Resident Evil 3 Remake – Review
Racoon City am Rande des Abgrunds
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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Resident Evil 3 Remake ist das vor kurzem erschienen Remake zum 1999 erschienen Game Resident Evil 3: Nemisis. Wir haben das Game für euch auf der PlayStation 4 getestet.
Die Geschichte dreht sich um Jill Valentine, die von S.T.A.R.S. suspendiert wurde, weil sie weitere Nachforschungen zu den Ereignissen aus Resident Evil 1 angestellt hatte. Gerade als sie die Stadt verlassen will, wird Racoon City von Zombies überrrannt und sie wird von Umberellas neustem Projekt, genannt Nemisis, angegriffen. Welcher sie von diesem Zeitpunkt aus ziemlich auf Trapp halten wird. Unterwegs trifft sie auf den U.B.C.S.-Soldaten (Umbrella Biohazard Countermeasure Service) Carlos Oliveira, den wir ebenfalls an bestimmten Stellen im Game spielen können.
Ein gelungenes Remake
Wie bereits Resident Evil 2 Remake, wartet auch Resident Evil 3 Remake mit einer unglaublich tollen Grafik auf. Zu Beginn kann sich der Spieler zwischen 3 verschiedenen Schwierigkeitsgraden entscheiden, welche Einfluss auf die Stärke der Gegner nehmen als auch auf die Anzahl der Munition die hergestellt werden kann.
Bei der PlayStation 4 kann man drei verschiedene Steuerungsmodi verwenden, so kann man sich also die aussuchen die am besten zu den geeigneten Gewohnheiten passt. Natürlich ist das Game auch wieder komplett auf Deutsch synchronisiert worden und die Sprecher haben dabei sehr gute arbeit geleistet.
Wer bereits die Vorgänger Remakes gespielt haben, dürften sich schnell an das Gameplay von Resident Evil 3 Remake gewöhnen. Wie gewohnt gibt es ein Inventar, das mittels auffindbarer Taschen erweitert werden kann, aber dennoch vom Spieler ein gutes Haushalten erwartet. Denn alle auffindbaren Waffen mit sich rumzuschleppen, ist keine gute Option.
Was man natürlich allerdings negativ ankreiden muss, sind diverse Abweichungen vom 1999 erschienen Resident Evil 3: Nemisis. Es ist zwar ein Remake allerdings keine 1:1 Umsetztung. Das muss Fans des Original klar sein.
Rätsel als optinale Herausforderungen
Natürlich dürfen auch die Rätsel nicht fehlen. Einige davon sind allerdings optional, enthalten aber gute Belohnungen, weshalb man sie nicht ignorieren sollte. Sei es nun die Kombination eines Safes zu finden, also auch Steine zu finden die sich in Schatullen befinden und in einer Vorrichtung platziert werden müssen. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad der Rätsel nicht mehr auf dem Niveau, wie es beim ersten Teil der Fall war. Sondern eher auf dem, wie wir sie in Resident Evil 2 Remake genossen haben.
Gespeichert wird allerdings auch hier wieder auf der typischen Schreibmaschine. Was allerdings nicht limitiert ist und trotz der manuellen Speicherpunkte setzt das Spiel zum Beispiel bei Kämpfen gegen Nemisis, nochmal automatische Speicherpunkte. So das man bei einem Game Over automatisch wieder an den Anfang des Kampfes gesetzt wird.

Resident Evil 3 Remake – Bild: Capcom
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Leider zu wenig Horror
Neben den Abweichungen vom Original muss ich leider auch wieder einmal negativ hervorheben, das leider der Action-Part wieder sehr Dominant ist. Von Horror ist kaum etwas zu merken. Was sehr schade es, denn eigentlich hatte Capcom ja vorgeht, mit Resident Evil wieder mehr „back to the roots“ zu gehen. Was sie mit Resident Evil 7 und dem Resident Evil 2 Remake auch getan haben. Allerdings schien diese Ambition nur für diese beiden Teile angehalten zu haben. Daher ist Resident Evil 3 Remake schon wieder näher an den Actionlastigen Resident Evil 5 und 6 dran.
Auch gibt es abgesehen vom Speedrun kaum einen Grund das Game erneut durchzuspielen. Denn im Gegensatz zu Resident Evil 2 Remake wo es 2 Kampagnen gab, werden hier die Charaktere innerhalb eine Kampagne gewechselt.
Im übrigen, wer sich Resident Evil 3 Remake für Konsole gekauft hat oder kaufen wird, erhält zum Game das kostenlose Multiplayer Spiel Resident Evil Resistance dazu.
Fazit
Resident Evil 3 Remake ist ein gelungenes Spiel mit toller Grafik. Auch wenn in diesem Teil die Horror-Element wieder einmal verloren gegangen sind und es einige Abweichungen zum Original gibt. Die deutsche Synchro ist gut gelungen und trotz kleiner Mankel, ein Spiel das sicherlich vielen Spaß machen wird. Vor allem für Gamer die sich der Herausforderung annehmen wollen, das Game im 2-Stunden-Run durchzuspielen.
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