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Spieletest: Resident Evil 2 – Höchstwertung für “die Mutter” des Survival-Horrors

Schreckliches Remake oder Horror Perle?

Mit Resident Evil 2 erscheint bereits Anfang des Jahres eines der meist ersehnten Spiele 2019. Resident Evil 2 hat jedoch, anders als andere – mehr schlecht als recht gelungene – „Remastered“ Versionen, das Bedürfnis uns von der ersten Sekunde an zu begeistern. Der Ankündigungs-Trailer bei der letztjährigen E3 machte den Titel sofort zum Fan-Favorit. Doch ist ein Spiel aus dem Jahre 1998, somit fast 21 Jahre später nach seinem ersten Release, überhaupt noch im Stande zu begeistern?

Die Antwort auf diese Frage ist ein Glasklares: JA! Fairerweise muss aber auch gesagt sein das die 2019er-Version von Resident Evil 2 recht wenig Ähnlichkeit mit seiner 90er-Jahre-Fassung gemein hat.

Die Tage des ungelenkigen Herumstreifens in Racoon City sind gezählt

Beide Hauptdarsteller, Claire Redfield und Leon S. Kennedy, begleitet die Kamera, nun wie bei den modernen Teilen der Reihe, über der Schulter. Die von Zombies verseuchte Umgebung wurde von Grund auf neu gebaut und die Grafik natürlich an die heutigen Standards angepasst und erinnert an den 2017 erschienen siebten Teil. Das liegt auch daran das auf der selben RE Engine das Game aufgebaut wurde wie Resident Evil 7.

Auch Kenner des Originals werden Ihren Spass haben

Wenige Monate nach den Ereignissen aus Teil eins, in dem wir zum ersten Mal auf das Special Tactics and Rescue Service (S.T.A.R.S) und deren Mitglieder Jill Valentine und Chris Redfield gestoßen sind, finden wir uns ein weiteres Mal in der Hölle.

Die Story rund um den Virusausbruch in Racoon City ist im Grunde gleichgeblieben.

Leon, der gerade frisch von der Polizeiakademie stammt soll seinen Dienst im RCPD antreten und Claire verschlägt es nach Racoon weil sie Antworten auf das verschwinden Ihres Bruders haben möchte. Doch durch ausgebaute und erweiterte Handlungsstränge werden selbst Veteranen des 1998er Resident Evil 2 noch die ein oder andere Überraschung erleben. Um wirklich sämtliche Herausforderungen und Extras des Remakes zu erreichen kommt man um mehrmalige Abenteuer in Racoon City nicht herum.

Auch in Sachen Atmosphäre weiß Resident Evil 2 zu überzeugen

Einzige der dünne Schein unserer Taschenlampe dient uns als Lichtquelle, wenn wir durch die engen Gänge und Gemäuer schleichen. Top animierte Zombies die durch dunkle Gänge schlurfen und uns immer wieder das Blut in den Adern gefrieren lassen sind nur der Beginn von dem was Resident Evil 2 zu bieten hat.

Mit detaillierten Gesichtsanimatione,n in allen erdenklichen Verwesungsgraden, sowie eindrucksvollen Licht- und Schatteneffekten wird gerade im Nahkampf klar, welche Mühe Capcom sich beim Remake gemacht hat.

Als einziger Kritikpunkt, jedoch auf sehr sehr hohen Niveau wäre das sehr „klassisch“ gehaltene Inventar System zu erwähnen. Denn dieses ist im Grunde das einzige „Mitbringsel“ aus den 90ier Jahren, die es ins Remake geschafft hat. Das bedeutet, für uns als Gamer, dass wir Munition, Heilkräuter und Waffen nicht in unendlicher Ausführung mit uns herumtragen dürfen.

Die genaue Abstimmung des Inventars trägt jedoch sehr gut zum Horror-Setting bei und schont unsere Nerven ebenso wenig wie der Titel selbst.

„Egal ob es sich um einen halb verrotteten Hund, einen hungrigen Untoten oder eine ganze Horde handelt, Resident Evil 2 lehrt uns wieder das fürchten“

FAZIT

Resident Evil ist und bleibt „die Mutter“ des Survival-Horrors. Mit dem Remake von Resident Evil 2 erinnert uns Capcom auch wieder daran warum. Das Gegnerdesign sowie die Untoten-Animationen sind hervorragend gelungen. Das begrenzte Inventar ist zurück und unterstützt die Atmosphäre mehr als das es nervt. Die Schauplätze wirken vertraut genug um wunderbar in Nostalgie schwelgen zu können, nur um gleich darauf selbst hart gesottenen Veteranen das fürchten zu lehren.

Dank der Entscheidung Capcoms, keine 1:1 Umsetzung in unsere Wohnzimmer zu bringen wirkt auch die Story, trotz seiner 21 Jahren, frisch und modern.

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