motivation7

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Danganronpa V3: Killing Harmony – Spieletest

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Danganronpa V3: Killing Harmony ist das dritte Spiel der Danganronpa-Reihe und erschien am 29. September für PlayStation 4 und PlayStation Vita. 2015 erschien bereits auch ein Sequel zu den Games.



Zu Beginn kann der Spieler wie aus den Vorgängern gewöhnt, sich entscheiden ob er lieber die japanische oder die englische Synchro genießen möchte. Bedauerlicherweise wurde erneut nur teilweise Synchronisiert. In den Genuss kommen wir überwiegend nur in den Class Trials. Das Adventure Game ist zudem komplett auf Englisch untertitelt.

Ein neues Todesspiel beginnt

Während man in Danganronpa 2: Goodbye Despair mit den Charakteren auf einer tropischen Insel gefangen ist, kehrt man im neusten Teil wieder in ein hermetisch abgeriegeltes Schulgelände zurück. Ebenfalls mit dabei sind 16 ultimative Highschool Schüler, die in einem gewissen Bereich ein außerordentliches Talent besitzen. Diese müssen sich wie ihre vorherigen Leidensgenossen, durch ein periodisches Todesspiel quälen, dass von dem diabolischen Robotorbär Monokuma ausgeführt wird. Mit von der Partie sind dieses mal zusätzlich noch fünf kleinere Bären, die Monokuma Kubs, die er „liebevoll“ seine Kinder nennt.

„This story is not over!“

Nach einer Weile spielen, ist mir stark aufgefallen das ich Parallelen zu den vorherigen Charakteren ziehen konnten. Da sich einige Verhaltensweisen und Eigenschaften wiederfinden lassen. Bedenkt man als Spieler allerdings, das im jedem Spiel 16+ Charaktere dabei sind, lässt sich das wohl auch schwer vermeiden. Auch in Danganronpa V3. Killing Harmony bekommen wir wieder eine bunte Gruppenmischung, einige ultimative Talente sind zudem neu. Ein ultimativer Detektiv ist dennoch wieder mit am Start.

Mit Kaede Akamatsu, der ultimativen Pianistin, starten wir in den neuen Alptraum

Visual Novel, Dungeon Crawler oder doch Point-and-Click?

Danganronpa V3. Killing Harmony ist eine gesunde Mischung aus allen drei Sachen. Die Story wird im klassischen Stil einer Visual Novel erzählt, durch das Gelände der Schule bewegt man sich allerdings wie bei einem Dungoen Cralwer. Das Erkunden der verschiedenen Räume und auch die Ermittlungen, erinnern dagegen an ein Point-and-Click Adventure. Je weiter die Story voranschreitet, desto mehr Areale können wir zudem Entdecken. Wer die Vorgänger gespielt hat, sollte mit dem Gameplay bereits vertraut sein.

Ebenfalls wieder bunt zusammen gemixt, ist die Grafik des Spiels. Es enthält sowohl 3D Elemente, als auch 2D Elemente. Die Charaktere sind im 2D Stil gehalten, egal ob in der Welt selbst oder während der Story Sequenzen. Die Umgebung durch die man sich bewegen kann ist 3D. Der 3D Teil ist leider etwas veraltet. Mit der PlayStation 4 und der PlayStation Vita, hätte man ruhig etwas mehr an den Modellen schrauben können. Es hat zwar einen melancholischen Wert, aber auch nur für eingefleischte Danganronpa-Fans.

Doch keine Sorge, wer die beiden ersten Teile nicht gespielt hat, muss das jetzt nicht direkt nachholen. Denn im Gegensatz zu Danganronpa 1 und Danganronpa 2, sowie dem Sequel ist die Story von Danganronpa V3 nicht mit den Vorgängern verbunden, sondern eine komplett eigene neue Geschichte. Das Spiel bietet sich also auch für Neulinge an.

