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Artikel von Markus Bauer +
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Nintendo hat The Legend of Zelda: Ocarina of Time für Nintendo Switch 2 im Sommer angekündigt und wahrscheinlich werden wir bald mehr davon erfahren, samt Releasetermin. Das allein reicht schon, um Zelda-Fans nervös zu machen. Doch jetzt bekommt ein älteres Gerücht wieder deutlich mehr Aufmerksamkeit. Angeblich soll Nintendo bereits am nächsten großen Open-World-Zelda arbeiten.

Wichtig ist: Bestätigt ist das nicht. Nintendo hat kein neues Open-World-Zelda angekündigt. Offiziell ist nur, dass Ocarina of Time dieses Jahr für Nintendo Switch 2 zurückkehrt. Trotzdem wirkt die Gerüchteküche plötzlich spannender, weil einige frühere Zelda-Hinweise inzwischen nicht mehr ganz so abwegig klingen wie noch vor einigen Monaten.

Wichtig: Ein neues Open-World-Zelda ist nicht bestätigt

Seit Breath of the Wild und Tears of the Kingdom steht die Zelda-Reihe für riesige offene Welten, Physik-Spielereien und maximale Freiheit. Viele Fans gehen deshalb davon aus, dass Nintendo diesen Weg irgendwann fortsetzt. Die Frage ist nur: Wann?

Genau hier setzt der aktuelle Wirbel an. Die inzwischen offizielle Rückkehr des N64-Klassikers „Ocarina of Time“ für Switch 2 sorgt dafür, dass einige frühere Aussagen aus der Leak-Szene neu bewertet werden. Das bedeutet aber nicht, dass Nintendo das nächste große Zelda bestätigt hat. Es bedeutet nur, dass Fans und Beobachter wieder genauer auf Leaks schauen, die zuvor leicht als Wunschdenken abgetan werden konnten.

Was der The Legend of Zelda-Leak behauptet

Die spannendsten Angaben stammen aus der Leak-Szene rund um Shpeshal Nick und den XboxEra Podcast. Demnach soll das nächste große Zelda angeblich auf dem Kurs von Breath of the Wild und Tears of the Kingdom bleiben. Es wäre also kein klassisches lineares Abenteuer, sondern wieder ein großes Open-World-Spiel.

Laut dem Gerücht soll Nintendo dabei erneut auf bekannte technische Grundlagen setzen. Die Engine von BotW und TotK könnte weiterentwickelt werden, diesmal aber mit der stärkeren Hardware der Nintendo Switch 2 im Rücken.

Der eigentliche neue Haken soll aber ein anderes System sein: Dimensionen.

Rätsel zwischen mehreren Welten?

Laut den Gerüchten soll das nächste Zelda mit sogenannten Rissen in der Realität arbeiten. Demnach könnten wir zwischen Dimensionen wechseln oder Ereignisse in einer Welt auslösen, die Auswirkungen auf eine andere Welt haben. Ein Beispiel aus den Berichten: Ein angreifendes Tier könnte in einer Dimension gegen einen Mechanismus laufen und dadurch in einer anderen Dimension eine Tür öffnen. Ein anderes Beispiel beschreibt Wasser, das über Dimensionsrisse in einen Raum gelangt und dort ein Objekt zum Aufschwimmen bringt.

Das klingt stark nach einem logischen nächsten Schritt für Zelda. Breath of the Wild stellte die offene Welt und Physik in den Mittelpunkt. Tears of the Kingdom erweiterte das um Bauen, Kombinieren, Himmelsinseln und Untergrund. Ein neues Zelda mit Dimensionsrätseln könnte diese Idee noch weiter treiben.

Ocarina of Time macht die Gerüchte spannender

Dass „Ocarina of Time“ 2026 für Switch 2 zurückkehrt, verändert die Lage. Nintendo kann das Zelda-Jubiläum und die Switch 2-Ära mit einem großen Klassiker bedienen, ohne sofort das nächste komplett neue Hauptspiel zeigen zu müssen. Genau deshalb wirkt ein späteres Open-World-Zelda für die aktuelle Nintendo-Konsole plausibel. Ein solches Spiel müsste nicht 2026 erscheinen. Es könnte Nintendo in den späteren Jahren der Konsole einen massiven Systemseller liefern.

Das passt auch zur Entwicklung der letzten Jahre. Zwischen Breath of the Wild und Tears of the Kingdom lagen sechs Jahre. Ein komplett neues Open-World-Zelda braucht Zeit, selbst wenn Nintendo bekannte Technik weiterverwendet. Ein Release 2027 oder 2028 wäre aus heutiger Sicht denkbar, aber nicht bestätigt. Noch später wäre ebenfalls möglich.

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