Spieleindustrie im Wandel: 95% der Studios setzen auf Live-Service-Games
Warum Live-Service-Games wie Fortnite, Rainbow Six Siege, World of Warcraft und Co auch in Zukunft erhalten bleiben werden.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die Gaming-Branche befindet sich im Umbruch, wie aus einem aktuellen Bericht von „Griffin Gaming Partners“ via „GamesIndustry.biz“ hervorgeht. Ganze 95 Prozent der weltweiten Spieleentwicklungsstudios arbeiten aktiv an Live-Service-Games oder haben entsprechende Pläne in der Pipeline.
Die Erkenntnisse stammen aus dem „Game Development Report 2023“, der in Zusammenarbeit mit 2Rendered VC2 erstellt wurde.
Sind Live-Service-Games die Zukunft?!
Wie viele Studios wurden befragt? Über 537 Studios weltweit wurden für die Umfrage befragt. Eines der zentralen Ergebnisse: 66 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Live-Dienste entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Titels sind.
Im Vergleich zur traditionellen Spieleentwicklung, die in der Regel zwei bis drei Jahre in Anspruch nimmt, dauert die Produktion von Live-Service-Spielen über fünf Jahre.
Warum der Fokus auf Live-Dienste?
„Die mehrjährige Spieleentwicklung setzt auf einen Wasserfallprozess mit festen Meilensteinen. Live-Dienste hingegen sind ein ständiger Anpassungsprozess, der darauf abzielt, das Spielerlebnis kontinuierlich zu verbessern“, erklärt der Bericht.
Ein zentraler Aspekt dabei ist die Flexibilität in der Gestaltung und Implementierung neuer Funktionen. Live-Service-Teams betonen die Wichtigkeit von schnellen Veröffentlichungen, um den Spielern regelmäßig neuen Mehrwert zu bieten.
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„Live-Service-Teams haben klare Vorstellungen von ihren Produktionsplänen: wöchentliche bis zweiwöchentliche Live-Betriebsabläufe und Aktualisierungen von Spielinhalten im Zweiwochen- bis Monatsrhythmus. Das steht im starken Kontrast zu den herkömmlichen Spieleentwicklungszeiträumen von mehreren Jahren“, hebt der Bericht hervor, wie GamesIndustry.biz berichtet.
Die Vorteile von Live-Service-Games
Diese dynamische Herangehensweise ermöglicht es den Studios, schnell auf das Feedback der Spieler zu reagieren und ihre Spiele kontinuierlich zu optimieren. Es wird deutlich, dass die Gaming-Branche zunehmend auf eine agilere und anpassungsfähigere Entwicklungsmethodik setzt, um mit den sich ständig verändernden Anforderungen des Marktes Schritt zu halten.
Insgesamt verdeutlicht der Bericht, dass Live-Service-Spiele nicht nur eine Trenderscheinung sind, sondern für viele Studios zu einem unverzichtbaren Bestandteil ihrer Strategie geworden sind. Die wohl bekanntesten Live-Service-Games-Ableger sind Fortnite, World of Warcraft, Rainbow Six Siege oder Genshin Impact.
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