Das Setting ist wieder eine, von der Außenwelt abgeschottete, Schule

Ein Upgrade für die Class Trials

Während viele Elemente aus den Vorgängern übernommen wurden, im Übrigen gilt das auch für den Soundtrack, bekam die Class Trials ein ordentliches Upgrade. Egal in welcherlei Hinsicht. Es wurden neue Minigames hinzugefügt, alte etwas ausgebessert. Der Spieler kann zudem mit den Truth Bullets nicht mehr nur Falschaussagen zerschießen, sondern auch einer Aussage zustimmen. Des Weiteren, kann ein Truth Bullet jetzt auch in einen Lie Bullet verwandelt werden. Ganz richtig, bisher war Lügen keine Option um den Täter zu finden, doch Danganronpa V3: Killing Harmony ändert dies nun. Ab jetzt, können wir auch Falschaussagen machen.

Aufgrund der vielen neuen Features, werden die Class Trials nun natürlich auch schwieriger. Allerdings könnt ihr zu Beginn des Spiels den Schwierigkeitsgrad der Story und der Class Trials einstellen. Solltet ihr bereits bei der Ersten merken, dass es euch doch noch zu schwierig ist, kann der Spieler gesondert vor dem Start jeder Class Trial nochmal den Schwierigkeitsgrad ändern. Zudem sind auch wieder verschiedene Skills verfügbar, die ihr kaufen könnt. Skill Points werden durch euer Socialising mit den anderen Charakteren gesammelt. Im Verlauf der Story, bekommt ihr Freizeiten in denen ihr euch mit anderen Schülern unterhalten könnt. Steigt die Verbindung zu der Person, erhaltet ihr Skill Points und könnt somit vor jeder Class Trial neue Skills kaufen.

Die Class Trials sind außergewöhnlicher und schwieriger denn je

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Spike Chunsoft hat in dem Spiel einige Easter Eggs versteckt, die sich auf eine eventuell Zukunft kommender Dankanronpa-Spiele bezieht. Auch Zitate oder Bezüge auf Anime, TV-Serien oder Filme können in der Story gefunden werden. Dragon Ball, E.T., Spongebob – um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

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Fazit

Danganronpa V3: Killing Harmony ist ein Game, dass nicht nur etwas für die Fans der Reihe ist, sondern auch für Neueinsteiger. Die Story ist von den Vorgängern abgelöst und baut also nicht auf dessen Ereignissen auf. Alteingesessene Hasen bleiben von einer gewissen Nostalgie nicht verschont.

Die Grafik ist zwar etwas veraltet, dennoch ist das Game insgesamt sehr stimmig. Was ich wieder einmal negativ anmerken muss, ist dass das Game wieder nur teilweise Synchronisiert wurde. Auch eine deutsche Lokalisierung wäre langsam mal fällig gewesen, denn die Reihe erfreut sich hier zu Lande großer Beliebtheit. 

Doch die Entwickler haben sich natürlich schon Gedanken gemacht und viele neue Elemente hinzugefügt. Die Class Trials sind dadurch noch spannender und auch anspruchsvoller geworden.  Alles im allem also ein gelungenes Spiel und ein würdiger Nachfolger der Reihe. Fans können beruhigt ins Regal greifen und es ihrer Sammlung hinzufügen.

8.3 DAILYGAME
Grafik6.5
Sound9
Steuerung8
Multiplayer0
Motivation9.5
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Griechische Tragödie? Weit gefehlt! SUPER MARIO ODYSSEY – Spieletest

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Vor 20 Jahren, also am 1.März 1997, revolutionierte Nintendo mit dem N64 und „Super Mario 64“ die Videospiele Welt.


Marketing in den 90iger Jahren – „Change the System“ – N64 Release – Commercial 1996

Das Game setzte einen Meilenstein in der Videospiele-Geschichte und beeinflusste die Gameing- Welt nachhaltig. Analog Stick und Rumble-Feature, die heute gar nicht mehr weg zu denken sind in den alltäglichen Spiele Sessions, fanden damals Einzug in die Kinderzimmer. Sowie die ersten Schritte in eine 3D Welt.

