Verbinde dich mit uns!

Filme&Serien

Game of Thrones Staffel 7 – Kritik zu Folge 1: Drachenstein

Geschrieben

am

Nach der fulminanten sechsten Staffel habe ich die Tage vor dem 17. Juli gezählt und habe mir die Wiederholungen auf Sky spätabends reingezogen, um in der ersten Folge der siebenten Staffel keine „Wissenslücken“ zu haben.

Es passiert bekanntlich sehr viel in der Welt von Westeros und Essos. Doch in den letzten beiden Staffeln ziehen sich die Handlungsstränge (endlich/leider) zusammen. Und eines ist sicher: Die Flotte von Daenerys erreicht Drachenstein. Doch nun zur Handlung der ersten Folge, welche wie alle folgenden Episodenberichte NICHT Spoilerfrei sind.

Kein Schaf ist sicher, solange noch ein Wolf lebt

Die Anfangssequenz hat es gleich mal in sich! Und zieht dem Seher – zumindest mir – ein breites Grinsen ins Gesicht. So sieht man wie Walder Frey seine ganze Familie und Lords zu einem Festmahl zusammengerufen hat. Immerhin fühlt man sich nun als starkes Haus in der Welt von Westeros, nachdem man ja in einer der bekanntesten Episoden „Die rote Hochzeit“ die Stark’s samt ihrer Armee abgeschaltet hat. Doch nicht alle Stark’s. Wie wir wissen treiben sich Jon Schnee, der angebliche Bastard von Ned Stark – wie wir wissen ist das etwas komplizierter -, und Sansa Stark im Norden herum, nachdem sie von Remsy Bolton den Norden zurückerobert haben. Und hier beginnt auch die Rache der Arya Stark in Westeros, nachdem sie in Essos, genauer gesagt in der freien Stadt Braavos unter dem „viel-gesichtigen Gott“, das Werk der Assassinen erlernt hat. Der gute Wein der den Männern der Frey’s ausgeschenkt wird ist vergiftet. Richtig! Walder Frey ist bereits in Staffel 6 gestorben und unter der Maske verbirgt sich Arya Stark. Nach getaner Arbeit lässt Arya einen Spruch gegenüber der Gemahlin von Walder Frey los, welcher in die „Serien-Zitate-Hitliste“ aufgenommen wird: „Lasst ihr auch nur einen Wolf lebendig, sind die Schafe nie sicher.“ Und als Nachsatz über das Geschehene: „Sagt ihnen der Winter kam über Haus Frey.“ – Einfach nur ein genialer Beginn für die siebente Staffel. Der Satz „Der Norden vergisst nicht“ hat somit noch mehr an Bedeutung gewonnen.

Ed Sheeran singt für die Liebe…

Nachdem die Anfangssequenz eine der besten Szenen in der ersten Folge ist gibt es auch eine weitere Szene mit Arya, die mir ein wenig „befremdlich“ für Game of Thrones vorgekommen ist. So singt der Sänger Ed Sheeran als Lennister -Soldat im Wald herum und lädt die reitende Arya zum Hasen-Essen ein. Dabei wird sie auch gefragt wohin sie reite und was ihr Weg sei. Die Antwort lässt das anfängliche Gelächter und die entspannte Atmosphäre verblassen: Sie sei auf den Weg nach Königsmund um die Königin zu töten. – Irgendwie passt die Szene nicht in die „überschlagenden Ereignisse“ hinein. Aber okay, man muss ja auch ein paar Weltstars einbauen…

Schnell – Schneller – Game of Thrones

So schnell wie Varys in Staffel 6 in Meeren bei Daenerys war „überfliegt“ Bran Stark und seine letzte Begleitung, Meera, das weite Grenzland und steht vor der Mauer. Allerdings ohne seinen Onkel, der sie aus der verzwickten Lage – nach Hodor’s Tod – gerettet hat. Nach kurzen Zögern lässt Lord Kommandant Edd, der nach Jon Schnee die Führung der Nachtwache übernommen hat, die Mauer passieren. Ihnen auf den Fersen sind der Nachtkönig, seine weißen Wanderer, eine Horde Untoter sowie (zählbare) drei Riesen – welche auch „verwandelt“ wurden. Scheiße! Das könnte eine echt spannende Schlacht werden…

