PlayStation: Kündigungswelle in den USA bei Vertrieb und Marketing
Sony Interactive Entertainment schwenkt um und verlässt sich anscheinend immer mehr auf den digitalen Verkauf, anstatt auf physische Einzelhändler.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Eine Nachwirkung von Covid-19? Eine Trendumkehr? Fakt ist auf jeden Fall, dass Sony fast 90 Mitarbeiter aus seinen nordamerikanischen Büros entlassen hat. Die Angestellten war hauptsächlich für Marketing und Verkauf an physische Einzelhändler zuständig.
Wie Axios.com berichtet, schließt Sony sein „Merchandiser“-Team in den Vereinigten Staaten. Die „PlayStation-Vertreter“ für physische Einzelhändler werden zukünftig also keine Rolle mehr spielen. Diese waren für „Point of Sale“-Platzierungen in den Elektromärkten zuständig, damit die Marke PlayStation wahrgenommen wird. Außerdem waren die Merchandiser als Berater für die Verkäufer im Markt tätig.
Kündigungswelle bei PlayStation: Kein internes Angebot an die betroffenen Mitarbeiter
Ein Angestellter äußerte sich gegenüber Axios, dass er „enttäuscht“ sei, dass er nur zwei Wochen im Voraus gekündigt wurde. Laut den Aussagen des nun ehemaligen Mitarbeiters hat sich Sony nicht darum gekümmert, dass betroffenen Angestellten anderswo im Unternehmen eine Beschäftigung finden.
„Die Kürzungen, die zu einer Zeit vorgenommen wurden, als das PlayStation-Geschäft für Sony florierte, wurden von der Führung einer „globalen Transformation“ der Vertriebs- und Geschäftstätigkeiten des Unternehmens zugeschrieben“, so die Webseite.
PlayStation setzt zukünftig mehr auf Direktmarketing: Wie aktuelle Stellenanzeigen von Sony zeigen, liegt der Fokus aktuell auf Positionen zum Verkauf seiner Abonnementdienst. Mittlerweile wird rund die Hälfte der PlayStation-Spiele digital gekauft, ein Trend, der durch Covid-19 beschleunigt wurde.
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