Grounded 2 auf der PS5 Pro im Test: Into the Abyss and Spiderwebs
Hans, go get ze Flammenwerfer!
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Sinan Huemer Ich bin der Beweis, dass man durch zu viel Fernsehen und Videospiele nicht brutal wird. Man wird nervig. Fragt jeden der mir zuhören muss.
Ich muss gleich zu Beginn etwas gestehen: Ich bin bei Grounded klar voreingenommen.
Den ersten Teil hatte ich ursprünglich gar nicht wirklich auf dem Radar. Dann landete Grounded im PlayStation Plus Abo, ich habe es ausprobiert… und bin komplett reingekippt. Was als „das sieht irgendwie witzig aus“ begann, endete irgendwann damit, dass ich Materialien hortete, meine Ausrüstung verbesserte und mehr Gedanken in den Bau meiner Basis steckte als vermutlich gesund gewesen wäre.
Grounded hatte einfach genau diesen einen Nerv bei mir getroffen.
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Und Grounded 2?
Macht davon im Grunde alles nochmal größer.
Sehr viel größer.
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Riesiger Park in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Grounded 2: Zurück auf Ameisengröße
Grounded 2 spielt zwei Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils. Wir befinden uns im Jahr 1992 und die vier bekannten Teenager Max, Willow, Pete und Hoops sind zurück. Diesmal verschlägt es uns allerdings nicht erneut in einen Garten, sondern in den gewaltigen Brookhollow Park. Und natürlich dauert es nicht lange, bis wir erneut auf Ameisengröße geschrumpft durch eine Welt laufen, in der plötzlich schon eine herumliegende Getränkedose wie ein Gebäude wirkt.
Auch Ominent spielt wieder eine Rolle und selbstverständlich steckt hinter unserer erneuten Schrumpfkur mehr, als es zunächst den Anschein hat. Grounded 2 wirft uns erneut eine Menge Geheimnisse, Labore, seltsame Experimente und Fragen vor die Füße.
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Wichtig ist allerdings: Die Geschichte ist derzeit noch nicht abgeschlossen.
Grounded 2 befindet sich weiterhin in der Entwicklung. Auch die PS5-Version, die am 11. August 2026 gemeinsam mit dem großen „Into the Abyss“-Update veröffentlicht wurde, ist Teil dieser Early-Access-Phase.
Für mich war die Geschichte bei Grounded aber ohnehin nie der Hauptgrund, warum ich hunderte Grashalme zerlegt habe.
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Ich wollte bauen.

Rüstungen in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Gameplay: Ein Paradies für Sammler und Base-Bauer
Ich habe Grounded 1 gefeiert. Und einer der größten Gründe dafür war das Bauen.
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Ressourcen sammeln, bessere Materialien finden & analysieren, damit neue Baupläne freischalten und irgendwo auf der Map den perfekten Platz für meine Basis entdecken… genau damit konnte mich das Spiel stundenlang beschäftigen.
Dicht dahinter kam das Crafting. Neue Waffen bauen, bessere Rüstungen herstellen und diese anschließend mit Schmiedematerial immer weiter verbessern. Nur um Wolfsspinnen mit 3 Hieben zu erledigen. Um zu zeigen wer hier im Garten der Chef ist. Bis einem die Orchideen Mantis über den Weg läuft und vorübergehend die Oberhand hat.
Grounded 2 nimmt dieses System und wirft gefühlt eine LAWINE an neuem Zeug darüber.
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Mehr Waffen. Mehr Rüstungen. Mehr Baumaterialien.
Mehr Möbel. Mehr Dekoration. Mehr Ressourcen.
Mehr von praktisch allem.
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Und das Beste daran ist, dass viele der neuen Materialien auch noch richtig geil aussehen.

Mein Balkon in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Fuck, was habe ich geflucht, als meine zweistöckige Baumfestung endlich fertig war. Wunderschön gebaut aus Pilzziegeln. Ich war zufrieden. Ich war stolz.
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Und dann entdeckte ich Kürbisziegel.
Natürlich sehen die viel geiler aus. Warum??
Danke, Obsidian.
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Für Menschen, die gerne bauen und Ressourcen sammeln, ist Grounded 2 jedenfalls gefährlich. Hier kann man problemlos Stunden damit verbringen, irgendeine vollkommen unnötige Erweiterung der eigenen Basis zu planen, nur weil man gerade ein neues Material entdeckt hat.
Und ich liebe es. Was soll das heißen die Story Quest wartet schon seit 4 Tagen? Ich will noch diese Terrasse mit Whirlpool bauen und daneben Trophäen der Vogelspinne und Bartagame aufstellen…