Derweilen in Winterfell

In Winterfell haben sich alle Lords und Ladys des Nordens zusammengetan. Nun wird beratschlagt was man mit den Erben der Verräter macht, welche in der „Schlacht der Bastarde“ ums Leben gekommen sind. Jon Schnee lässt Milde walten und will die neuen jungen Lords der Verräter-Häuser nicht bestrafen. Nicht nur das diese noch Teenager sind, sondern auch deswegen, weil er darauf hinweist was in Kürze vor der Mauer steht. Die Milde gefällt einer nicht, seiner Schwester Sansa Stark. Diese „untergräbt“ Jon’s Integrität als König des Nordens, was Peter „Kleinfinger“ Baelish mehr als gefällt. In der Diskussion kommt einem das Gefühl auf das sie in der Zeit in Königsmund einige Charakterzüge der jetzigen Königin von Westeros, Cersai Lennister, übernommen hat.

Dennoch lobt sie später Jon für seine Art zu regieren und die Familie Stark zerstreitet sich dann doch nicht. Was mit Peter Baelish, alias Kleinfinger, weiter passiert bleibt spannend. Immerhin möchte er Sansa zur Frau. Was auch Sinn ergeben würde, immerhin hat er die Stark’s gerettet mithilfe den Rittern des grünes Tals. Eine Hochzeit ist jedoch jetzt noch nicht in Sicht.

Für den Süden ein neuer Verbündeter, im Osten eine Riesenstreitkraft die mit Drachen kommt…

Auch im Süden, genauer gesagt in Königsmund, muss Euron Graufreud eine Absage einer Lady erhalten. Dieser hat sich nämlich mit Cersai verbündet und ist mit 1000 Schiffen von den Eiseninseln angereist. Bedenkt man die Flottenstärke von Euron sowie den anderen hunderten Schiffen seiner Nichte und seines Neffens, welche sich mit Daenerys Tagaryen verbündet haben, müssen die Eiseninseln gerade unbewohnt sein.

Euron bietet sich als König an. Jedoch erhält er im Ersten Zug eine Absage von Cersai, welcher ihr ein Geschenk bringen möchte. Ob er dabei an den Bruder der Königin, Tyrion Lennister, denkt?

Immerhin hat Cersai nun endlich wieder einen Verbündeten. Auf einer gerade frisch gemalten Karte von Westeros zeigt Cersai ihren Bruder und Geliebten Jaime sämtliche Feinde auf. Der unabhängige Norden mit Jon Schnee, im Osten die Mutter der Drachen, Daenerys Tagaryen, im Süden die „Schlampenarmee“ (Copyright Cersai) von Ellaria Sand und Olenna Tyrell im Westen. Vom Norden wird sie nicht viel zu befürchten haben, nachdem Jon mit der Befestigung der Mauer begonnen hat und seine Wildlings-Freunde die Ostseite – als möglichen Angriffspunkt des Nachtkönigs – verteidigen. Auch die anderen Häuser im Norden wurden mobilisiert. Jeder ab 10 Jahren muss von nun an täglich dem Umgang mit den Waffen üben.

So bleibt für Cersai „nur“ mehr die übergroße Armee von Daenerys über, die Tyrells – welche wahrscheinlich die Sache aussitzen werden und die dornische Armee im Süden.

Drachenglas. Wir brauchen Drachenglas!

Wer erinnern uns: Samwell Tarly machte sich auf den Weg in die Zitadelle um Mester zu werden. Neben etwas grauslichen Bildern von Bettpfannen-Entleeren und Essensausgaben (im Remix) dringt er endlich in den versperrten Bereich der Bibliothek ein um Schriften aus der Vergangenheit zu finden, welche helfen sollen den Nachtkönig und den ewigen Winter aufzuhalten. Dabei findet er etwas sehr Hilfreiches, dass er Jon mitteilen möchte: Bei der Festungen „Drachenstein“ gibt es einen ganzen Berg voller Drachenglas, welches der Norden benötigt um die weißen Wanderer zu töten. Valyrischer Stahl, welcher ebenfalls weiße Wanderer tötet, dürfte wohl ausgegangen sein und in Essos nicht mehr auffindbar sein.

