Warum gibt es keine Sheikah-Technik in Zelda: Tears of the Kingdom?
Ein Mysterium für viele The Legend of Zelda-Fans: Die Sheikah-Technologie war plötzlich in Tears of the Kingdom weg. Aber wie?
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Sheikah-Technologie verschwand rätselhaft
- Regisseur Fujibayashi klärt das Mysterium
- Ungewisse Zukunft der Zelda-Reihe
Dank der Sheikah-Technologie besiegte Link in The Legend of Zelda: Breath of the Wild Calamity Ganon, um Hyrule zu retten. Doch in der direkten Fortsetzung, Tears of the Kingdom, war diese Technologie vollständig verschwunden. Ein Mysterium? Keine Hinweise auf den Verbleib. Was ist passiert?
Seit fast einen halben Jahr ist Tears of the Kingdom für die Nintendo Switch erhältlich, aber eine Aufklärung dieses Rätsels ist Zelda-Fans bisher verborgen geblieben. Doch nun hat der Regisseur des Spiels, Hidemaro Fujibayashi, eine Erklärung geliefert.
Keine Sheikah-Technologie in Tears of the Kingdom?!
Der Grund ist einfach zu banal. In einem Interview enthüllte Fujibayashi, dass die Technologie nach dem Sieg über Calamity Ganon einfach aus Hyrule verschwand und keiner der Einwohner genau weiß, was genau passiert ist.
„[Die Sheikah-Technologie] verschwand, nachdem die Katastrophe besiegt (versiegelt) wurde. Alle Menschen in Hyrule waren ebenfalls Zeugen davon, aber es gibt niemanden, der den Mechanismus oder den Grund kennt, warum sie verschwanden, und es wird als Mysterium betrachtet. Es wird angenommen, dass sie seit dem Verschwinden der Katastrophe auch verschwunden sind, da ihre Rolle erfüllt war“, so Fujibayashi gegenüber The Telegraph.
Die Einwohner von Hyrule wissen also noch, dass es die Sheikah-Technologie gab, aber niemand hat eine Ahnung davon. Und da Calamity Ganon besiegt war, interessierte es auch keinen mehr.
„Es ist ohnehin an der Tagesordnung, dass sich in Hyrule mysteriöse Ereignisse und seltsame Phänomene ereignen. Daher haben die Menschen einfach angenommen, dass der Grund für das Verschwinden wahrscheinlich mit der alten Sheikah-Technologie zusammenhängt, und es scheint, dass es niemanden gibt, der versucht hat, das zu erforschen.“ Das ist noch wichtiger. Die Hauptzivilisationen in Breath of the Wild und Tears of the Kingdom sind völlig unterschiedlich, daher haben wir uns das Spiel auf der Grundlage von Konzepten ausgedacht, die zu jeder dieser Zivilisationen passen.“
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The Legend of Zelda: Breath of the Wild verkaufte sich bisher über 30 Millionen Mal. Tears of the Kingdom erreichte nach nur 3 Tagen mehr als 10 Millionen verkaufte Exemplare. – (C) Nintendo
Seltsame Ereignisse sind in Hyrule nicht selten
Die Antwort von Fujibayashi mag für viele Zelda-Fans, die vielleicht mehr Details erwartet hätten, zu banal klingen. Fakt ist, dass seltsame Ereignisse in Hyrule keine Seltenheit sind. Im Grunde haben es die Einwohner bemerkt, mit den Schultern gezuckt und weiter ihr Dasein als NPC in The Legend of Zelda genossen.
Eine Frage stellt sich an dieser Stelle vielleicht noch: Werden wir die Sheikah-Technologie in einem anderen The Legend of Zelda wieder sehen? Derzeit ist nur bekannt, dass Tears of the Kingdom keinen DLC erhalten wird. Nintendo geht direkt zum nächsten Zelda-Spiel weiter. Dabei bleibt abzuwarten, ob Nintendo direkt noch ein Spiel anhängt oder wieder wild in der Zeitlinie von Link, Zelda und Co herumwirbelt. Das einzige was wir wissen: Der nächste Haupteintrag erscheint für eine neue Nintendo-Konsole, die anscheinend Ende 2024 veröffentlicht wird.
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom erschien im Mai diesen Jahres für die Nintendo Switch und ist heißer Kandidat für das „Spiel des Jahres 2023“.
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