Prey – Filmkritik
If it bleeds, I want to see it.
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Sinan Huemer Ich bin der Beweis, dass man durch zu viel Fernsehen und Videospiele nicht brutal wird. Man wird nervig. Fragt jeden der mir zuhören muss.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Das Franchise brauchte dringend neuen Wind
- Statt Zukunft ging es in die Vergangenheit
- Ja! Genau das wollte ich sehen. Ich wusste es nur noch nicht.
Mir drehte sich der Magen um. So kann man beschreiben, wie ich mich fühlte, als ein weiterer Predator Film angekündigt wurde. Nach Predator Upgrade und den unterirdisch schlechten Alien vs. Predator Filmen, war für mich klar: Hier kommt die nächste Katastrophe auf uns zu! Obwohl ich Predators mit Adrien Brody mochte. War Upgrade einfach zu schlecht um noch Hoffnung zu haben. Was also sollte Prey besser machen? Die Antwort hat mich selbst überrascht in meiner Prey Filmkritik.
(L-R): Cody Big Tobacco as Ania, Harlan Kywayhat as Itsee, Stormee Kipp as Wasape, Dakota Beavers as Taabe, and Amber Midthunder as Naru in 20th Century Studios‘ PREY, exclusively on Hulu. Photo courtesy of 20th Century Studios. © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.Prey: Die Story
Bislang waren die Filme aus dem Predator Franchise immer eher in der Gegenwart angesiedelt. Wobei schwer zu sagen ist in welcher Zeit Predators spielt. Aber anhand der Personen und Waffen, ist auch da vorstellbar, dass es sich um das 21ste Jahrhundert handelt. In Prey geht es zurück in das Jahr 1719 und das Land der Comanche Ureinwohner. In den Fokus der Geschichte kommt eine junge Frau „Naru“ welche sich zur Jägerin des Stammes bewähren will. Wie ihr Bruder.
Was anfangs wie eine faul zusammengeklatschte Geschichte scheint, stellt sich als sehr simple aber stimmige Story heraus. Denn alleine durch die Zeitreise, nimmt es dem Film das Tempo raus. Durch die primitiven Waffen der Comanchen und deren doch eher versteckten Lebensstil, trifft der Predator nicht gleich auf eine schwer bewaffnete Horde Schießwütiger. Ein ruhiger und doch spannender Stimmungsaufbau für den Film entsteht.
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Prey in der Filmkritik: Geduld ist eine Tugend
Eben die Tatsache, dass der Predator nicht gleich auf die Menschen trifft, macht die Story umso schöner und runder. Es gibt dem ganzen Zeit sich aufzubauen. Das Lauern der Bestie im Dschungel hatte im ersten Film bereits gut funktioniert und wurde hier sehr schön übernommen. So sucht der Predator hier natürlich auch nach einem würdigen Feind und erlegt dabei erst mal einige Tiere, welche sich als gefährlich erweisen.
Und ja! JA fuck ja!!! Ich wusste es bis zu diesem Moment noch nicht. Aber ich wollte schon immer sehen wie ein Predator sich mit einem ausgewachsenen Grizzly in einen Faustkampf stürzt. Holy Shit hab ich diese Szene gefeiert. Mein innerer 12 jähriger Junge saß auf der Couch und wollte springen vor Freude. Prey hat mir also etwas gegeben von dem ich selbst nicht wusste dass es mir in diesem Franchise gefehlt hatte. Genial.
Dane DiLiegro as the Predator in 20th Century Studios‘ PREY, exclusively on Hulu. Photo courtesy of 20th Century Studios. © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.Die Fortsetzung die so viel richtig macht
Weniger Tempo, weniger Explosionen, weniger futuristischen Mambo Jambo. Selbst der Predator bekam hier ein Downgrade, da seine Waffen eher auf Nahkampf ausgelegt sind. Und anstelle einer Photonen Kanone auf der Schulter, gibt es Schild, Speer, Pfeile und Klingen. Meiner Meinung nach, der bisher coolste und auch brutalste der Alien Jäger, welche auf die Menschen losgelassen wurden. Ein großartiges Film Monster.
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Auch die Hauptdarstellerin oder besser gesagt die Figur, welche sie darstellt, ist einfach grundlegend gelungen. Ich weiß das klingt nun als hätte ich an dem Film nur Lob und würde diesen Hypen. Aber Prey in der Filmkritik hat mich wirklich positiv überrascht. Und dazu zählt die schauspielerische Leistung von Amber Midthunder. Natürlich ist der Film nicht perfekt und baut auf einer sehr schwachen Basis-Story auf. Aber wir reden hier schließlich von Predator und nicht Schindlers Liste.
Amber Midthunder as Naru in 20th Century Studios‘ PREY, exclusively on Hulu. Photo by David Bukach. © 2022 20th Century Studios. All Rights Reserved.Fazit zur Prey Filmkritik
Selbst auf Rotten Tomatoes bekommt der Film eine Wertung von über 90%! Das ist absolut großartig. Wie weit Prey davon profitiert, dass Predator-Fans sich gerade an Alles klammern, dass diesen grauenhaften „Predator Upgrade“ aus ihren Gehirnen löschen kann, sei dahin gestellt. Aber dieser Film ist einfach gut. Keine Frage.
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Ein cooler Actionfilm mit großartigen Szenen und Kampfsequenzen. Einer echt einzigartigen Protagonistin. Einigen Easter Eggs zu den ersten beiden Predator Filmen. Und ich kann mich nur wiederholen, einem Faustkampf zwischen einem Predator und einem Grizzly. Wie ich diese Szene feiere! Der Film läuft übrigens gerade zum zweiten Mal während ich diesen Review schreibe, weil ich ihn so genial fand. Absolute Empfehlung. Besonders wenn ihr Fans des jagenden Aliens seid. Streamt Prey jetzt auf Disney+.
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Prey wusste was Fans des Predator Franchise schon immer vermisst haben, noch bevor die Fans selbst es wussten. Endlich wieder ein richtig guter Film mit dem sich tarnenden Jäger aus dem All.





