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Artikel von Markus Bauer +
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Diablo kommt zu Netflix. Was sich fast wie eine Meldung aus dem Jahr 2018 anhört, ist diesmal tatsächlich offiziell. Blizzard Entertainment hat auf der BlizzCon 2026 bestätigt, dass gemeinsam mit Netflix eine Animationsserie im Diablo-Universum entsteht. Blizzard-Präsidentin Johanna Faries verkündete die Zusammenarbeit während der Eröffnungszeremonie. Viel zeigen konnte das Unternehmen allerdings noch nicht. Es gibt weder einen Trailer noch Bilder, Sprecher oder einen Veröffentlichungstermin.

Fest steht bisher lediglich, dass die neue Serie in der Welt von Diablo angesiedelt sein wird.

Über eine Diablo-Serie wurde schon 2018 gesprochen

Besonders interessant ist die Vorgeschichte. Denn die Idee einer Diablo-Serie für Netflix ist alles andere als neu. Bereits im September 2018 erklärte Drehbuchautor Andrew Cosby, er befinde sich in finalen Gesprächen, um eine Animationsserie zu Diablo für Activision und Netflix zu schreiben und als Showrunner zu betreuen. Der entsprechende Beitrag auf Twitter wurde anschließend wieder gelöscht.

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Eine offizielle Ankündigung von Blizzard oder Netflix folgte damals nicht. 2019 sorgte anschließend eine Markenanmeldung von Blizzard erneut für Spekulationen, bevor das mögliche Projekt schließlich wieder aus der Öffentlichkeit verschwand. Acht Jahre später ist die Situation eindeutig: Eine Diablo-Serie bei Netflix befindet sich tatsächlich in Entwicklung. Ob das neue Projekt allerdings noch etwas mit den damaligen Plänen zu tun hat, wurde nicht bekannt gegeben.

Welche Geschichte könnte Netflix erzählen?

Auch zur Handlung hält sich Blizzard bislang komplett bedeckt. Das Diablo-Universum bietet allerdings reichlich Material. Im Mittelpunkt steht seit jeher Sanctuary, dessen Bewohner zwischen dem Konflikt der Hohen Himmel und der Brennenden Höllen geraten. Die Serie müsste dabei nicht zwingend eines der Spiele nacherzählen. Jahrtausende an Hintergrundgeschichte, der Ewige Konflikt, die Entstehung von Sanctuary oder Ereignisse rund um den Sündenkrieg würden genügend Stoff für eine eigenständige Geschichte bieten.

Gerade eine Animationsserie gibt Blizzard außerdem wesentlich mehr Freiheiten, Dämonen, Engel und die teilweise extrem brutalen Kämpfe der Spiele umzusetzen, ohne an die Grenzen einer aufwendigen Live-Action-Produktion zu stoßen.

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Nach Diablo könnten Warcraft und Overwatch folgen

Die vielleicht spannendste Aussage kam allerdings erst nach der eigentlichen Ankündigung. Blizzard bezeichnet die Diablo-Serie ausdrücklich nur als „den Anfang“. Faries bestätigte auf der BlizzCon zudem, dass es bereits Gespräche über mögliche Umsetzungen weiterer Blizzard-Marken gibt. Dabei wurden ausdrücklich Warcraft und Overwatch erwähnt.

Noch bedeutet das nicht, dass entsprechende Serien bereits produziert werden. Es zeigt aber deutlich, wohin die Reise gehen könnte. Microsoft und Blizzard besitzen einige der bekanntesten Spielemarken der Welt und wollen diese offenbar stärker außerhalb von PC und Konsolen etablieren.

Diablo macht nun den Anfang. Und nachdem Fans acht Jahre lang immer wieder von einer möglichen Netflix-Serie gehört haben, ist diesmal zumindest eine Sache sicher: Sanctuary kommt tatsächlich auf den Fernseher.

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