Reist Jon daher zur Drachenkönigin? Oder bleibt er im Norden und kämpft gegen den Nachtkönig, welcher sicherlich den Wall im Osten durchbrechen wird – wie es Sandor „Der Bluthund“ Clegane im Feuer gesehen hat?


Monumentaler Moment: Daenerys betritt Drachenstein


Eindruck zur ersten Episode der 7. Staffel

Viele Handlungsbögen wurden fortgeführt und das „Spiel um den Thron von Westeros“ hätte viel besser nicht beginnen können. Die Rache an den Frey’s von Arya Stark war mehr als Balsam für die Seele als GoT-Fan der ersten Stunde. Cersai wird sich so leicht nicht geschlagen geben und Jon Schnee wird den Norden gegen den Nachtkönig halten, bis Daenery’s zur Hilfe kommt. Hoffen wir mal. Oder aber Euron Graufreud findet das „magische Horn“ welches die Drachen kontrolliert und es ist doch nicht alles so wie es scheint. Das ist das tolle an GoT: Nix is fix, aber sterben werden alle.

Aktuell denken 22% der DailyGame-User die mitgestimmt haben, das Cersai Lennister das Zeitliche in Staffel 7 segnen wird. Ob das so sicher ist, bin ich ich mir nicht.


Vorschau auf Episode 2 „Sturmtochter“

Im Norden wird Jon Schnee davor gewarnt jemanden aus dem Hause Targaryen zu trauen. Und auch Cersai warnt ihre Gefolgsleute vor der Sturmtochter. Asha Graufreud drängt wiederum Daenerys in Königsmund einzufallen. Im Trailer auch zu sehen: Ellaria Sand, welche aus Dorne angereist ist. Nachdem sich auch die Tyrells mit Dorne verbündet hat scheint es als würden sich alle gegen die Lennister auftun.


Du willst keine Games-News von DailyGame mehr verpassen? Folge uns auf Facebook!

Kommentar schreiben
Advertisement

Filme&Serien

Tomb Raider (Film): Zweiter Trailer online!

Geschrieben

am

von

Die junge Lara Croft, die wild selbständige Tochter eines vermissten Abenteurers, muss sich an ihre Grenzen stoßen, als sie sich auf der Insel wiederfindet, wo ihr Vater verschwunden ist.

Regisseur Roar Uthaug bringt nie „neue“ Lara Croft, gespielt von Alicia Vikander, ab 16. März 2018 in die Kinos!

Weiterlesen

Filme&Serien

Nerd-Wissen: Star Wars Comic verrät warum Leia Organa (geb. Skywalker) nie ein Jedi wurde

Geschrieben

am

von

Bildquelle: boards.theforce.net

Die Macht ist stark in der Skywalker Familie: der Vater hat es, der Sohn hat es und auch die Tochter. Nur die Tochter wurde nie ein Jedi. Aber warum?

Während Anakin (Darth Vader), Luke und auch Leia’s Sohn Ben in der Macht trainiert wurden blieb Leia ihren Potenzial zur Jedi-Ritterin fern. Eine aktuelle Ausgabe von Marvels Star Wars-Comic könnte die Antwort oder zumindest eine Erklärung dafür haben, warum Leia niemals das Jedi-Leben für sich selbst suchte. Zwischen den Ereignissen von A New Hope (Episode IV) und Empire (Episode V) befindet sich der aktuelle Handlungsbogen des Schriftstellers Kieron Gillen, der Luke, Leia und Han auf Jedha findet, während sie versuchen, mit den Überresten von Saw Gerreras Rebellenzelle zusammenzuarbeiten. In Star Wars # 4o gibt es einen Austausch zwischen Leia und Luke, der neue Erkenntnisse darüber liefert, warum Leia ihr Leben der Sache (sei es Rebellion oder Widerstand) widmet, anstatt ihrer Familie den Jedi-Pfad entlang zu folgen.

