Gears of War: E-Day – Preview-Test zeigt das größte Comeback der Reihe
Ich habe Gears of War: E-Day angespielt. Das sind meine Eindrücke zu Horde Siege, Versus, Gameplay und der beeindruckenden Technik.
René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Gears of War E-Day ist nicht einfach nur ein Spiel, sondern eine der bekanntesten und größten Marken von Microsoft. Deshalb ist das Game für viele von euch eines der meist erwarteten Spiele des Jahres. Ich konnte das Spiel für euch schon einmal vorab ein wenig testen. Blutige weitläufige Schlachten, brutale Hinrichtungsanimationen, eine wunderschöne Grafik, vereint mit einem guten Gameplay und einer Steuerung, die leicht von der Hand geht.
Ich hätte zu gerne schon ein wenig in den Story Modus hineingeschnuppert, leider galt die Preview Version aber nur dem Multiplayer. Aber auch dieser spricht schon ein deutliches Bild. Die Preview bot zwar nur einen kleinen Vorgeschmack auf das fertige Spiel, dennoch reichte sie aus, um sich einen ersten Eindruck vom Gameplay zu verschaffen. Vor allem die beiden verfügbaren Modi standen dabei im Mittelpunkt. Ohne euch länger auf die Folter spannen zu wollen, möchte ich euch meine Eindrücke des Horde Siege Modus (PVE) und des Versus Mode (PVP) näherbringen.

Gears of War E-Day Kettensägen Exekution eines Locust im Nahkampf. © Xbox Game Studios, Screenshot by DailyGame
Der Start
Gleich zu Beginn erwartet euch ein kleines Tutorial, wo euch alles erklärt wird. Ihr könnt verschiedene Waffen sowie Granaten testen und lernt die intuitive Steuerung kennen. Schon hier sieht man das Potenzial von dem neuen Gears of War E-Day. Vor allem die Grafik schaut atemberaubend aus und macht Lust auf mehr.
Euch stehen 4 verschiedene Klassen zur Verfügung, darunter der Assault, der Breacher, der Marksman und der Medic. Der Assault ist mehr eine offensive Klasse und der Breacher mehr für den Nahkampf oder um Gegnergruppen aufzubrechen. Marksman übernimmt die Rolle des Snipers und der Medic ist wohl selbsterklärend. Das Aussehen eures Charakters könnt ihr mit ein paar Skins auch anpassen.

Gears of War E-Day Explosionen und heftige Kämpfe während einer Horde Welle. © Xbox Game Studios, Screenshot by DailyGame
Horde Siege
Leider war die Preview zeitlich sehr begrenzt und ich konnte auch die volle Zeit wegen ein paar Problemen nicht vollständig ausschöpfen. Trotzdem haben mir alleine die wenigen Stunden des Horde Siege Modus sehr gefallen. Im Grunde geht es darum, dass ihr zusammen mit drei anderen Spielern verschiedene Missionen auf der Map erfüllt und es zum Schluss lebendig zu dem Hubschrauber schafft. Munitionsknappheit ist an der Tagesordnung. Solltet ihr auf der Map nicht regelmäßig nach Solltet ihr auf der Map nicht regelmäßig nach Munitionskisten Ausschau halten und auch die der gefallenen Gegner aufsammeln, geht euch die Munition verdammt schnell aus. Das bedeutet, ihr solltet nicht nur darauf achten, mit eurem Team zusammen die Missionen zu erfüllen. Behaltet auch euer Ressourcenmanagement bei der Munition im Auge. Denn seien wir uns einmal ganz ehrlich, ohne Munition könnt ihr euer Team nur sehr schwer unterstützen. Denn seien wir uns einmal ganz ehrlich, ohne Munition könnt ihr euer Team nur sehr schwer unterstützen. Natürlich ist es aber auch möglich, verschiedene Waffen der Gegner aufzusammeln.
Teamplay und Deckung entscheiden über Leben und Tod
Deckung ist oberste Priorität! Solltet ihr zielwütig wie ein kleiner Rambo durch die Map laufen und denken, ihr könnt alle Gegner im Alleingang besiegen, seid ihr schneller tot, als ihr bis drei zählen könnt. Ein gutes Team und im besten Fall auch eine kleine Absprache via Gruppenchat wären definitiv von Vorteil. Außerdem solltet ihr überhaupt bei größeren Gegnern immer Ausschau nach einer guten Deckung halten. Das Deckungssystem ist dabei sehr ähnlich zu den anderen Gears of War Teilen und ist fabelhaft integriert. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Horde Siege Modus wirklich Spaß macht und ich bei Release sicher viel Zeit in dem Modus verbringen werde. Die Locust Horde hält in diesem Modus einige fiese Biester für euch bereit. Darunter sind auch ein paar wirklich große und üble Gefährten, denen ihr euch im besten Fall nicht alleine stellen solltet. Das Teamplay ist in diesem Modus relativ wichtig, was auch einer der Gründe ist, warum mir der Modus sehr gefallen hat. Außerdem sehen ein paar der Gegner durch die gute Grafik richtig beeindruckend aus. Selbst wenn euch vielleicht nur der Einzelspieler interessieren sollte, zahlt es sich eindeutig aus, den Modus einmal zu probieren. Bei Horde Siege könnt ihr euch außerdem aussuchen, ob ihr Blitz, Siege oder Horde spielen wollt. Blitz ist der Standardmodus mit kürzeren Missionen, der Siege Modus dauert etwas länger und bringt mehr Missionen mit und im Horde Modus müsst ihr eine bestimmte Anzahl an Gegnerwellen überleben.

