GTA 6 verzichtet auf zwei Dinge, die viele Spieler längst nerven
Keine Mikrotransaktionen im Singleplayer und keine generative KI bei der Entwicklung: Rockstar zieht bei GTA 6 klare Grenzen.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Bei einem Spiel wie GTA 6 wäre es heutzutage kaum überraschend, wenn Rockstar Games neben dem Kaufpreis noch zusätzliche Möglichkeiten zum Geldausgeben einbauen würde. Zumindest beim Singleplayer müssen wir damit offenbar nicht rechnen.
Rockstar North Co-Studio-Head Rob Nelson wurde bei einem Besuch von Kinda Funny direkt gefragt, ob du in Grand Theft Auto VI echtes Geld für Inhalte im Spiel ausgeben kannst. Die Antwort fiel ausgesprochen kurz aus: Es gebe keine Monetarisierung.
Damit soll die Einzelspieler-Erfahrung von GTA 6 zum Start ohne klassische Mikrotransaktionen auskommen.
Das ist allerdings nicht gleichbedeutend damit, dass Rockstar grundsätzlich auf zusätzliche Einnahmen rund um GTA 6 verzichtet. Es gibt beispielsweise eine teurere Ultimate Edition mit zusätzlichen Inhalten. Der entscheidende Unterschied: Während des eigentlichen Singleplayers sollst du nicht ständig aufgefordert werden, weitere Dinge mit echtem Geld zu kaufen.
Was bedeutet das für GTA Online?
Hier wird es wichtig, genau hinzusehen. Die Aussage bezieht sich auf GTA 6 als Singleplayer-Spiel. Über eine neue Generation von GTA Online wollte Rockstar bei den Gesprächen noch keine Details verraten. Die Aussage sollte deshalb nicht so verstanden werden, dass auch ein zukünftiges GTA Online komplett ohne Mikrotransaktionen auskommt.
Das wäre angesichts des bisherigen Geschäftsmodells auch eine ziemlich große Überraschung. GTA Online finanziert sich seit Jahren unter anderem über den Verkauf virtueller Währung. Was Rockstar mit dem Online-Modus rund um GTA 6 plant, blieb bisher offen.
Rockstar verzichtet bei GTA 6 auf generative KI
Noch eine zweite Frage bekam Rob Nelson gestellt: Wurde generative KI bei GTA 6 eingesetzt? Auch hier lautete die Antwort laut Kinda Funny schlicht: Nein. Dabei geht es ausdrücklich um generative KI. Natürlich verwendet GTA 6 weiterhin klassische KI-Systeme für NPCs, Verkehr, Gegner und andere Abläufe der Spielwelt. Gemeint sind Werkzeuge, die beispielsweise Inhalte, Grafiken, Animationen oder Texte generieren.
Dass Rockstar bewusst auf menschliche Arbeit setzt, wird auch durch einen Bericht der New York Times (via Gamespot.com) gestützt. Demnach besitzt Grand Theft Auto VI inzwischen mehr als 600.000 Animationen. GTA 5 kam zum Vergleich auf rund 55.000 und Red Dead Redemption 2 auf ungefähr 300.000. Rockstar betonte dabei ausdrücklich die von Menschen geschaffenen Details der Spielwelt.
NPCs wurden beispielsweise nicht einfach aus zufällig kombinierten Körperteilen und Kleidungsstücken zusammengesetzt. Rockstar Art Director Aaron Garbut erklärte, dass die Figuren individuell gestaltet wurden. Selbst Räume enthalten bewusst platzierte Details, Fotos und Gegenstände. Wie viel Aufwand insgesamt in GTA 6 steckt, zeigt auch unser großer Überblick zu den 26 wichtigsten neuen Gameplay Details von GTA 6.
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Die große offene Frage bleibt weiterhin GTA Online (2). Dort dürfte die Diskussion über Mikrotransaktionen spätestens dann wieder beginnen, wenn Rockstar endlich verrät, wie die Online-Zukunft von Leonida aussieht.
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