Bevor 3D zum nervigen extra in den Kinosälen dieser Welt wurde, war es eine revolutionierende Entwicklung am Spielesektor.

Kritiker sehen in Super Mario 64, heute noch eines der besten und revolutionärsten Games aller Zeiten. Mit „Mario Sunshine” versuchte man 2002, zwar einen akzeptablen Nachfolger zu präsentieren, allerdings wurde dieser den Ansprüchen von Fans und Kritikern nicht gerecht.

Mit dem Release der Nintendo Switch am 3.3.2017 wollte es Nintendo noch einmal wissen.

Aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, Liesen sie alle Skeptiker mit offenen Mündern zurück, als sie mit „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ die 30-jährige Erfolgsserie mit großen Veränderungen zu Weltweiten Bestwertungen pushten.

Am 27.10.2017 kam Super Mario: Odysee in den Handel und innerhalb kürzester Zeit war klar: nach 20 Jahren liefert Nintendo einen weiteren Meilenstein ab und Super Mario: Odysee ist am Weg zum erfolgreichsten Mario-Titel aller Zeiten.

Update: Mittlerweile ist es offiziel.  Innerhalb von 3 Tagen wurde Mario Odysee 2 Millionen mal verkauft und ist damit der am schnellsten verkaufte Titel der Jump & Run Reihe.

Der Wertungsdurchschnitt weltweit liegt bei 97% und unterstützen den Erfolg nur noch.

Nach einer Woche als Marios Begleiter muss ich leider zugeben, dass selbst wenn ich wollte, ich einfach keine Gründe für eine schlechte Wertung gefunden hätte. Selbst die Tatsache, dass sich rund um die „Hintergrund Geschichte“ nicht viel geändert hat außer dass sie nun im Rahmen einer Hochzeit passiert.

Doch auch diesen Umstand „verzeiht“ man als Spieler sehr gerne, da Super Mario: Odyssey ab der ersten Sekunde mit so viel Charme und Kreativität einfach zu überzeugen weiß.

Ihn als bloßes Mittel zum Zweck zu bezeichnen wäre nicht fair. Seit Fan-Liebling Yoshi hat es kein Side Kick Marios mehr geschafft, sich so sehr in die Herzen der Spieler zu „versetzen“

Marios neuer Begleiter „Cappy“ ist alles andere als ein (ACHTUNG: Wortwitz!) „alter Hut“!

Mario und Cappy. Wie haben wir es die letzen Jahre nur ohne seiner Hilfe geschafft?!

Mit seiner Unterstützung ist es Mario nämlich nicht nur möglich Schaden bei der Gegnerschaft zu verursachen sondern sich im wahrsten Sinne des Wortes auch „in den Feind hineinzuversetzen“. Wirft man Cappy nämlich auf Gegner oder Objekte übernimmt Mario diese.

Ist eine Plattform für einen Sprung unerreichbar verwandelt man Mario einfach kurzer Hand in einen beflügelten Gumba und fliegt hinüber.

Die Einsatzmöglichkeiten hier sind nicht endendwollend. Selbst wenn man denkt bereits alles gesehen oder ausprobiert zu haben wird man doch wieder durch die Kreativität der Macher überrascht. (mehr …)

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South Park: Die rektakuläre Zereißprobe – Spieletest

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RPG meets South Park. South Park meets RPG. Anspruchslos, derb und fad? Wir haben die retakuläre Zereißprobe getestet.

Cartman aka „The Coon“ will eine entlaufene Katze aufspüren, weil es dafür 100 $ Finderlohn gibt. Mit dem Geld möchte er sein eigenes Superhelden-Franchise finanzieren, dafür benötigt er jedoch auf dem South Park-Instagram-Verschnitt „Coongram“ mehr Follower. Dein Charakter ist erst vor kurzem nach South Park gezogen, und da du der Neuling bist, unterstützt du den „dicken Superhelden-Chef“.

