LEAK Resident Evil Requiem hatte offenbar viel mehr geplant als Fans bisher wussten
Neue Datamining-Funde zeigen, wie viel Content Capcom offenbar aus Resident Evil Requiem entfernt hat – inklusive Mechaniken und Story-Ideen.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Resident Evil Requiem gehört schon jetzt zu den erfolgreichsten Horror-Spielen des Jahres. Trotzdem scheint Capcom während der Entwicklung überraschend viele Inhalte gestrichen zu haben. Genau das zeigen neue Datamining-Funde, die aktuell in der Community diskutiert werden.
Besonders interessant dabei: Offenbar wurden nicht nur kleinere Features entfernt. Laut den entdeckten Dateien gab es ursprünglich deutlich größere Gameplay-Ideen und sogar zusätzliche Inhalte, die es am Ende nicht ins fertige Spiel geschafft haben.
Ein komplett anderer Spielfluss war wohl geplant
Zu den auffälligsten Entdeckungen gehören Hinweise auf Untersuchungssysteme rund um Tatorte und Ermittlungen. Laut den Dataminern existierten Tutorials für Mordfall-Untersuchungen, die später komplett entfernt wurden. Außerdem soll es ursprünglich mehr Interaktionen zwischen Leon und Grace gegeben haben.
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Besonders spannend ist dabei ein gestrichenes Karten-System. Dieses hätte offenbar gleichzeitig die Positionen von Leon und Grace angezeigt. Viele Fans vermuten deshalb, dass die beiden Kampagnen ursprünglich stärker miteinander verbunden sein sollten als in der finalen Version.
Auch Gameplay-Mechaniken verschwanden wieder
Neben den Story-Elementen wurden offenbar auch mehrere Gameplay-Ideen gestrichen. Dataminer fanden Hinweise auf einen Händler-Charakter, Waffenanpassungen und sogar Nebenmissionen ähnlich wie in Resident Evil 4. Zusätzlich soll Leon ursprünglich spezielle Fähigkeiten durch Grace’ Blutproben verstärken können.
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Einige Spieler finden genau diese entfernten Inhalte extrem spannend. Andere verstehen aber auch, warum Capcom manche Systeme wieder gestrichen hat. Vor allem längere Ermittlungs-Abschnitte hätten das Tempo des Spiels möglicherweise deutlich verlangsamt.
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Fans diskutieren bereits über eine „größere“ Version des Spiels
In der Community sorgen die neuen Funde bereits für Diskussionen. Auf Reddit vergleichen einige Spieler die Situation mit früheren Resident-Evil-Spielen, bei denen ebenfalls größere Inhalte während der Entwicklung entfernt wurden. Andere finden gerade interessant, wie viele Ideen Capcom offenbar ausprobiert hat.
Wichtig bleibt aber: Datamining zeigt nie das komplette Bild. Viele Features werden während der Entwicklung getestet und später wieder verworfen. Trotzdem geben die neuen Informationen einen seltenen Einblick darin, wie anders Resident Evil Requiem ursprünglich wohl einmal geplant war.
Hier geht es zu unserer Game Review zum Spiel.
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