Gamer-Blog: Hätte LawBreakers als „Battle Royale“-Titel funktioniert?
Entwicklung eingestellt- hätte das sein müssen?
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Der „schwerelose“ Ego-Shooter LawBreakers (Windows 10, PlayStation 4) hatte es 2017 nicht leicht. Auch wenn es von der Fachpresse gute Meinungen gab, konnte sich die tolle Mischung aus Team Fortress 2 und Overwatch nicht durchsetzen. Der Grund ist (leider) banal.
Epic Games hat gegenüber Boss Key Productions, dem Entwickler von LawBreakers, sicherlich einen finanziellen Vorteil, welcher sich auch bezahlt gemacht hat, wenn man sich die Erfolge von Fortnite ansieht – oder besser gesagt von seinem kostenlosen Pendant Fortnite Battle Royale. Die Frage ob Battle-Royale-Games wie PlayerUnknown’s Battlegrounds Schuld an der Missere von LawBreakers sind, kann man dies mit einem klaren „Ja!“ beantworten.
Ohne Fanbase kein Erfolgsrezept
Neue Games haben einfach nicht diese Fanbase wie widerkehrende Blockbuster ála Battlefield oder Call of Duty. UND im Jahr 2017 gab es eigentlich kein Vorbeikommen an Battle Royale und dem aufstrebenden Erfolg eines PUBG, welches nur mehr von einem Fortnite übertroffen werden konnte. Aber auch nur deshalb, weil Epic Games auf das richtige Pferd gesetzt hatte, sonst hätte man Fortnite sicherlich auch schöne „Noten in Spieletests“ gegeben, wäre aber wie LawBreakers innerhalb kurzer Zeit in Bedeutungslosigkeit versunken. Dabei hat die Entwicklung von Fortnite Battle Royale „nur“ 2 Monate gedauert.
Crowdfunding wäre eine Lösung gewesen
Klar hat Epic andere Ressourcen: Man hat sich eben schnell das Unreal Tournament-Team rüber geholt, aber auch kleine Entwickler wie Boss Key hätten sich helfen können. Heutzutage ist es doch schon normal sich vor der Community mit Kickstarter&Co einen Patzen Geld einmal zu holen und so die Finanzierung sicherzustellen. So kann man nur wenige Gamer halten und muss sein Game schlußendlich einstellen, auch wenn es weh tut.
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Ein „schwereloser LawBreakers Battle-Royale“-Titel hätte vielleicht einen ähnlichen Erfolg wie ein Fortnite Battle Royale gefeiert. Aber ganz sicher über Crowdfunding das nötige Kapital erhalten.
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