Zurück auf Jedha

Nachdem er ein Bohrgerät knapp zerstört hatte, das das Imperium nach Jedha gebracht hatte, um den verbliebenen Kyberkristall aus der sterbenden Hülle des Mondes abzubauen, entschied Luke, dass er die ehemalige Stätte des Jedi-Tempels (jetzt ein riesiger Krater dank des Todessterns) besuchen muss. Da ihre Mission auf Jedha noch nicht vorbei ist, wird Leia wütend darüber, dass er sie wegen diesem „Jedi-Kram“ verlassen hat und nennt ihn unverantwortlich. Luke sagt ihr, dass es wichtig ist, dem sie auch zustimmt, fügt aber hinzu, dass es alle möglichen wichtigen Dinge gibt, bevor sie fragt:

„Habe ich dir jemals die letzten Worte gesagt, die mein Vater zu mir gesagt hat? Sie waren eine Missionsbesprechung. „

Von da an erzählt der Comic eine Rückblende von dem Tag an, an dem Leia zuletzt mit ihrem Vater gesprochen hat – ihrem echten Vater, dem Mann, der sie großgezogen hat, Bail Organa. Während die Rebellion ihre Kräfte sammelt, um bei der Schlacht von Scarif zu helfen, erklärt Bail, dass sie die Todessternpläne liefern muss (und einen gewissen Obi-Wan Kenobi kontaktieren muss) und erzählt seiner Tochter:

„Das ist das Wichtigste das ich jemals gefragt habe. Das ist das Wichtigste, was ich je von jemandem verlangt habe.“

Als Leia darauf besteht, dass es jemand anderes geben muss, der besser für diese Aufgabe geeignet ist, versichert er ihr:

„Es gibt niemanden, der besser ist. Ich vertraue dir mehr als jeder andere. Es gibt nichts, womit du nicht umgehen kannst.“

Zurück zur Gegenwart erklärt Leia Luke die tiefe Wirkung, die seine letzten Worte auf sie hatten:

„Wir haben es damals nicht bemerkt, aber es war eine Missionsbesprechung für mein ganzes Leben. Jedes Mal, wenn ich stolpere, gehe ich darauf zurück. Er vertraute mir selbst, das zu beenden. Ich werde das beenden.“

Lukas bleibt jedoch dazu verpflichtet, die Überreste des Tempels zu besuchen und ihr zu erklären, dass er ein Jedi werden muss. „Ich fühle es“, sagt er. Leia erwidert, dass auch sie „Dinge fühlt“, aber was sie am allermeisten fühlt, ist Pflicht. „Wir werden nicht alle Träumer“, sagt sie ihm, als er zu weiteren Jedi-Sachen abhebt.

Eine Mission. Darum wurde Leia keine Jedi-Ritterin

Diese Szene offenbart uns, dass Leia nicht einfach jemand ist, der an die Rebellion glaubt – sie ist die Rebellion. Ihr Vater gab ihr sein Vertrauen und seine Hoffnung für die Zukunft, und das ist eine Verantwortung, die Leia sehr ernst nimmt. Der Kampf für die Rebellion, der Aufbau der neuen Galaktischen Republik, die Führung der Résistance sind alles nur Erweiterungen dieser ursprünglichen Mission – eine Mission, die ihr von ihrem Vater gegeben wurde, um die Galaxie der Unterdrückung zu befreien, die sie bis zum Ende durchhalten lässt.

Mit diesem Wissen ausgestattet ist es offensichtlich, dass sie niemals von ihrer „einen“ Mission abweichen würde, um etwas wie ein Jedi-Training zu beginnen. Yoda hätte an sie geglaubt.

Star Wars #40 erscheint Mitte März bei uns!

Weiterlesen

Filme&Serien

Lindsay Lohan macht Werbung für sich in der Rolle als „Batgirl“

Geschrieben

am

von

Vor etwas mehr als eine Woche nachdem Lindsay Lohan ihre Social-Media-Kampagne gestartet hat, um „Batgirl“ zu spielen hat sie wieder einen Twitter-Post dazu abgesetzt. Anscheinend hat sie Gefallen daran gefunden oder die Chance gesehen Barbara Gordon zu spielen, die Reaktionen waren durchaus positiv.

