Eternals ist der am schlechtesten bewertete Marvel-Film
Eternals ist der bisher schlechteste Marvel-Film. Doch ist das beliebte Filmfranchise zu groß, um überhaupt scheitern zu können?
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Mit Eternals startete am 3. November der nunmehr dritte Marvel-Film des Jahres 2021. Anders als Black Widow und Shang Chi, sollte sich dieser Film gänzlich von den bisherigen unterscheiden. Auch Kevin Feige, Herr über das MCU, betonte, dass sich mit diesem Film in Zukunft alles ändern sollte.
Doch hätte er damit rechnen können, dass Eternals der bisher am schlechtesten bewertete Marvel-Film überhaupt werden sollte? Denn so sind sich die Kritiker auf der Aggregationsseite Rotten Tomatoes einig, dass der Film hätte besser sein können. Bei insgesamt 150 Bewertung schaffte es der Film nur auf 57% positive Bewertungen, was ihn als ,,rotten“ klassifiziert.
Eine ,,Leistung“, mit der der Film im MCU bisher alleine dasteht. Damit ist er der am schlechtesten bewertete Film des Cinematic Universe. Nur gefolgt von Thor: The Dark Kingdom, der momentan auf 66% steht und damit noch als ,,fresh“ gilt.
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Wenn man die Bewertung mit den beiden anderen Marvel-Filmen Black Widow (79%) und Shang-Chi (92%) vergleicht, dann wird schnell klar, dass hier etwas gehörig schiefgelaufen ist. Denn so galt das MCU in den letzten Jahren als Powerhouse, das nicht nur actiongeladene Blockbuster, sondern auch von den Kritikern gelobte Superhelden-Filme hervorgebracht hat.
Doch mit Eternals kann Disney bei weitem nicht an die Erfolge von Avengers: Engdame (94%), Thor: Ragnarok (94%) oder Black Panther (96%) herankommen. Die Frage ist also: was ist schiefgelaufen?
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Ist Marvel trotz Eternal zu groß um zu scheitern?
Obwohl Eternals so schlecht bei den Kritikern angekommen ist, war sehr viel Potential vorhanden. So fungierte als Regisseurin und Drehbuchautorin Chloè Zhao, die zuletzt bei den Academy Awards zwei Oscars für Nomadland abräumen konnte. In Hollywood gilt sie als eines der erfolgsversprechenden Nachwuchstalente und als visionäre Regisseurin.
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Doch vielleicht war das das Problem. Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass das MCU keinen Spielraum für visionäre Ideen hat und streng die eigenen Regeln verfolgt. Was im Grunde auch nicht schlecht ist, da sich so eine gerade Linie durch die gesamten Filme zieht und ein Level an Qualität gehalten werden kann. Doch Filmemacherinnen wie Zhao werden dadurch natürlich in ein Marvel-Korsett geschnürt, das nicht viel Spielraum für die eigenen Wünsche und Ideen lässt.
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Nichtsdestotrotz konnte Eternals bisher dennoch viel Geld einnehmen. Auch bei der Userbewertung auf Rotten Tomatoes stieß der Film bei den Fans auf mehr Zustimmung (81%). Kann der Film also, obwohl er als ,,schlecht“ gilt, erfolgreich sein? Die Antwort darauf scheint bisher ,,Ja“ zu sein. Was wiederum die Frage provoziert: Kann Marvel überhaut scheitern? Eine Frage, die trotz allem wohl mit ,,Nein“ beantwortet werden muss.
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