"Angebote" bis zu 571 Euro!

Scalping-Skandal: PlayStation Portal mit absurden Preisen auf Ebay

Absurde Preise für ein begehrtes Gerät: Das PlayStation Portal wird durch Scalper zu horrenden Summen weiterverkauft.

PlayStation Portal - Bild: Sony Interactive Entertainment

Leider haben wir hier ein weiteres Beispiel für das Scalping-Problem: Das PlayStation Portal wird bereits für absurde Summen gehandelt, mit einigen Angeboten, die bis zu 571 Euro (ohne Versand) erreichen. Wiederverkäufer bei eBay versuchen, das begehrte Produkt zu überhöhten Preisen zu veräußern, und selbst Angebote unter 370 Euro (ebenfalls ohne Versand) sind immer noch weit über dem ursprünglichen Verkaufspreis von 219.99 Euro.

Diese Praxis schadet den echten Nutzern, die das Produkt tatsächlich verwenden möchten, und es scheint, als ob einige Scalper mit Massenkäufen darauf abzielen, diese dann zu horrenden Preisen weiterzuverkaufen. Immerhin findet man aktuell ein Angebot aus Großbritannien auf Ebay, wo ei Verkäufer gleich vier PlayStation Portal-Player anbietet für 1484,66 Euro und weiteren 73,82 Euro für den Versand.

PlayStation Portal: Wucherpreise von Scalpern auf Ebay

Das PlayStation Portal ist auch nur mit einer PS5 kompatibel – ohne diese Konsole ist das Gerät nutzlos. Obwohl der offizielle PlayStation Store bereits ausverkauft ist, müssen Interessenten auf weitere Lagerbestände warten, um den überhöhten Preisen der Wiederverkäufer zu entgehen.

Es ist frustrierend zu sehen, dass die Schwierigkeiten, die viele Händler mit Scalpern hatten, sich nicht verbessert haben. Der Kampf gegen diese Praxis bleibt eine Herausforderung, und während Sony durch Limitierung der Käufe versucht hat, Scalpern entgegenzuwirken, sind die Vorräte immer noch unzureichend.

Das Gerät, das so begehrt ist, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt, hat die offiziellen Stores bereits leergekauft, und die genaue Auffüllung der Bestände bleibt unklar. Manche Einzelhändler hatten kurzzeitig wieder Bestände, doch diese waren schnell vergriffen.

Welche Probleme ergeben sich durch Scalping?

  1. Preisübertreibungen: Scalper kaufen Produkte in großen Mengen auf, um sie dann zu überhöhten Preisen weiterzuverkaufen. Dies führt zu drastischen Preissteigerungen weit über dem empfohlenen Verkaufspreis. Echte Käufer haben damit nur schwer Zugang zu neuen Produkten, wie der PlayStation Portal.
  2. Eingeschränkte Verfügbarkeit: Da Scalper große Mengen eines Produkts aufkaufen, führt dies oft zu einer knappen Verfügbarkeit für echte Kunden. Diejenigen, die das Produkt tatsächlich nutzen möchten, haben Schwierigkeiten, es zu einem angemessenen Preis zu erwerben, da die Bestände schnell aufgekauft werden. So werden Preise auf u.a. Ebay in die Höhe getrieben!
  3. Unfaire Vorteile: Scalper nutzen oft Automatisierungssoftware, um schnell Bestände aufzukaufen, was ihnen einen unfairen Vorteil gegenüber normalen Kunden verschafft. Dies führt dazu, dass viele echte Interessenten leer ausgehen, während Scalper große Mengen an Produkten aufkaufen. Ein Problem das wir in letzter Zeit immer häufiger verfolgen konnten.
  4. Schaden für Verbraucher und Hersteller: Scalping kann das Vertrauen der Verbraucher in Marken und Produkte untergraben. Es kann auch die Beziehung zwischen Herstellern und Kunden belasten, wenn echte Kunden aufgrund von Scalpern keinen Zugang zu den Produkten haben.

Insgesamt führt Scalping zu einer unfairen und verzerrten Marktpraxis, die echten Verbrauchern den Zugang zu Produkten erschwert und den Handel in vielen Branchen beeinflusst. Ein Problem das die aktuelle Konsolen-Generation nur zu gut kennt. Getrieben durch Scalping und Lieferschwierigkeiten waren PS5 (und Xbox Series X) bis vor 2023 nur schwer zu bekommen!

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