Im Alter von 31 Jahren hat Lohan bereits eine Karriere in Hollywood, von ihren Tagen als Kinderschauspielerin in dem gefeierten Remake des Disney-Klassikers The Parent Trap zu ihren Teenie-Jahren in Großbild-Hits Freaky Friday und Mean Girls. Von da an ging ihre Karriere rauf und runter, von positiven Kommentaren in Filmen wie A Prairie Home Companion und Bobby bis hin zu „Off-Screen-Auseinandersetzungen“ mit dem amerikanischen Gesetz. Damit hat sie es aber insgeheim auch auf das Cover von GTA V geschafft…

… wird zumindest behauptet 😉

Mit ihren „Film-Credits“, die in den letzten fünf Jahren deutlich zurückgegangen sind, versucht Lohan, ihre Karriere wieder auf Kurs zu bringen und pokert hoch. Nach einem Tweet von Marvel-DC-Filmemacher Joss Whedon, erklärte Lohan ihr Interesse daran, Batgirl zu spielen, was bei ihren Twitter-Followern einiges an Aktivität hervorrief.

Wollen wir Lindsay Lohan als Batgirl sehen?

Jetzt, neun Tage nach ihrem ersten Tweet, kam Lohan am Montag mit einem weiteren Beitrag auf ihrem Twitter zurück auf den Batgirl-Zug, diesmal mit einem Foto von ihr zusammen mit einer Illustration des berühmten DC-Superhelden. Anders als der erste Tweet hatte der Post am Montag keine Nachrichten für ihre Anhänger oder Whedon, da sie sich dafür entschied, das Bild von ihr und Batgirl / Barbara Gordon für sich sprechen zu lassen. Ob das gut geht…

Weiterlesen

#FEATURED

STAR WARS The Last Jedi – Der Beste STAR WARS Film seit 1980

Geschrieben

am

von

Bildquellen: (C) Disney

Vor genau einen Monat feierten Fans der Sternen-Saga auf der ganzen Welt die Rückkehr in eine weit weit entfernte Galaxie.

Mit THE LAST JEDI brachte Regiesseur Rian Johnson nicht nur die Neueste, sondern wohl auch die kontroverseste Episode der Skywalker-Saga in die Kinos. Warum sich das Verfassen dieser Filmkritik zur größten Herausforderung in meiner bisherigen „Redakteurs-Laufzeit“ entwickelte und wieso  ein ganzer Monat vergehen musste bis Ihr meine NICHT Spoilerfreie Meinung zum neuesten Kapitel lesen könnt. Die Antworten findet ihr hier…


STAR WARS: The Force Awakens war ein Film, der auf mehreren Ebenen auf Nummer sicher gehen musste. Neue Charaktere, neue Welten mussten eingeführt werden und die Fangemeinde, der die Narben der Prequels selbst Jahre später noch ins Gesicht geschrieben standen, musste besänftigt werden.

J. J. Abrams’s Film war daher eine Reise in die eigene Jugend, quasi eine Reunion der Band, um ein letztes Mal gemeinsam die alten Hits von damals zu spielen. Nach den ernüchternden Prequels war dieses Wiedersehen auch bitter nötig, um das Publikum in eine weit, weit entfernte Galaxie zurückzuholen und eine Basis für eine neue Generation an Fans zu sichern. Jedoch konnte der Anblick bekannter Gesichter und Orte nach dem Abflauen der ersten Euphorie nicht darüber hinwegblicken lassen, dass die „alten Zaubertricks“ nicht mehr ganz so magisch sind wie einst.

Ein letztes Mal ein gemeinsames Team!

The Force Awakens blieb der Star Wars-Mythologie im Großen und Ganzen sehr treu, lieferte dadurch aber auch viel Angriffsfläche für jene, die meinten, der Film sei bloß ein „Remake“ von EPISODE IV – A NEW HOPE. Parallelen zu THE EMPIRE STRIKES BACK finden sich in Rian Johnsons THE LAST JEDI auch jede Menge statt, doch ein schwacher Abklatsch von EMPIRE ist THE LAST JEDI mit absoluter Sicherheit nicht!