South Park meets RPG.

Nach der „Anfangsschlacht“ mit der Nachbarschaft – welche immer wieder durch vorbeifahrende Autos kurz unterbrochen werden – mit wilden Schlachten mit feuerspuckenden Karton-Drachen, wandelt ihr von Haus zu Haus um Selfies zu schießen und um neue Follower zu bekommen. In der Regel stimmen die meisten Omas, Onkels und Nachbarn zu, sich mit euch auf Coongram zu präsentieren. Einige Selfie-Verweigerer gibt es trotzdem, für jene müsst ihr erst mehr Follower haben oder aber auch einige Dinge erledigen. Als Gegenleistung müsst ihr zum Beispiel Stan’s Opa, welcher im Rollstuhl sitzt, ein Kondom bringen. Das „warum“ braucht ihr euch in dieser Angelegenheit nicht fragen, immerhin handelt es sich um South Park…

RPG meets South Park.

In der Welt von South Park warten viele „spannende“ rundenbasierte Schlachten. So dürft ihr perverse Priester, Sechstklässler, Mädels die in Lokalen aufreizend servieren und angehende Superbösewichter verdreschen, anfurzen, anspucken oder mit euren imaginären Superkräften verhauen. Ob in ihr Schlachten verwickelt werden möchtet könnt ihr euch teilweise selbst aussuchen, zumindest in der „Open World“ der bekannten South Park-Stadt. Die meisten Schlachten ergeben sich schlicht durch Körperkontakt mit euren Kontrahenten. Wenn ihr zuerst zuschlägt, bekommt ihr auch den Anfangsbonus, genauso umgekehrt. Hier auch gleich ein wichtiger Tipp: Furzt man die „Bösen“ an, starten diese geschwächt in die Schlacht. Auch ein guter Bonus! – Nicht die Augen verdrehen! Es handelt sich eben um South Park.

Das Kampfsystem ist schlicht, übersichtlich und sehr geradlinig. Warum geradlinig? Nun das Schachbrettmuster lässt nur horizontale Angriffe zu. Man kann also immer nur in eine Richtung angreifen, das wird dann interessant wenn sich mehrere Gegner am Schlachtfeld tummeln. Richtig schwierig kommt mir das Ganze im Anspielen nicht vor, auch bei erhöhter Schwierigkeitsstufe – und ein rastloser RPG-Gamer bin ich bei Gott nicht.



Absolute Fäkalsprache

So „putzig“ wie die South Park-Grafik – in der das Game wirklich 1:1 gehalten wurde – auch ist, die Aussagen der Protagonisten sind alles andere als putzig. Da wird man schon gezwungen „derbe Schalt-Codes“ einzugeben wie „F*** deine Mum“ und bekommt Sprüche wie „Du scheiß Wich***, f*ck dich“ als Konversation vorgesetzt. Das der Titel eigentlich sonst wenig brutal und anspruchsvoll ist, ist das der einzige Grund für die relativ hohe USK-Einstufung. „Super-Skills“ wie Furzen, Anspucken und Co. sind zu Beginn noch lustig, aber der Spaß verfliegt bei mehrtägiger Ausübung der Sache. Irgendwann stumpft halt auch das humorvolle Gameplay ab. Zumindest bei mir (Spießer).

Die Kacke ist am Dampfen!

Und diesen Ausdruck verwende ich jetzt nicht nur als blanke Überschrift. Das ist Programm! In der liebevollen 2D-Kulisse von South Park gibt es allerhand zu entdecken, also von Haus zu Haus rennen und die Kästchen, Kühlschränke und Zimmer der Nachbarn durchwühlen. Aber dann das: In jedem gut situierten Haus gibt es eine Toilette. Okay, bleiben wir in der Sprache des Game’s: Ein Scheißhaus. Auf diesem könnt ihr Mini-Spiele absolvieren, welches darauf besteht das man schnell Tastenkombinationen eingibt oder/und die Drehkreuze wie ein Irrer im Kreis dreht. Dafür gibt es Erfahrungspunkte.

