Starfield: Dank Xbox-Exklusivität ein „besseres Spiel“?
Starfield gibt es für Konsolen nur für die Xbox Series X/S, aber nicht für die PS5. Ein Spiel das - wieder einmal - eine Debatte auslöste!
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Starfield, ein Rollenspiel von Bethesda, das nur für PC und Xbox Series X/S erhältlich ist und nie auf einer PlayStation-Konsole erscheinen wird. Für manche unvorstellbar, aber Todd Howard, der Game-Director des Spiels, hat in einem Interview mit der BBC die Entscheidung zur Xbox-Exklusivität verteidigt und behauptet, sie habe zu einem insgesamt besseren Produkt geführt!
„Exklusivität ermöglicht eine höhere Konzentration“, so Howard. „Man weiß, dass dies die Hardware oder die Plattform ist, auf der die Leute spielen werden. Wenn man sich also darauf konzentrieren kann, entsteht immer ein besseres Produkt.“
Starfield: Vorteile einer Exklusivität
Das ein Videospiel „nur“ auf einer Konsolenplattform erscheint, hat durchaus seine Vorteile. Immerhin können Ressourcen bei der Entwicklung reduziert werden, da man sich auf eine Plattform konzentriert. Insgesamt kann das durchaus die Qualität eines Videospiels verbessern, weil man sich auf eine Konsole konzentriert. PlayStation-Fans wissen was gemeint ist, vor allem wenn Entwickler wie Insomniac oder Naughty Dog am Werk waren.
Howard glaubt auch an den besseren Erfolg, dank der Zusammenarbeit mit Xbox. „Die Leute assoziieren Marken mit bestimmten Spielen“, so Howard. „Wenn man an Zelda denkt, denkt man an die Switch, und ich denke, es gibt Zeiten, in denen das ein echter Vorteil sein kann.“
Willkommen am Mond! – (C) Bethesda / Screenshot: DailyGameStarfield, nur für die Xbox
Der große Vorteil für Xbox-Spieler: Starfield muss man nicht extra kaufen, es ist im Xbox Game Pass-Abo enthalten, wenn man eines hat. Das führte auch dazu, dass das Rollenspiel den bisher erfolgreichsten Start eines Bethesda-Spiels feiern durfte. Mehr als 6 Millionen Spieler waren am Release-Tag dabei.
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Ob es für das meistverkaufte Bethesda-Spiel reichen wird? So schnell wird das nicht passieren, immerhin besitzen laut Letztstand über 25 Millionen Spieler den PC/Xbox Game Pass. Davon werden nicht alle Starfield spielen, aber viele davon. Das wiederum wirkt sich auf die Verkaufszahlen aus. Das bisher meistverkaufte Bethesda-Spiel ist The Elder Scrolls V: Skyrim, mit mehr als 60 Millionen verkauften Exemplaren. Und es erschien seit 2011 für so ziemlich jede Plattform. Also auch für einen größeren Spielerpool.
Microsoft investiert viel in das Bethesda-Rollenspiel
Mit dem Activision-Blizzard-Deal hat Microsoft wohl bewiesen, das man Geld hat. Viel Geld. Bethesda war 7,5 Milliarden US-Dollar dem Tech-Unternehmen aus Redmond (USA) wert. Nun investiert man in ein neues Spielfranchise, von jenem Unternehmen, dass man 2020 kaufte. Wie nachträglich bekannt wurde, hat Starfield auch das Interesse von Sony geweckt.
Die Debatte über Exklusivität in der Videospielbranche wird voraussichtlich weitergehen.
Starfield ist jetzt für Windows PC, Xbox Series X/S und Xbox Game Pass verfügbar!
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