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Artikel von Tim + & Markus unter Mithilfe von KI *.

Der britische Key-Händler „Loaded“ – früher als „CDKeys“ bekannt – hat für kurze Zeit eine Produktseite für GTA 6 veröffentlicht. Darin wurde die digitale Standard Edition für Xbox Series X/S mit 89,99 britischen Pfund gelistet. Umgerechnet entspricht das je nach Wechselkurs rund 100 bis 105 Euro. Kaufen ließ sich der Titel dort nicht, die Seite verschwand kurz nach ihrer Entdeckung. Außerdem listete der Händler eine PC-Version als Rockstar Launcher Key zu einem niedrigeren Preis, obwohl Rockstar bislang keine PC Version für GTA 6 bestätigt hat.

Ist das ein echter Preis oder nur ein Platzhalter?

Höchstwahrscheinlich ein Platzhalter. Händler legen regelmäßig vor dem offiziellen Kampagnenstart eigene Einträge an, um bei Suchmaschinen frühzeitig sichtbar zu sein und Vorbestellungsinteresse zu messen. Dass der Preis dabei gerne etwas höher angesetzt wird als realistisch, ist gängige Praxis. Die Kollegen von Eurogamer wiesen bereits darauf hin, dass derselbe Shop State of Decay 3 mit einem Preis zwischen 23 und 25 Euro gelistet hatte, was ebenfalls keiner Realität entspricht. Trotzdem führt die Zahl zu einer Diskussion, die längst überfällig war.

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GTA 6 für 100 Euro: Warum das nicht so unrealistisch wäre

GTA 6 gilt als eines der teuersten Spieleprojekte aller Zeiten. Brancheninsider schätzen das Entwicklungsbudget auf über zwei Milliarden US-Dollar, mehr als der Bau des Burj Khalifa gekostet hat. Rockstar hat das nie bestätigt, aber die Dimension des Projekts ist offensichtlich. Standard-Editionen großer AAA-Titel kosteten lange Zeit 60 Euro, dann 70 Euro und zuletzt vereinzelt 80 Euro. Der nächste Schritt zu 90 oder 100 Euro ist ökonomisch betrachtet kein Tabubruch mehr, auch wenn er sich für viele noch fremd anfühlt.

Insider Tom Henderson, der in der Vergangenheit mehrfach korrekte Informationen zu Rockstar-Projekten lieferte, nannte als Zieltermin den 19. November 2026 für den Konsolenrelease auf PS5 und Xbox Series X/S. Einen offiziellen Preis hat auch er nicht genannt. Die Marketingkampagne soll noch in den kommenden Monaten starten, dann dürfte Rockstar Games  alle Details kommunizieren – auch den Preis.

Was das für den Rest der Branche bedeutet

Sollte GTA 6 tatsächlich mit einem Standardpreis um die 100 Euro starten und trotzdem Rekordverkaufszahlen erzielen, wäre das ein Signal an die gesamte Branche. Publisher testen Preisgrenzen immer an Titeln, bei denen die Nachfrage unabhängig vom Preis funktioniert. Grand Theft Auto ist genau so ein Titel. Selbst wer gerne wartet, wird in diesem Fall keinen PC-Launch in absehbarer Zeit erwarten können: GTA 5 erschien seinerzeit rund 18 Monate nach den Konsolen auf dem PC. Eine ähnliche Verzögerung gilt für den sechsten Teil als wahrscheinlich.

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Schauen wir uns die Preisentwicklung der letzten 10 bis 20 Jahre an, dann merkt man schnell, dass die Preise für Videospiele eigentlich stagniert haben. Ein Uncharted 2 für die PS3 kostete zu Release im Jahr 2009 rund 60 Euro. Das wären heute rund 85 Euro. Ich habe euch eine Tabelle ergänzt, die die Preisentwicklung der letzten Konsolen-Generationen gut darstellt:

Generation Game Jahr Preis damals
(in €)
Inflationsbereinigt
heute (≈2026)
Super Nintendo Super Street Fighter II 1994 ≈ 80 € (≈ 145 € heute)
Nintendo 64 Super Mario 64 1996 ≈ 60 € (≈ 115 € heute)
PlayStation 2 GTA: San Andreas 2004 ≈ 60 € (≈ 95 € heute)
PlayStation 3 Uncharted 2 2009 ≈ 60 € (≈ 85 € heute)
PlayStation 4 GTA 5 (PS4-Version) 2014 ≈ 70 € (≈ 90 € heute)
PlayStation 5 Demon’s Souls 2020 79,99 € (≈ 95 € heute)
PlayStation 5 / Xbox Series GTA 6 2026 ≈ 100 € (100 €)

Der allgemeine Preisstand in Österreich ist zwischen 2009 und 2025 etwa 28 Prozent gestiegen (laut Statistik Austria). Das würde bedeuteten, Uncharted 2 würde heute etwa 85 Euro kosten. Eine aktuelle Neuerscheinung zum Vergleich, nehmen wir Resident Evil Requiem (Standardversion), kostet 79,99 Euro (u.a. im PlayStation Store). Das heißt eigentlich, dass Videospiel-Neuerscheinungen die letzten Jahre nicht teurer geworden sind.

Conclusio: Wenn GTA 6 also tatsächlich rund 100 Euro kosten sollte (bestätigt ist das bisher nicht), dann wäre es noch immer „günstiger“ als Super Mario 64 für die N64 im Jahr 1996.

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 24. Februar 2026 von Tim und wurde umfangreich überarbeitet.

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Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.

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