Charakter in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
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Grounded 2 wird plötzlich fast zum RPG
Eine weitere richtig interessante Neuerung findet man beim Kampfsystem.
Grounded 2 arbeitet wesentlich stärker mit verschiedenen Archetypen. Fighter, Rogue, Ranger und Mage existieren zwar nicht als klassisch auswählbare Klassen, bestimmte Waffen, Rüstungen und Mutationen sind aber klar auf entsprechende Spielweisen ausgelegt.
Wer als Schurke beziehungsweise Meuchler spielen möchte, bekommt schnelle Waffen und entsprechende Ausrüstung.
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Krieger können deutlich stärker auf Nahkampf und schwere Verteidigung setzen.
Fernkämpfer haben ein wesentlich breiteres Arsenal. Ja, jetzt gibt es tatsächlich verschiedene Bögen. Die Armbrust vermisse ich jedoch schmerzlichst.
Und dann gibt es tatsächlich Magier mit Stäben und entsprechenden Roben. Magier! In Grounded!
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Ich ziehe wirklich meinen Hut vor dieser Idee. Das bringt unglaublich viel Abwechslung in das Kampfsystem und erlaubt es, seinen Charakter wesentlich stärker an die eigene Spielweise anzupassen.
Das Ganze hat allerdings auch einen Nachteil. Grounded 2 hat mittlerweile SO VIEL craftbares Zeug, dass selbst ich als Grounded-1-Veteran regelmäßig komplett den Überblick verliere.
Welche Rüstung wollte ich nochmal bauen? Welche Ressource brauchte ich dafür? Wo bekomme ich die? Welche Waffe passt dazu?
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Was wollte ich eigentlich machen, bevor ich angefangen habe, meine Lagerkisten zu durchsuchen?
Keine Ahnung.
Aber hey… ich habe dafür jetzt 700 Pilzbrocken.
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Ziplines in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Die Buggies sind eine der besten Neuerungen
Neu sind außerdem die sogenannten Buggies. Also reitbare Insekten. Und nein, dabei handelt es sich nicht einfach nur um unterschiedliche Skins für ein Reittier. Die Tiere spielen sich teilweise komplett anders und haben unterschiedliche Einsatzgebiete.
Mit der Roten Ameise kann man hervorragend Ressourcen transportieren und bauen.
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Die Schwarze Ameise ist eine richtig gute Kämpferin mit Säureangriffen.
Die Spinne ist schnell, stark, kann aus großer Höhe gleiten und ist generell ein verdammt praktischer Begleiter.
Der Marienkäfer existiert.
Und mit dem „Into the Abyss“-Update kam nun zusätzlich der amphibische Toe-Biter hinzu, mit dem wir uns sowohl an Land als auch im Wasser bewegen können. Das Update öffnet außerdem den großen Teich und erweitert Grounded 2 um eine komplett neue Unterwasserwelt.
Gerade wegen der gewaltigen Größe des Parks werden die Buggies irgendwann praktisch unverzichtbar. Denn zu Fuß möchte man diese Welt wirklich nicht dauerhaft durchqueren.
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Womit wir leider zu einem meiner größten Kritikpunkte kommen.

Axl in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Obsidian, go get ze Flammenwerfer!
Die Welt von Grounded 2 ist gigantisch. Und eigentlich würde ich sie wahnsinnig gerne einfach erkunden. Da hinten steht irgendwas Interessantes? Auf meine Rosinante und los! Ja, meine rote Ameise heißt Rosinante. Kann ich auf dieses Objekt klettern? Natürlich probiere ich es aus.
Genau diese Neugier war für mich schon im ersten Grounded ein gewaltiger Teil der Motivation.
Grounded 2 macht mir diesen Spaß allerdings regelmäßig kaputt.
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Denn irgendwo bei Obsidian muss jemand während der Entwicklung beschlossen haben, das Budget für Spinnen und ihre Netze um ungefähr 600 Prozent zu erhöhen.
Man kann gefühlt keine zehn Schritte gehen, ohne entweder in einem Netz festzustecken oder die nächste Spinne vor sich stehen zu haben.
Und das eigentliche Problem sind dabei nicht einmal nur die Spinnen. Denn der Aggro-Radius vieler Gegner ist meiner Meinung nach vollkommen übertrieben.
Du kämpfst gegen einen Gegner. Dann kommen drei weitere dazu. Dann taucht irgendein Käfer auf. Dann ein Skorpion. Dann noch eine Wolfsspinne.
Und gerade wenn du glaubst, dass endlich Ruhe ist, hörst du hinter dir schon wieder irgendwas.
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Moskitos verfolgen dich gefühlt über die halbe Map.
Es ist einfach mühselig.
Ich habe absolut nichts gegen gefährliche Gegner. Grounded soll kein gemütlicher (Achtung Dadjoke) Spaziergang durch den Park sein. Aber Erkundung funktioniert für mich nur dann, wenn zwischen den Kämpfen auch einmal Luft zum Erkunden bleibt.
Aktuell habe ich viel zu oft das Gefühl, permanent von einem Kampf in den nächsten geschoben zu werden.
Hier sollte Obsidian dringend noch nachjustieren.
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Nachts bleibt man besser zu Hause
Auch die Nacht fand ich im ersten Grounded wesentlich angenehmer gelöst. Natürlich war es gefährlicher, nachts durch den Garten zu laufen. Aber irgendwann hatte man genügend Erfahrung und ausreichend gute Ausrüstung, um sich auch nach Sonnenuntergang relativ sicher bewegen zu können.
Grounded 2 hat offenbar nicht nur den Spinnen-Regler gefunden. Irgendjemand hat auch die Dunkelheit auf 11 gestellt.
Denn nachts sieht man teilweise einfach GAR NICHTS. Ich zumindest.
Und ja… natürlich gibt es Lichtquellen. Aber die helfen so gut wie gar nicht.
Also habe ich irgendwann aufgehört, nachts größere Expeditionen zu starten. Sobald es dunkel wird, geht es zurück zur Basis und dann wird geschlafen.
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Das finde ich schade. Denn gerade ein Park bei Nacht könnte atmosphärisch unglaublich interessant sein.
Zusätzlich kommt mir das Verhältnis zwischen Tag und Nacht seltsam vor. Der Tag fühlt sich teilweise extrem kurz an, während die Dunkelheit gefühlt ewig anhält.
Auch hier wünsche ich mir noch etwas Feintuning.

