Nintendo will Spiele künftig schneller entwickeln und hat dafür einen cleverem Plan
Nintendo plant kürzere Entwicklungszeiten für ausgewählte Spiele, um steigende Kosten und Risiken bei AAA-Produktionen besser zu bewältigen.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die Entwicklung großer Videospiele dauert heute oft fünf Jahre oder mehr – ein Trend, der sich laut Nintendo nicht auf jedes Spiel anwenden lässt. Doch genau hier will der japanische Konzern ansetzen: Mit einem neuen Plan, der kürzere Entwicklungszyklen ermöglichen soll, ohne dabei auf Kreativität oder Qualität zu verzichten. Ein „Game-Changer“ in der Gaming-Industrie?
Bei einer Aktionärsversammlung sprach Präsident Shuntaro Furukawa offen über die steigenden Herausforderungen in der Spielebranche (Q&A Summary, PDF-Datei in Englisch). Die Switch 2 sei deutlich leistungsstärker, doch genau das könnte die Entwicklungskosten weiter in die Höhe treiben. Und das wiederum könnte laut Furukawa paradoxerweise dazu führen, dass weniger Menschen Spiele kaufen, weil Preise steigen und Spiele seltener erscheinen.
Darum investiert Nintendo derzeit verstärkt in effizientere Entwicklungsprozesse. Furukawa betonte: „Wir glauben, dass es möglich ist, Spiele mit kürzerer Entwicklungszeit zu produzieren, die den Spielern dennoch ein Gefühl von Neuheit vermitteln.“ – Was meint der Nintendo-Chef damit?
Fokus auf AA-Spiele als mögliche Lösung?
Was genau Nintendo plant, bleibt unklar. Doch Furukawas Aussage lässt vermuten, dass nicht alle Spiele vom neuen Ansatz betroffen sein werden. Vielmehr könnte Nintendo gezielt kleinere Projekte ins Auge fassen, sogenannte AA-Titel, die zwischen Indie-Produktionen und AAA-Blockbustern liegen. Bereits andere größere Publisher haben darüber schon lautstark nachgedacht.
Schon der Sprung von 2D auf 3D – und später von SD auf HD – hat gezeigt: Je aufwendiger die Grafik, desto länger dauert die Produktion. Viele AAA-Spiele stecken Jahre in die Erstellung von Assets. Furukawas Aussagen lassen vermuten, dass Nintendo hier eine neue Balance sucht: Weniger Aufwand, aber mehr kreative Ideen. Heißt weniger Detailgrad?

Nach Mario Kart World und dem kommenden Donkey Kong Bananza sind wir schon sehr gespannt, welche Titel Nintendo in naher Zukunft veröffentlichen wird. Immerhin wissen wir von Metroid Prime 4 und einem neuen Pokémon. – Bild: Nintendo
Gerade Nintendo ist dafür bekannt, nicht mit Technik zu prahlen, sondern mit Gameplay-Innovationen. Eine Rückkehr zu schnell produzierten, aber ideenreichen Spielen könnte gut ins Portfolio passen. Immerhin muss es nicht immer eine fotorealistische Optik sein, sondern ein Videospiel, dass uns Spaß macht.
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Nintendo denkt auch laut über die Zukunft von Virtual Reality nach. Ob die Switch 2 hierfür die beste Option ist? Die Japaner sind auf jeden Fall umtriebig. Immer mehr Spielreihen sollen auch ihren Weg ins Kino finden, nicht nur der nächste Super Mario-Film, sondern auch eine Live-Adaption von The Legend of Zelda.
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