Gears of War E-Day Brutale Kettensägen Exekution während eines Gefechts. © Xbox Game Studios, Screenshot by DailyGame
Versus
Durch ein paar Startprobleme konnte ich den Modus leider nur knapp 80 Minuten testen, aber es reicht schon einmal für einen guten Ersteindruck. Dieser Modus ist ein klassischer PVP-Modus. Dabei spielt ihr je nach Team entweder als Soldat der COG oder auf der Seite der Locust. Ihr müsst verschiedene Punkte auf der Map erobern und diese halten. Wer am Schluss die meisten erobert hat, gewinnt die Partie. Außerdem gibt es auch ein Team Deathmatch, wo euer Team eine festgelegte Anzahl an Leben hat. Welches Team als Erstes keine mehr hat, verliert.
Der PVP-Modus hat mich im Gegensatz zu dem PVE etwas überrascht. Das Gameplay wirkt drastisch schneller und eine gute Deckung verliert etwas an Bedeutung. Denn sobald euch ein Gegner sieht und er mit einer doppelläufigen auf euch zustürmt, hat er euch schneller erledigt, als ihr eure Waffe wechseln könnt. Ein bis zwei gute Treffer auf den Kopf mit der doppelläufigen und ihr seid schon tot. Ist ein guter Sniper im gegnerischen Team, reicht schon ein Treffer aus. Bei dem Versus Modus könnt ihr euch aussuchen, ob ihr ein Spiel gegen Bots startet, ein normales Spiel oder ein Ranked Game. Gears of War Veteranen werden sich extrem schnell zurechtfinden und das Feld in Windeseile dominieren. Für diejenigen unter euch, die den PVP-Modus nur gelegentlich spielen oder neu sind, wird eindeutig eine gewisse Eingewöhnungszeit und Übung erforderlich sein, um gegen erfahrene Spieler als Sieger emporzusteigen.
Die Erwartungen sind hoch
Leider war die Spielzeit allgemein nicht sehr großzügig bemessen. Durch ein paar kleinere Probleme konnte ich diese auch nicht voll ausreizen. Trotzdem haben alleine die paar Stunden schon gereicht. Sie haben gezeigt, dass in Gears of War E-Day ein sehr großes Potenzial steckt.

Gears of War E-Day Horde Siege Modi. © Xbox Game Studios, Screenshot by DailyGame
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Mein Fazit nach der Preview
Ich für meinen Teil freue mich schon sehr auf den endgültigen Release und darauf, die Locust Horde richtig aufzumischen. Das Gameplay macht insgesamt richtig Lust auf mehr, die Grafik ist auf dem neuesten Stand und an Splatter und Gore fehlt es dem Spiel kein bisschen. Alleine die richtig coolen Hinrichtungsanimationen zeigen schon, dass das neue Gears of War nichts für Zartbesaitete ist. Nach dem Test der Preview kann ich verstehen, warum viele Fans auf den Release von E-Day warten. Ich kann dem Hype nach dem Test nur zustimmen. Gears of War E-Day wird die Erwartungen vieler Fans sprengen. Es könnte am Ende genau das Spiel werden, auf das Fans seit fast zwei Jahrzehnten gewartet haben.
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