Manuel ... hat seit dem NES keine Nintendo-Konsole ausgelassen und so zahlreiche Spielereihen wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda oder Super Mario Kart von Anfang an erlebt. Im Laufe der Jahre haben jedoch auch Konsolen von Sega, Sony und Microsoft ihren Weg in sein Nintendo-Wohnzimmer gefunden. Für ihn ist jedes Videospiel ein eigenes Kunstwerk, das verstanden werden sollte – daher beschränkt sich seine Begeisterung nicht nur auf ein bestimmtes Genre.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Der Page Boy war sehr vielseitig und wäre in seiner Zeit weit voraus gewesen.
- Weder die Technik, noch Nintendo waren der Grund vom Scheitern.
- Die meisten Funktionen sind heute trotzdem Wirklichkeit geworden!
Einst plante Nintendo ein Zubehör für den Game Boy Color namens Page Boy herauszubringen. Allerdings drang von dieser Hardware nie etwas an die Öffentlichkeit, da die Pläne vor Veröffentlichung verworfen worden sind. Mit diesem Wunderding wäre es damals unter anderem möglich gewesen im Internet zu surfen, E-Mails zu versenden oder TV zu empfangen. Ein Videospiel-Forscher hat das verschollene Teil nun wiederentdeckt und hat es der Welt präsentiert.
Party like it’s 1999
Am Ende des letzten Jahrtausends dominierte Nintendo den Handheld Markt. Kein Wunder, dass Nintendo neben neuen Videospieltiteln, auch alle möglichen Hardware-Möglichkeiten für den Game Boy Color in Betracht gezogen hat. Der Page Boy wurde von einer Firma namens Wizard entwickelt. Seit der Kontaktaufnahme mit Nintendo im Jahr 1999, hat die Zusammenarbeit drei Jahre gedauert.
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Page Boys Superstar
Der Page Boy war zu folgenden Funktionen im Stande:
- E-Mails senden
- Fotos verschicken
- Nachrichten austauschen
- News verfolgen
- TV empfangen
- Videospielmagazine lesen
- Wetterbericht verfolgen
Diese Funktionen hätten kabellos auf der ganzen Welt geklappt. Mit der heutigen 5G-Technik ist das nichts besonderes mehr, allerdings war das alles vor 20 Jahren noch keineswegs selbstverständlich. Sogar TV empfangen wäre auf dem Game Boy Color möglich gewesen. So hätte Nintendo live und exklusiv mit neuen Videospielen und anderen Produkten werben können. Möglich waren die Funktionen des Page Boys dank der damaligen Technik des Pagers, welcher mittels Radiowellen Daten senden und empfangen konnte.
Wie sah der Page Boy aus?
Der Page Boy war sehr schön designt. Er war so klein, sodass man ihn, wie jedes Game Boy Titel, in den Game Boy Color stecken konnte. Game Boy Titel wiederum, konnte man dann in den Page Boy stecken, sodass, auch trotz der Verwendung des Page Boys, das laufende Videospiel weitergespielt werden konnte.
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Liam Robertson ist der besagte Videospielforscher, welcher auch schon den WorkBoy wiederentdeckt hatte. Nun präsentiert er uns auf seinem YouTube Channel DidYouKnowGaming? den Page Boy:
YouTube-Video
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Der Untergang
Leider hatte die Hardware schon vor Release keine Zukunft. Es scheitere weder an der Umsetzung, noch an Nintendo selber. Kaum ein Staat hätte der Frequenz des Page Boys grünes Licht gegeben, sodass der Page Boy nur in den wenigsten Ländern verwendet hätte werden können. Aber auch wenn mehr Länder zugesagt hätten, hätte der Page Boy vermutlich nur in den USA funktioniert, da es beim Rest der Welt an der notwendigen Infrastruktur fehlte. So hat Nintendo 2002 das ambitionierte Projekt aufgegeben.
Die große Stärke des Page Boys wäre das weltweite Vernetzen gewesen. Aber auch wenn dieser Traum nicht im Jahr 2002 wahr geworden ist, so wurden viele der Funktionen zwar nicht auf dem Game Boy, aber später auf der Nintendo Wii, dem Nintendo 3DS , der Nintendo Wii U und der Nintendo Switch Realität.
Quelle: youtube.com via DidYouKnowGaming?
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