Nintendo Switch 2: Warum viele Spiele-Entwickler noch immer keine Dev-Kits haben
Insider und Digital Foundry berichten: Zahlreiche Studios haben noch keine Switch-2-Devkits. Was sagt uns das?
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Die Nintendo Switch 2 sorgte schon vor ihrer Enthüllung für hitzige Diskussionen. Während Fans auf das große Reveal warteten und es am 5. Juni 2025 endlich soweit war, kommen nun immer mehr Berichte ans Licht, dass viele Entwicklerstudios noch immer keine Entwickler-Konsolen (Dev-Kits) der neuen Konsole besitzen. Besonders überraschend: Selbst einige große AAA-Studios sollen bisher außen vor bleiben. Doch warum geht Nintendo so vorsichtig mit der Vergabe um? Und welche Folgen könnte das für den Launch der Switch 2 haben?
Gaming-Insider NateTheHate äußerte sich kürzlich zu den Diskussionen rund um fehlende Dev-Kits. Laut ihm stimmt es tatsächlich, dass „viele große Entwicklerstudios“ bislang ohne Hardware dastehen. Zwar habe sich die Situation zuletzt etwas verbessert, aber Nintendo kommuniziere weiterhin sehr schlecht mit seinen Drittherstellern von Videospielen. Auf der diesjährigen Gamescom in Köln bestätigten mehrere Entwickler dieselbe Beobachtung: Manche Studios hatten die Kits schon, andere warteten noch immer. Konsens: Die Lage ist besser als noch vor einigen Monaten, aber „weniger als ideal“.
Nintendo Switch 2: Keine Dev-Kits für Spiele-Entwickler
Auch Digital Foundry griff das Thema auf. In einem Video erklärten sie, dass sie mit zahlreichen Entwicklern gesprochen hätten, die derzeit keine Dev-Kits besitzen.
- Einige Studios wurden sogar dazu angehalten, ihre Spiele noch für die alte Switch zu veröffentlichen und sich dabei auf die Abwärtskompatibilität zu verlassen.
- Merkwürdig: Während kleine Indie-Studios schon Zugang haben, fehlen Dev-Kits bei manchen großen AAA-Entwicklern.

Seit dem Release am 5. Juni 2025 ging die Nintendo Switch 2 über 6,13 Millionen Mal weltweit über den Ladentisch. – Bild: Nintendo – Montage
Strategie oder Risiko?
Warum geht Nintendo diesen ungewöhnlichen Weg? Ein Argument: Der Hersteller könnte absichtlich dafür sorgen, dass der Spiele-Nachschub gestaffelt erfolgt. Denn: Wenn zum Launch 100 Titel auf einer noch kleinen Nutzerbasis erscheinen, könnten viele davon floppen. Stattdessen will Nintendo wohl mit eigenen Zugpferden wie Mario Kart World oder Donkey Kong Bananza die ersten 15 bis 20 Millionen Konsolen verkaufen, bevor die große Flut an Third-Party-Titeln kommt. Immerhin soll noch Metroid Prime 4 dieses Jahr erscheinen, wenn die Gerüchte stimmen.
Diese Strategie kann man jedoch problematisch sehen. Studios planen ihre Finanzjahre oft lange im Voraus. Wenn Nintendo schweigt und keine Dev-Kits bereitstellt, können Publisher Switch 2-Versionen ihrer Spiele nicht in ihre Roadmaps einbauen und verlieren Zeit. Damit könnte sich Nintendo auch viele Entwickler vergraulen, wie schon in früheren Konsolen-Generationen.
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Die Hinweise von NateTheHate (via Famiboards.com) und Digital Foundry (via YouTube) zeichnen ein klares Bild: Nintendo hält die Dev-Kits der Nintendo Switch 2 bewusst knapp. Das mag aus Marketingsicht clever sein, sorgt aber bei vielen Studios für Frust. Ob diese Strategie aufgeht, wird sich zeigen.
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