Beschießenes Mini-Game.

Immer wieder derselbe Scheiß…

South Park – Die retakuläre Zereißprobe ist wirklich eine „Probe“. Immerhin macht man stundenlang immer das Gleiche: Du laufst zu Haus zu Haus und bekommst eigentlich immer dieselbe Optik und Spannung zu sehen. Sogar die Häuser innen sind alle gleich, bis auf die Farbgebung. Alles eben sehr unspektakulär, wie eben auch die gleichnamige TV-Serie. Klar ist es witzig, freaky und krank. Aber alles hat sein Ablaufdatum und beim Zocken des Titels ist dieses sehr schnell für mich gekommen. Das Gameplay bietet viele RPG-Elemente, wie das „Zusammenmixen“ von Gegenständen, „erfülle diese Aufgabe um zur nächsten zu kommen“ oder aber auch das Erlernen von Skills um seinen Charakter und seine Freunde aufzuwerten. Wenn die derbe Sprache und gewisse Gewalteinlagen nicht wären, würde ich das Game einen 6-Jährigen geben, welcher gerade die ersten Worte lesbar versteht. Also genauso anspruchsvoll kam es mir vor.

„F*ck dich du Wich*er, es ist South Park!“

Genauso würden mich eingefleischte South Park-Fans kommentieren, würde ich diesen Titel komplett zerreißen. Es handelt sich um nichts anderes als um eben besagte Franchise und das ist gut so. Denn das Game spielt sich so wie die TV-Serie aussieht und wäre schon eine kleine Staffel, wenn es im Fernsehen laufen würde. Alles ist am Game dem TV-Original angepasst, sogar die Synchronsprecher sind die Gleichen! Sagen wir mal so: Es ist Fan-Service pur und als dieses möchte das Game auch verstanden werden. Anspruchsvolle RPG-Gamer sollten sich eher auf die Switch-Version von Skyrim stürzen oder The Witcher 3 nochmals anreißen.

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Fazit

South Park: Die retakuläre Zereißprobe im Fazit zu „zerreißen“ wäre echt scheiße, das hat sich die derbe TV-Serie, welche es schon seit über 20 Jahren gibt, einfach nicht verdient. Das Game ist flach, aber nicht so flach wie seine Vorgänger. Wie gesagt, von einem „anspruchsvollen Titel“ im RPG-Universum kann man nicht sprechen, es ist authentisches Fan-Service. Und dabei bleibt es verf*ckt nochmal auch!

6.3 DAILYGAME
Grafik6
Sound7.5
Steuerung6.5
Multiplayer0
Motivation5
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Mittelerde: Schatten des Krieges – Spieletest

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Ein Spiel, sie zu knechten: Als J.R.R Tolkien 1939 mit dem Schreiben der „Fortsetzung“ des Hobbits begann, weil sein Verlag großen Erfolg in Geschichten rund um Hobbits und deren Abenteuern sah, war Tolkien wohl auch der letzte der damit rechnete, dass er 12 Jahre später mit der monumentalen Ringkrieg-Saga „Der Herr der Ringe“ das Fantasy-Genre wie kein anderer prägen würde.

Egal ob die „STAR WARS“-SAGA oder das Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“, große Epen haben meist eines gemeinsam: Nämlich während ihrer Entstehungsgeschichte rechnete niemand mit dem Erfolg, welche diese mit sich bringen würden.

Von Bösen Zungen gerne auch als „Assassins Creed 5: Mittelerde“ bezeichnet, lieferte Publisher Monolith mit Mittelerde: Mordors Schatten vor 2 Jahren einen solchen Überraschungshit ab.