Die Kids in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Grafik und Audio: Klein, bunt und unglaublich detailverliebt
Optisch bleibt Grounded seinem Stil treu. Das Spiel ist bunt, relativ familienfreundlich gestaltet und natürlich kein grafischer Realismus-Hammer. Muss es aber auch überhaupt nicht sein.
Was Obsidian hier hervorragend beherrscht, ist das Erschaffen einer liebevollen Welt.
Alltägliche Dinge werden durch unsere Größe plötzlich zu gigantischen Sehenswürdigkeiten. Ein Mülleimer, eine Bank, ein Spielplatz oder irgendwelcher herumliegender Schrott werden plötzlich zu Orten, die man erkunden möchte.
Ich liebe diesen Perspektivwechsel. Es macht einfach Spaß, unsere eigentlich vollkommen normale Welt einmal aus Sicht eines Insekts zu erleben.
Akustisch würde ich weder Grounded noch Grounded 2 als Meisterwerk bezeichnen. Aber der Sound ist verdammt durchdacht.
Wer lange genug spielt, erkennt viele Insekten bereits an ihren Geräuschen, bevor man sie überhaupt sieht. Und tatsächlich schnarchen beziehungsweise schlafen die verschiedenen Tiere sogar unterschiedlich. Das sind genau diese vollkommen unnötigen Details, die ich liebe.
Da Grounded 2 diesmal in einem Park spielt, hört man zusätzlich immer wieder entfernte Geräusche der Stadt. Dadurch entsteht ständig dieses Gefühl, dass irgendwo außerhalb unseres kleinen Überlebenskampfes vollkommen normales Leben stattfindet.
Musikalisch bleibt Grounded 2 eher minimalistisch.
Und das ist gut so.

Omnitool in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Grounded 2 auf der PS5 Pro: Da ist noch Arbeit notwendig
Auf der PS5 Pro läuft Grounded 2 leider noch nicht so sauber, wie ich es mir wünschen würde. Denn während meines Tests hatte ich immer wieder kleinere Freezes, Frame-Stottern und teilweise wirklich seltsame Glitches.
Nichts davon hat mir bisher meinen Spielstand zerstört oder Grounded 2 unspielbar gemacht. Aber es passiert oft genug, dass es auffällt.
Fairerweise befindet sich das Spiel weiterhin mitten in der Entwicklung und Obsidian arbeitet bereits seit mehreren Updates an Performance, Stuttering und Stabilitätsproblemen. Das Studio hat beispielsweise bereits Optimierungen vorgenommen, um Hitching und Stottern rund um den Park und größere Spielerbasen zu reduzieren.
Trotzdem teste ich die Version, die aktuell auf meiner PS5 Pro läuft. Und diese Version braucht technisch noch Arbeit.
Multiplayer: Dazu muss ich die Klappe halten
Grounded 1 und Grounded 2 sollen fantastische Multiplayer-Spiele sein.
Hat man mir zumindest erzählt.
Auch mein Kollege Tim hat die PC-Version entsprechend getestet und gerade das gemeinsame Erkunden, Bauen und Überleben positiv hervorgehoben.
Ich kann dazu allerdings wenig sagen. Ich spiele Grounded grundsätzlich alleine.
Rein vom Gameplay und den Dingen, die man hier gemeinsam machen könnte, verstehe aber selbst ich sofort, warum Grounded im Multiplayer so gut funktioniert.
Einer sammelt Ressourcen. Einer baut. Einer erkundet.
Und irgendeiner rennt vermutlich schreiend vor drei Wolfsspinnen und vier Skorpionen davon.
Klingt eigentlich nach einem ziemlich guten Abend.

