Activision-Blizzard-Übernahme: Xbox-Chef bleibt optimistisch
"Es war eine Lernerfahrung für mich", so Phil Spencer über die Activision-Blizzard-Übernahme, die zum Abschluss gebracht werden möchte.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Eine „Lernerfahrung“, so nennt Phil Spencer (Xbox CEO) in einem Gespräch die 68,7-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft. Der Xbox-Chef bleibt zuversichtlich, dass die geplante Fusion, die im Januar 2022 angekündigt wurde, heuer noch abgeschlossen wird.
Er habe „nichts gewusst“ über diese Art der Übernahme, wie Spencer sagte. Nachdem Prozesse durchlaufen und viele Gespräche geführt wurden sei er jetzt zuversichtlicher als im letzten Jahr, dass dieser Deal tatsächlich zustande kommt.
„Durch die Tatsache, dass ich mehr Einsicht und mehr Wissen darüber habe, was es bedeutet, mit den verschiedenen Aufsichtsbehörden zusammenzuarbeiten, bin ich jetzt zuversichtlicher als vor einem Jahr, einfach aufgrund der Informationen, die ich habe, und der Diskussionen, die wir geführt haben hatte“, so Phil Spencer gegenüber IGN.com im Gespräch.
Activision Blizzard-Übernahme durch Microsoft (Xbox)
Natürlich fragen sich viele Menschen, ob Microsoft mit all dem Gegenwind gerechnet hat. Ein Konzern mit wohl hunderten Anwälten wird wissen was sie machen müssen. Und auch der angepeilte Zeitraum, den Spencer angibt, scheint dafür realistisch:
„Als wir vor einem Jahr die Ankündigung gemacht haben, haben wir über einen Zeitrahmen von 18 Monaten gesprochen. Wir sind seit 12 Monaten dabei. Ich denke, wir konzentrieren uns weiterhin darauf, den Deal zum Abschluss zu bringen.“
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All die Regierungsbehörden, die den Deal anfechten, darunter die FTC der USA, die Marktaufsichtsbehörde der Briten und auch die Europäische Kommission, wären eigentlich Grund genug zur Sorge. Anscheinend hat man sich darauf vorbereitet, ansonsten wäre auch nicht Sony an die Wand gestellt worden.
Phil Spencer: Leiter der Microsoft Sparte für Unterhaltungsprodukte, darunter Xbox und die Xbox Game Studios. – (C) Microsoft – Bildmontage DGSpencer der Globetrotter
Auf jeden Fall kommt Spencer viel herum:
„Wir arbeiten aktiv mit den Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt zusammen, die dies genehmigen müssen, und es war eine Lernerfahrung für mich. Viel Zeit, viel Reisen, viele Gespräche, aber sie sind Gespräche, in denen ich über unsere Branche und die Arbeit, die wir tun, und warum wir sie tun, sprechen kann.
Der Deal wird wohl irgendwann im Jahr 2023 abgeschlossen sein, zumindest wenn man sich die Zuversicht von Microsoft hernimmt. Dann wird Activision-Blizzard als Teil von Xbox weiter bestehen. Call of Duty-Fans auf PlayStation dürfen sich aber weiterhin auf den Shooter freuen. Microsoft möchte das Franchise wie Minecraft behandeln.
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