Nintendo: Gewaltige Klage gegen einen Switch Emulator!
Zelda: Tears of the Kingdom sei dadurch "eine Million Mal gestohlen worden".
Manuel ... hat seit dem NES keine Nintendo-Konsole ausgelassen und so zahlreiche Spielereihen wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda oder Super Mario Kart von Anfang an erlebt. Im Laufe der Jahre haben jedoch auch Konsolen von Sega, Sony und Microsoft ihren Weg in sein Nintendo-Wohnzimmer gefunden. Für ihn ist jedes Videospiel ein eigenes Kunstwerk, das verstanden werden sollte – daher beschränkt sich seine Begeisterung nicht nur auf ein bestimmtes Genre.
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Nintendo hat eine Klage direkt gegen den Nintendo Switch Emulator Yuzu eingebracht, in der es heißt, dass aufgrund diesem The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom „eine Million Mal“ vor dem Veröffentlichungstermin raubkopiert worden sei.
Der Yuzu Emulator
Tropic Haze ist der Schöpfer des Emulators Yuzu, welcher es erlaubt Nintendo Switch Titel ohne Konsole spielen zu können. Nun klagt Nintendo diesen, indem es heißt, dass mit dem Programm illegal gespielt werden kann, da damit die Softwareverschlüsselung der Nintendo Switch umgangen wird.
Eine Million Mal gestohlen
Mit der Umgehung wirft Nintendo Yuzu vor, dass Raubkopieren der Weg frei stünde, Piraterie von „kollosalen Ausmaßes“ zu begehen. Ein Paradebeispiel seitens des Klägers sei Zelda: Tears of the Kingdom. Damit sei der Titel eine Woche vor der offiziellen Veröffentlichung schon eine Million Mal raubkopiert worden. Nintendo ist berüchtigt dafür sehr hart gegen die Piraterie ihrer Produkte vorzugehen. Letztens sind wir Zeuge davon in der Klage gegen den Hacker Gary Bowser (so sein Name) geworden.
Der Inhalt der Anklage
Nintendo klagt dieses Mal, dass unerlaubte Kopien, welche den Weg (über den Großhandel) ins Internet gefunden haben und daraufhin auf Piraterie Webseiten zu finden waren, mit dem Yuzu Emulator (entschlüsselt und somit) eine Woche vor Nintendos offizieller Veröffentlichung gespielt werden konnten.
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„Viele“ dieser Seiten mit illegalen Inhalten hätten hinzugefügt, dass dieses File mit dem Programm Yuzu zu spielen sei. In diesem Zeitraum hätten sich die finanziellen Unterstützung auf dessen Patreon Seite verdoppelt. Der Angeklagte (Tropic Haze) hafte deshalb in zweiter Linie für die Rechtsverletzungen, da diese von den Nutzern dessen Software begangen worden sind. Nintendo fordert deshalb Schadenersatz, sowie, dass dieser Emulator vom Netz genommen wird.
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Die Verkaufszahlen des letzten Zelda Titels
Trotz des Emulators hat sich The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom hat sich über 10 Millionen Einheiten in nur drei Tagen verkauft hatte, was es zum sich am schnellsten verkaufenden Titel macht. Mittlerweile haben sich die Verkäufe verdoppelt, was bedeutet, dass der Titel mittlerweile über 20 Millionen Mal verkauft hat.
Inwiefern der Emulator überhaupt verantwortlich ist
Ganz so einfach wird dieser Prozess nicht werden, denn für das erstmalige Kopieren der Hardware und sie im Netz anzubieten, was das zahlreiche Herunterladen auf illegalen Seiten zur Folge hat, kann der Programmierer eines Emulators nichts, sondern nur die Personen, welche diese illegalen Handlungen durchgeführt haben. Es ist also zu klären in wie fern ein Programmierer einer Software dafür zur Verantwortung gezogen werden kann.
Piraterie ist verboten
Natürlich ist allen klar, warum Piraterie verboten ist. Dennoch existiert diese auch, wenn es kein Angebot gibt. Nintendo bietet leider nicht dessen komplette Videospielbibliothek an und stellt, das Wenige, welches angeboten wurde sogar ein, weswegen Fans bei älteren Titeln geneigt sind Emulatoren älterer Systeme zu verwenden. Zudem entstehen so immer noch neue Spiele und durch die Hacks mancher Klassiker, ist unteranderem die Super Mario Maker Reihe erst entstanden. Auch sämtliche Titel der NES und SNES Mini Konsolen funktionieren nur dank ihrer Emulatoren.
Quelle: x.com via stephentotilo
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