Mein Thron in Grounded 2 © Obsidian, Screenshot: DailyGame
Fazit zu Grounded 2 auf der PS5 Pro
Ich bin ganz klar Fan von Grounded. Und mittlerweile bin ich auch Fan von Grounded 2.
Obsidian hat bei mir einen Nerv getroffen, von dem ich vorher nicht wusste, wie einfach er zu triggern ist.
Gib mir eine riesige Welt. Gib mir Ressourcen. Gib mir hunderte Baumaterialien. Und sag mir, dass ich irgendwo darin meine eigene Festung errichten darf.
Mehr brauche ich offenbar nicht.
Gerade Grounded 2 hat mich mit seinen neuen Baumaterialien komplett erwischt. Dazu kommen mittlerweile Möbel und Dekorationen, bei denen ganz offensichtlich auch an diejenigen gedacht wurde, denen eine einfache Gras-Hütte nicht dekadent genug ist.
Also sitze ich jetzt hoch oben in einem Baum. In meiner Ziegelbasis. Auf meinem Vogelspinnen-Thron. Neben meinem Bartagamenkamin.
Und blicke hinab auf den Park, den ich beherrsche.
Von meiner Startrampe führen Ziplines in sämtliche Richtungen, Höhen und Tiefen.
Und wenn ich irgendwo am Horizont etwas entdecke, das interessant aussieht, will ich hin.
Grounded 2 ist mittlerweile tatsächlich zu einem meiner Lieblingsspiele geworden.
Trotzdem kann und will ich die Probleme nicht ignorieren.
Der Aggro-Radius vieler Gegner ist viel zu intensiv. Die enorme Anzahl an Spinnen und Netzen macht Erkundung teilweise zur Geduldsprobe. Die Nacht ist für meinen Geschmack deutlich zu dunkel und technisch braucht die PS5-Pro-Version noch einiges an Feinschliff.
Aber Grounded 2 ist eben auch noch nicht fertig.
Der Brookhollow Park wächst weiter, die Story wird erweitert und Obsidian entwickelt das Spiel weiterhin gemeinsam mit der Community. „Into the Abyss“ war laut Entwickler bislang sogar das größte Inhaltsupdate des Spiels.
Und genau deshalb sehe ich bei Grounded 2 aktuell vor allem eines:
Noch verdammt viel Potenzial.
Wenn Obsidian die technischen Probleme beseitigt, den Gegner-Aggro etwas zurückdreht und vielleicht jemanden findet, der nachts den Lichtschalter wieder aufdreht, könnte Grounded 2 für mich irgendwann nicht nur eines meiner Lieblingsspiele sein.
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Sondern eines der besten Survival-Spiele, die ich je gespielt habe.
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Test-System: PlayStation 5
Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.
Meine Wertung würde easy eine 9 bieten, wenn die Bugs, Spinnen und Dunkelheit nicht so massiv stören würden. Und ja, mir ist klar dass es noch nicht fertig ist, das berücksichtige ich bereits.
- Gewaltiger Umfang beim Bauen und Craften
- fantastische Möglichkeiten für Base-Bauer
- riesige und detailreiche Spielwelt
- stark erweitertes Kampfsystem
- unterschiedliche Archetypen
- Buggies mit echten spielerischen Unterschieden
- unglaublich motivierende Progression
- Teilweise absurd aggressives Gegnerverhalten
- viel zu viele Spinnen und Netze
- extrem dunkle Nächte
- Crafting kann mittlerweile unübersichtlich werden
- technische Probleme und Performance-Aussetzer auf der PS5 Pro
- Grafik9Die Grafik passt großartig zum Spiel und macht es ansehnlich für Groß und Klein.
- Sound9Liebevoller und kreativer Sound der mehr Details beinhaltet als man glauben würde.
- Gameplay10Ein geniales Spielkonzept mit so viele Möglichkeiten kreativ zu sein und gleichzeitig herausgefordert zu werden. Einzig an der Gegnerdichte und Aggro-Radius muss noch gearbeitet werden!
- Story8Deutlich spannender als in Teil 1 aber für mich nach wie vor nicht der treibende Faktor in diesem Game.
- Motivation10Ich will die größte, coolste und imposanteste Festung die mich als Spieler am besten repräsentiert. Das motiviert!
- Steuerung8Gerade in der Menüführung ist es etwas komplex und mit den vielen neuen Möglichkeiten auch teilweise überladen.
- Multiplayer8Ich glaube allen Spielern da draußen die sagen dass Multiplayer richtig Spaß macht. Denn das Potenzial ist da.