Johnson schreckt nicht davor zurück, in neue ungewohnte Richtungen zu lenken, den Zuschauer durch Vertrautes in Sicherheit zu wiegen, nur um im nächsten Moment mit dem genauen Gegenteil zu schockieren.

Auch wenn das heißt, die Vergangenheit sterben zu lassen, wenn nötig.

The Last Jedi beginnt kurz nach dem Finale der siebten Episode und bringt den „Krieg“ in Krieg der Sterne zurück. Wir finden uns mitten in der Evakuierung des Widerstandes wieder. Dieser wird von einem Dreadnought, einer wahrhaft tödlichen Kriegsmaschine der ersten Ordnung, bedroht. Poe Dameron (Oscar Isaac) als der beste Pilot des Widerstandes sieht eine Chance, dieses Ungetüm auszuschalten und setzt sich selbst über General Organas (Carrie Fisher) Befehle hinweg.

Der, wie sich noch zeigen wird, wohl am nachdenklichsten stimmende STAR WARS Film aller Zeiten, lässt es sich allerdings nicht nehmen, mit einem Witz auf Kosten General Hux (Domhnall Gleeson) zu beginnen. Fast schon albern und mehr an Parodien alla SPACEBALLS erinnernd, funktioniert dieser trotzdem. Johnson kennt jedoch die Grenzen ganz genau und schafft es selbst nach dieser unorthodoxen Humoreinlage uns mit einer absolut atemberaubenden Actionsequenz sofort wieder daran zu erinnern: JA, das ist ein Star Wars-Film und was für einer!


(mehr …)

Weiterlesen

Filme&Serien

Avatar 2: Fortsetzung wird endlich „greifbar“

Geschrieben

am

von

Mit Avatar gelang James Cameron der Erfolg, sein eigenes Werk „Titantic“ vom Thron des erfolgreichsten Filmes aller Zeiten zu stoßen. Die Fortsetzung bei Titantic gibt es nur als B-Movie, mit Avatar 2 (bis Avatar 5) möchte der Star-Regisseur eine neue Handlung von Pandora präsentieren.

Ursprünglich war Avatar 2 für 2014 geplant. Wie wir wissen wurde daraus nichts, auch nichts mit dem Termin im Jahr 2017 und schlußendlich kommt die Fortsetzung zu Avatar 11 Jahre später ins Kino, genauer gesagt am 17. Dezember 2020 (Europa-Termin). Mittlerweile sind auch die Dreharbeiten zu Avatar 2 am Laufen und bringen das eine oder andere Rätsel. Das Ex-Marine Jake Sully, gespielt von Sam Worthington und Häuptlingstochter Omaticaya, gespielt von Zoe Saldana, wieder die Hauptrolle besetzten ist ungewiss. Immerhin soll es sich die nächsten 4 Teile um eine Familien-Saga handeln, welche auch ihre Kinder zeigen.

Rätsel um den Bösewicht

Wie Colonel Miles Quaritch (Stephen Lang), der „Bösewicht“, da hinein passt wirft Rätsel auf. Immerhin wurde er in Avatar – Aufbruch nach Pandora mit in Nervengift durchtränkte Pfeile „durchbohrt“. Avatar 1 war ja noch ein Ein-Mann-Script, also Cameron’s moderne Pocahontas-Geschichte schrieb er bekanntlich alleine. Für Avatar 2-5 muss jedoch alles bis ins Detail geplant sein und so arbeiten zum Beispiel Autoren wie Josh Friedman (Terminator: The Sarah Connor Chronicles, Krieg der Welten), Rick Jaffa und Amanda Silver (Planet der Affen: Prevolution) sowie Shane Salerno (Armageddon) am Script mit.

Derzeit befinden sich Avatar 2 und Avatar 3 in Produktion, welche überwiegend in der Unterwasserwelt stattfinden werden. Den Grund warum die Veröffentlichung der Filme so lange dauert könnt ihr hier bei uns nachlesen!

Avatar - Aufbruch Nach Pandora [dt./OV] bei Amazon.de für EUR 9,99 bestellen

Weiterlesen