Resident Evil 4 Remake: Capcom hat seine Pläne überarbeitet
Die Entwicklung wird in "neue Bahnen gelenkt", nach internen Differenzen, wie Quellen berichten. Dem Release-Termin von Resident Evil 4 Remake könnte es nicht gut tun.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Warum die Unstimmigkeiten bei der Entwicklung?
- Wozu ein neues Remaster? Remaster und Portierungen von Resident Evil 4 gab es doch schon
- Release-Termin des unangekündigten Spiels wohl auf 2023 (oder später) zurückgefallen
Das in Entwicklung befindliche Resident Evil 4 Remake von Capcom soll laut diversen Quellen große Meinungsverschiedenheiten intern ausgelöst haben, es gab angeblich auch einen Führungswechsel.
Das neue Entwicklerstudio „M-Two“ hat seine Rolle bei dem unangekündigten Projekt, Resident Evil 4 Remake, erheblich reduziert, wie VGC laut Insider-Quellen schreibt. Das Hauptstudio Capcom Division 1 wurde hinzugezogen, um eine neue Richtung einzuschalgen.
Seit 2018 soll das Remake des vierten Hauptspiels der Resident Evil-Serie in Entwicklung sein, bin dem vom ehemaligen Platinum Games-Chef Tatsuya Minami gegründeten Studio M-Two aus Osaka (Japan). Bisher weiß man von diesem Entwicklerstudio sehr wenig, außer dass es teilweise von Capcom finanziert wurde und aus einigen Platinum Games-Mitarbeitern bestand, darunter Entwickler die mit Bayonetta 2 betraut waren.
Das M-Two an den Resident Evil-Remakes mitarbeitet wissen Spieler seit den Credits im Resident Evil 3 Remake. Dabei hat Minami auch eine ausführende Produzentenrolle eingenommen. Wie VGC schreibt haben mehrere Quellen nun darauf hingewiesen, dass sich die Rolle von M-Two beim Resident Evil 4 Remake deutlich reduziert.
Warum die Unstimmigkeiten bei der Entwicklung?
Es wird angenommen, dass die Meinungsverschiedenheiten, durch die Aufnahme der Fans von Resident Evil 3 Remake zustande gekommen sind. Immerhin bekam das Remake des zweiten Spiels Top-Bewertungen, dafür fiel Nemesis dagegen teilweise negativ aus. Capcom möchte etwas treuer an die Original-Spiele herangehen, wobei M-Two durchaus seinen eigenen Weg versuchte. Das Produktionsteam von Capcom soll eine Richtung bevorzugen, in der das Remake von RE4 vom Original inspiriert ist, jedoch mit einer einzigartigen Interpretation von Funktionen, Story-Elementen und Umgebungen, die nicht unbedingt auf die Blaupause des Originals beschränkt sind, wie auch bei RE2.
Die Entwicklung soll nun teilweise neu gestartet werden, was dem Release-Termin von Resident Evil 4 Remake sicherlich nicht gut tun wird. Laut Berichten war der Release für 2022 geplant. Nach dem Teil-Neustart wird man diesen Termin nur schwer halten können.
Diese Art der „Richtungsänderung“ ist bei Capcom keine Seltenheit. Auch bei bei den vorherigen Remakes der Horror-Spielserie sollen ähnliche Überholungen während der Entwicklung passiert sein.
Resident Evil 4 (2005) ist das bestbewerte Spiel aller Zeiten von Capcom (laut Metacritic) mit einem Gesamtumsatz von mehr als 10,4 Millionen Exemplaren. Vor allem die schulterfreie Sichtweise gilt als Vorlage für moderne Third-Person-Spiele.
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Remaster und Portierungen von Resident Evil 4 gab es doch schon
In den letzten 16 Jahren gab es einige Portierungen und Remaster, aber nie ein vollständig neu erstelltes Resident Evil 4. Mit der Beteiligung von Capcom Division 1 ist es wahrscheinlich, dass viele Entwickler von damals am Remake wieder mitarbeiten werden. Einzig den früheren Regisseur des Spiels, Shinji Mikami, hat man bisher nicht gefragt, ob er an Bord sein möchte.
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