HdR: Die 2 Geister

In Schatten des Krieges schlüpfen wir erneut in die Rolle des Untoten Waldläufers Talion, der gemeinsam mit dem Geist des Elben-Schmieds Celebrimbor, seiners Zeichens Erschaffer der Ringe der Macht, den Aufstieg Saurons verhindern müssen.

Zu Beginn werden wir Zeuge der Erschaffung eines neuen Ringes der Macht. Unser Ziel ist es eine eigene Ork-Armee aufzustellen, Saurons Burgen und Festungen unter unsere Kontrolle zu bekommen und letzten Endes als der „Helle Herrscher“ in die Geschichte Mittelerde’s einzugehen. Ein reines Kinderspiel also oder etwa doch nicht?

Waren es in Teil 1 noch namenlose und frei erfundene Untertanen in den Reihen der Ork’s, dürfen wir uns diesmal mit den berühmtesten Viechern der Fantasy-Geschichte anlegen. Von B wie BALROG über den Hexenkönig von Angmar und seiner Nazgul sowie deren berittene Drachen bis hin zur Riesen-Spinnen Kankra, die Gegner Vielfalt kann sich wirklich sehen lassen.

Bringe zu einen Drachenkampf niemals nur deine Orks mit!

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Yomawari: Midnight Shadows – Spieletest

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Yomawari: Midnight Shadows ist der Nachfolger des Indie Games Yomawari: Night Alone. Schon der Erste teil war gruselig und packend, kann der neue Teil da mithalten?



Wer den Vorgänger gespielt hat, kann sich darüber freuen. Denn Yomawari Midnight Shadows kann nicht nur auf dem PC und der PlayStation Vita gespielt werden, sondern auch auf der PlayStation 4. Mit Kopfhörer auf dem großen Bildschirm und im abgedunkelten Raum, bekommt man doch eine ziemliche Gänsehaut.

Ganz anders, aber dennoch irgendwie nicht. So kommt Yomawari: Midnight Shadows daher. Wer bereits den Vorgänger gespielt hat, wird mit dem Gameplay bereits vertraut sein. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen ihnen. Mehr Inhalt, mehr Story, eine größere MAP und mehr sammelbare Items werden uns im neuen Teil geboten. Auch der Gruselfaktor scheint gestiegen zu sein.

Yui und Haru

Eine neue Herausforderung

Wir übernehmen die Rolle der beiden Grundschülerinnen Yui und Haru. Beide sind seit Ewigkeiten befreundet und stehen sich sehr nahe. Doch Haru muss wegziehen, weswegen sie sich in ihren Sommerferien zum letzten Mal gemeinsam das Feuerwerk ansehen wollen. Auf dem Rückweg im Dunkeln werden sie allerdings angegriffen und der Alptraum beginnt. Gejagt von Schatten, Geistern und Monstern müssen sie sich ihren Weg durch die Stadt suchen um wieder zueinander zu finden. Yomawari: Midnight Shadows bietet eine tolle Story, mit viel Interpretationsraum.

Etwas Schade fand ich es, dass der Spieler am Anfang keine Möglichkeit bekommt einen Schwierigkeitsgrad zu wählen. Zu Beginn der Story war ich etwas besorgt, dass ich durch das Spiel einfach so durch dümpeln würde. Doch ich wurde positiv überrascht. Einige Bossbegegnungen haben es ganz schön in sich. Vor allem da Haru und Yui keine Kämpferinnen sind. Es bleibt einem nur die Möglichkeit weg zu rennen, sich zu verstecken oder die Gegner mit verschiedenen Items abzulenken. Yomawari ohne sterben durchspielen? Nach meiner Einschätzung ein Ding der Unmöglichkeit.

