Lukas Ipirotis Kennt sich nicht nur bei Filmen und Serien fabelhaft aus, sondern hat auch einen Drang seine Geschichten dramatisch zu erzählen.
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Der Streamingmarkt ist heißumkämpft. Während das vor wenigen Jahren noch völlig anders aussah, liefern sich die großen Drei (Netflix, Amazon Prime, Disney+) immer erbitterte Gefechte um das beste Angebot. Große altehrwürdige Filmstudios werden aufgekauft. Hochkarätige Filme sind bereits kurz nach der Kinoveröffentlichung zum Streamen verfügbar. Und die diesjährige Oscar-Verleihung wird sogar von einem exklusiven Streamingfilm dominiert.
Fakt ist: Die Kunden profitieren vom ewigen Wettstreit der Streamingkonkurrenten um die Vorherrschaft auf dem Markt. Neue Filme erscheinen Monat für Monat und lassen sich mittlerweile wirklich sehen. Deswegen wollen wir ab sofort jeden Monat die neusten Filmveröffentlichungen auf den drei großen Streamingplattformen vorstellen. Um euch spannende Blockbuster, aber auch Geheimtipps näher zu bringen:
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Netflix, Amazon Prime, Disney+: Die besten Filme im März 2022
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Windfall (Netflix)
In Windfall begleiten wir den ehemaligen ,,How I met your Mother“-Star Jason Siegel bei einem Einbruch in das malerische und abgelegene Haus eines Techmilliardärs (Jesse Plemons) und dessen Frau (Lilly Collins). Doch der unvorbereitete Einbrecher merkt schnell, dass es nicht ganz so leicht ist, wie zunächst gedacht.
Was folgt ist ein klaustrophobischer Thriller, der im Stil von Hitchcock, die Beziehungen des Einbrechers zu seinen Opfern in den Vordergrund stellt. In eher langsamen Tempo sehen wir, wie die Situation immer weiter außer Kontrolle gerät. Das Drehbuch vom ,,Se7en“-Autor ist dabei knackig geschrieben und kann durch die schauspielerische Leistung aller Beteiligten brillieren.
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The Adam Project (Netflix)
In The Adam Project finden der ,,Free Guy“-Regisseur und Ryan Reynolds erneut zusammen. Während ihre letzte Partnerschaft die notwendige Substanz, mit kurzweiligen Popkulturreferenzen tauschte, ist The Adam Project erfolgreich, wo Free Guy scheiterte. Der Film erzählt die Geschichte eines Zeitreisenden, der unabsichtlich in die falsche Vergangenheit reist und dort mit seinem vierzehnjährigen ,,Ich“ aneinandergerät.
Es folgt eine mitreißende Reise in die eigene Persönlichkeit, die auch den ein oder anderen emotionalen Moment nicht auslässt. Obwohl Reynolds erneut seinen ,,Deadpool“-Charakter spielt, landen viele Witze und komischen Bemerkungen diesmal besser. Sein jüngeres/älteres ,,Ich“ dient dabei als perfekter Spiegel und die Dynamik der beiden ist der größte Erfolg des Films.
Sie lässt auch darüber hinwegsehen, dass das Finale erneut in einem seelenlosen CGI-Feuerwerk endet. Der Film stimmt aber positiv auf die nächste Zusammenarbeit des Regisseurs und Reynolds, nämlich Deadpool 3, ein.
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Turning Red (Disney+)
Mit Turning Red erscheint der neuste Pixar-Film erneut exklusiv auf Disney+. Und kurz gesagt handelt es sich dabei wohl um einen der besten Filme des Studios. Die jugendliche Mei versucht dabei ihre schulischen Erfolge, ihr Freundesgruppe und die Liebe zu ihrer Familie unter eine Hut zu bringen. Blöd nur, dass sie sich immer dann in einen riesigen Roten Panda verwandelt, wenn ihr Leben aus den Bahnen gerät.
Dazu kommt noch eine gehörige Portion 2000er-Nostalgie, samt Tamagotchis, bunten Outfits und Boybands (die Songs sind sogar von Popstar Billy Eilish). Wie es bei Pixar jedoch so oft der Fall ist, ist die schräge Prämisse nur der Einstiegspunkt, um die komplexen emotionalen Verflechtungen der Charakter zu beleuchten. Und neben Familienehre, Erfolgsdruck, zu hohen Erwartungen und Selbstverwirklichung, behandelt der Film auf gewohnt charmante Art komplexe Gefühle.
In gewohnter Pixar-Manier ist Turning Red ein ,,Kinderfilm“, mit dem sich auch die Eltern identifizieren können.
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No Exit (Disney+)
Mit No Exit kommen alle erwachsenen ,,Disney+“-Nutzer auf ihre Kosten, die kurzweilige und nervenaufreibende Thriller schätzen. So findet sich die aus einer Entzugsklinik ausgebrochene Darby inmitten eines Schneesturms wieder. Weil es kein Vorankommen gibt, flüchtet sie sich mit einigen anderen in ein Willkommenscenter. Doch als Darby ein entführtes Kind in einem der draußen parkenden Autos findet, wird ihr klar, dass sie niemanden von ihnen trauen kann.
Obwohl bereits relativ früh klar ist, wer für das Verbrechen verantwortlich ist, entspinnt sich eine klaustrophobisches ,,Katz und Maus“-Spiel. Denn niemand von ihnen kann fliehen. No Exit bietet kurzweiligen Nervenkitzel mit einem blutigen Finale. Perfekt für einen knackigen Filmabend und stahlharte Nerven.
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Deep Water (Amazon Prime)
Zu guter Letzt liefert auch Amazon Prime im März einen psychologischen Erotikthriller, wie es sie heutzutage kaum noch gibt. Mit Ben Affleck und Ana de Armas in den Hauptrollen, ist die erotische Stimmung kaum zu übersehen. Der Film an sich hat dabei deutliche Schwächen und eine mehr als fragwürdigen Klimax. Aber die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rolle so voller abgedrehter Überzeugung, dass man nur annehmen kann, dass die beiden Spaß beim Dreh hatten.
Sicherlich nicht für jeden etwas, aber eine Chance muss man dem Film dennoch geben. Auch wenn man nur zwei enorm attraktiven Hollywood-Schauspielern beim Knutschen und dem Ausleben gegenseitiger Rachegelüste zuschauen möchte.
Alle Filme sind ab sofort auf Netflix, Amazon Prime und Disney+ verfügbar.
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