Werewolf: The Apocalypse – Earthblood (PS5) – Review
Ein Werwolf Stealth Action Spiel dass sich ein hohes Ziel gesetzt hatte, an diesem aber leider scheitert.
Sinan Huemer Ich bin der Beweis, dass man durch zu viel Fernsehen und Videospiele nicht brutal wird. Man wird nervig. Fragt jeden der mir zuhören muss.
Artikel ist älter als ein Jahr: Es ist möglich, dass sich die darin enthaltenen Informationen inzwischen geändert haben!
- Das Wichtigste in Kürze
- Soll man gleich zuschlagen?
- Hält die Action was sie versprochen hatte?
- Wie spielt sich der Werwolf?
Werewolf: The Apocalypse – Earthblood hat einen schweren Titel und ein cooles Thema. Ich hatte mich darauf gefreut dieses Game zu testen. Denn es versprach simple Action.
Schlüpfe in die Rolle eines Werwolfs, eines Wolfs oder eines Menschen und richte Unheil an. Alleine schon damit hatte das Game meine Aufmerksamkeit und ich war gespannt auf das finale Produkt. Leider jedoch ist dies mehr als nur eine Enttäuschung. Warum? Lest ihr im Review.
Werewolf: The Apocalypse – Earthblood : Die Story
An dieser Stelle möchte ich meine liebe Kollegin Eva zitieren „Gute Grafik alleine macht noch kein gutes Spiel. Eine fesselnde Story kann auch ein Spiel mit mittelmäßiger Grafik genial machen!“ Leider kann Werewolf: The Apocalypse – Earthblood weder das Eine noch das Andere bieten. Die Story ist zwar recht modern gestaltet, verfehlt aber irgendwie die Mystik, welche solche Kreaturen wie Werwölfe umgibt. Es fühlt sich eher an wie Greenpeace: The Werewolf Adventure.
Die Werwölfe im Spiel sind nämlich keine Monster aus Legenden, sondern Aktivisten. Naturschützer und entsprechende Natur-Aktivisten gegen einen üblen Konzern, welcher Gaia (Mutter Erde) Schaden zufügt ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist ja keine schlechte Botschaft, jedoch wird diese viel zu Plump verpackt und hat einfach nichts mit den Wesen dieser Monster zu tun. Werewolf: The Apocalypse – Earthblood kann da also nicht fesseln. Zum Teil auch wegen mangelnder Performance in Sachen Synchronarbeit.
Gameplay und Kampf in Werewolf: The Apocalypse – Earthblood
Das Gameplay ist unterteilt in drei verschiedene Elemente. Die Zeit in der man Mensch ist, die Zeit als Wolf auf vier Beinen und zuletzt die Zeit als gewaltiger Werwolf in Rage und Blutdurst. Was zunächst nach Spaß klingt, wechselt in Werewolf: The Apocalypse – Earthblood leider schnell zu Langeweile. Ich erwischte mich dabei, Konfrontationen mit Gegnern zu meiden. Zu hoffen nicht gesehen zu werden, damit es ja nicht zum Kampf kommt. Und das in einem Werwolf Action Game.
Die Kämpfe sind so dermaßen schwach gestaltet, dass sie einem schnell auf die nerven gehen. Selbst wenn man sich auf den Gedanken einlassen würde „Es ist nur ein Hack & Slay“ ist das Feeling einfach Lustlos. Gegner tauchen aus dem Nichts auf, reagieren nicht auf die 3,5 Meter große Wolfskreatur. Die Kampf-Moves sind plump und zensiert. Trotz der Blutlachen am Boden und den brutal angedeuteten Hinrichtungen, wird nichts davon wirklich gezeigt.
Wenn man große Kisten mit den Schlägen trifft, klappen diese einfach auseinander. Die Physics sind also in keinster Weise realistisch. Läuft der massige Werwolf in die Kisten rein, so passiert auch Nichts. Sie fallen einfach um oder zerfallen. Einzig der Stealth Mode bringt solides Gameplay. Wenn man als Wolf auf vier Pfoten unterwegs ist, kann man in Werewolf: The Apocalypse – Earthblood die Feinde auch heimlich ausschalten. Die Animation des Takedowns ist allerdings immer die Selbe.
Ein Skilltree um zu Motivieren genügt leider nicht
Nacon versucht mit einem Skilltree den Fortschritt im Spiel interessanter zu gestalten. Die Skills wirken zwar durchaus „erstrebenswert“ aber der Weg dort hin ist so schwerfällig, dass die Belohnung einfach nicht für die langweilige Mühe steht. Denn auch wenn die Wolfskreatur stärker wird, so ändert dies nicht die belanglosen Kampfsequenzen. Ob man nun mit dem einen Move oder fünf neuen Techniken auf die wirklich Hirnlosen Gegner drischt, macht keinen Unterschied.
Wenn also die Story und das Gameplay in Werewolf: The Apocalypse – Earthblood nicht überzeugen können, sollte das Spiel doch wenigstens ein Blickfang sein. Oder?
Grafik und Sound wie auf der PlayStation 3
Was soll ich nur sagen zur Grafik von Werewolf: The Apocalypse – Earthblood ? Die Bilder sprechen mehr als tausend Worte. Die Screenshots sind auf der PlayStation 5 entstanden und das mit HDR Unterstützung. Es ist ein wahres Trauerspiel. Die Dialog Sequenzen sind emotionslos und komplett asynchron was Lippenbewegung angeht. Die Bewegungen sind wackelig, Körperteile seltsam verrenkt und selbst auf der PlayStation 3 hätte das Game vermutlich niemand aus den Socken gerissen.
Der Sound ist dafür okay. Die Hintergrundmusik untermalt das, möchte-gern spannende, Szenario. Im Rage-Mode des Werwolfs wechselt der Soundtrack auf guten Heavy Metal. So sehr das auch ein Klischee sein mag, fand ich es doch ganz witzig in diesen Sequenzen. Die Musik ist auch schon das Einzige, dass man hier nicht kritisieren kann. Denn die restliche Audio und Synchro ist einfach nur flach. Ich kann nicht ganz glauben dass dieses Game 2021 erschienen ist.
Fazit zu Werewolf: The Apocalypse – Earthblood
Dieses Jahr hätte Werewolf: The Apocalypse – Earthblood das Action Werwolf Abenteuer werden sollen. Leider ist es noch Jahrzehnte entfernt von einem coolen Wolf-Monster Action Game entfernt, dass Spieler begeistern könnte und sein Geld wert ist. Auf diesem Level ist es leider eher lachhaft und desaströs schwach ausgefallen. Ich würde das Spiel niemandem empfehlen.
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Nicht Rollenspielern, nicht Werwolf-Fans und nicht ein mal Hack & Slay begeisterten Gamern. Denn das Spiel kann in keinem einzigen Aspekt auch nur zufrieden stellen. Es ist schade dass ich an dieser Stelle nicht mehr sagen kann, denn ich hatte mich auf dieses Game wirklich gefreut. Würde ich hier aber weitermachen, wäre es eine reine Hasstirade. Finger weg von diesem Spiel, außer ihr steht auf trashig.
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Das kürzeste Kurz-Fazit dass ich je schreiben konnte: Lasst die Finger von diesem Spiel. Es enttäuscht auf zu vielen Ebenen.
- Grafik2
- Sound5
- Gameplay3
- Story5
- Motivation1
- Steuerung3










