Starfield: Microsoft kaufte Bethesda um PS5-Exklusivität zu verhindern
Microsoft kaufte Bethesda, um zu verhindern, dass Starfield exklusiv für die PS5 wird und verhinderte somit ein zweites Deathloop.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Microsoft steht aktuell vor Gericht mit der FTC, um den Activision Blizzard-Deal endlich über die Bühne zu bringen. Diese Gerichtsverhandlung bringt viele weitere Tatsachen auf den Tisch und ermöglicht uns den Videospiele-Markt besser zu verstehen. Eine der größten neuen Enthüllungen stammt von Xbox-Chef Phil Spencer, der behauptet, dass einer der Hauptgründe für Microsofts Entscheidung, das Mutterunternehmen von Bethesda, ZeniMax Media, zu übernehmen, darin bestand, zu verhindern, dass Starfield exklusiv für die PS5 wird.
Kurz nachdem das Studio übernommen wurde, erinnerst du dich vielleicht daran, dass Titel wie Ghostwire: Tokyo und Deathloop als zeitlich begrenzte PlayStation-Exklusivtitel veröffentlicht wurden, obwohl ihre Entwickler zu dieser Zeit bereits zu Microsoft gehörten. Das liegt daran, dass Bethesda zuvor Verträge mit Sony für beide Titel abgeschlossen hatte, um exklusiv auf PlayStation-Konsolen für ein Jahr zu erscheinen. Microsoft war äußerst besorgt, dass dasselbe mit Starfield geschehen könnte.
Starfield war ein Hauptgrund für Bethesda-Übernahme
Anstatt darauf zu warten, dass PlayStation Starfield von den Xbox-Systemen entfernt, entschied sich Microsoft, Bethesda zu übernehmen und damit das neue Franchise Starfield – sowie The Elder Scrolls, Fallout, DOOM und mehr. Es ist wahrscheinlich, dass Microsoft neben der potenziellen PlayStation-Exklusivität von Starfield noch weitere Gründe hatte, da das Unternehmen gleichzeitig eine Reihe talentierter Studios erworben hat. Aber Spencer behauptet, dass dies eine der treibenden Kräfte hinter der Entscheidung war.
„Zenimax ist ein gutes Beispiel“, sagt Spencer (via Twitter @ethangach). „Als wir Zenimax übernommen haben, war einer der Beweggründe dafür, dass Sony einen Deal für Deathloop und Ghostwire [Tokyo] gemacht hat und effektiv Bethesda bezahlt hat, um diese Spiele nicht auf der Xbox zu veröffentlichen. Also, als wir hörten, dass Starfield möglicherweise auch Xbox überspringen wird, konnten wir uns nicht in einer Position als dritte Konsole befinden…“
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Starfield war für PS5 geplant, vielleicht sogar „exklusiv“
Klar, Starfield ist das erste neue Franchise von Bethesda Studios seit 25 Jahren. Hinter der Entwicklung steht ein Team, dass für die The Elder Scrolls-Serie bekannt ist, wobei der sechste Hauptteil erst 2028 (oder später) erscheint. Es gibt also viele Gründe, die auch Sony hatte, um solche Spiele zumindest „zeitexklusiv“ für PlayStation-Konsolen zu bringen.

Starfield bietet über 1.000 Planeten, wobei ca. 10% der Oberflächen Leben beinhalten. – (C) Bethesda
Microsoft hat eine nachgewiesene Gewohnheit, die PlayStation-Versionen von Spielen, die sich vor der Übernahme in Entwicklung befanden, einzustellen. Beispiele dafür waren Redfall und das kommende Indiana Jones-Videospiel von MachineGames. Doch würde es Sony, wären sie in der Situation Zenimax (Bethesda) gekauft zu haben, anders? Eher nicht.
Starfield erscheint am 6. September für Xbox Series X/S und Windows PC.
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