Verwendet Items um zu Überleben

Horror im Chibidesign

Spieler die mit japanischen Spielen vertraut sind, kennen sicher aus einigen Anime und Games das Chibidesign. Dabei werden die Charaktere mit kleinen Körpern und einem viel zu großen Kopf gezeichnet, um ihnen einen süßen Touch zu verleihen. Wer glaubt Horror und Chibicharaktere passen nicht zusammen, wird hier eines besseren belehrt. Die Grafik ist atemberaubend und gruselig zugleich. Sowohl Yui und Haru, als auch die Welt an sich und die Gegner sind wahnsinnig detailliert gezeichnet worden. Der Soundtrack und die Geräusche tragen den Rest zur Gruselatmosphäre bei. Nach einer Verfolgungsjagd gerade am erholen, hört man schon eine tiefe gruselige Stimme „Hey“ rufen. Sowohl bei den armen Mädchen, als auch beim Spieler kommt der Herzschlag nicht zur Ruhe.

Es gibt vieles zu entdecken

Spiel es auf deine Weise

Wie bereits schon erwähnt, Yomawari ist ein reiner Survival-Horror. Wie gut ihr durch das Spiel gelangt, hängt einzig und allein davon ab wie taktisch ihr vorgeht. Das Spiel bietet genug Hinweise, die euch das Überleben sichern werden. Nehmt sie also ernst. Denn Wegrennen ist nicht immer die beste Option.

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Einige Gegner werden durch das Rennen erst aufgeschreckt und sind zudem bedeutend schneller unterwegs als die Mädchen. Mit eurer Taschenlampe könnt ihr einige von ihnen auf Distanz halten oder sogar erst sichtbar machen. Doch keine Sorge, der Herzschlag von Yui und Haru verrät euch, wie nah ein Gegner ist. Je intensiver das Pochen wird, umso näher sind die Gegner und auch so schneller lehrt sich die Ausdaueranzeige. Versucht euch im Notfall also zu verstecken oder an den Monstern vorbei zu schleichen. Wenn ihr sterbt müsst ihr nämlich von eurem letzten Speicherpunkt aus starten. Denn automatische Speicherpunkte gibt es nur sehr wenige. Speichert sooft wie euch möglich ist, dazu müsst ihr nur eine Münze als Opfergabe den Buddha-Statuen übergeben.

Münzen findet ihr überall in der Stadt, daher gehen sie einem eigentlich auch nie aus. Ein weiterer Vorteil an jeder Statue die ihr findet zu speichern ist der, dass ihr zwischen ihnen Reisen könnt. Die Maps ist am Anfang des Spiels noch ziemlich begrenzt, einige Bereiche schalten sich erst im Verlauf des Spiels frei. Es lohnt sich daher regelmäßig bei den Absperrungen vorbei zu schauen und zu checken, ob sie verschwunden sind. Nur weil ihr der Story folgt heißt es nämlich nicht, dass man dabei auch die ganze MAP erkundet. Nehmt euch also die Zeit und schaut euch um. Im Notfall hat man allerdings nach Abschluss des Spiels noch die Möglichkeit, die restlichen Bereiche zu erforschen.

Gruselige Monster warten schon


Fazit

Yomawari: Midnight Shadow ist ein gelungenes Spiel mit viel Gruselfaktor, neuen Inhalten und Möglichkeiten und in einem wunderschönen Design. Nach Abschluss der Story bekommt man zudem die Möglichkeit nachträglich die restlichen Gegenden zu erkunden und die fehlenden Items zu sammeln. Wer schon vom Vorgänger begeistert war, wird den zweiten Teil lieben. Solltet ihr Yomawari: Night Alone nicht gespielt haben, stellt das kein Problem dar. Denn bis auf ein paar Orte, nehmen die Spiele keinen Bezug aufeinander. Aufgrund der Survival-Horror-Elemente kann jeder Spieler die Welt auf seine eigenen Weise entdecken. Taktik, Strategie und Können werden dabei auf die Probe gestellt.

8.5 DAILYGAME
Grafik9.5
Sound8.3
Steuerung7.3
Multiplayer0
Motivation8.8
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