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Artikel von Markus Bauer +
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Diablo 5 soll bei einem der wichtigsten Punkte der gesamten Reihe größer werden als alle Vorgänger. Senior Game Director Joe Shely bestätigte auf der BlizzCon 2026, dass das Action-Rollenspiel mit mehr Klassen erscheinen soll als jedes bisherige Diablo-Spiel.

Und damit ist nicht nur die Anzahl der jeweiligen Launch-Klassen gemeint. Shely stellte ausdrücklich klar, dass Diablo 5 mehr Klassen zum Start bieten soll, als ein vorheriges Diablo insgesamt hatte. Wie viele das konkret sein werden, verriet Blizzard allerdings noch nicht.

Die ersten drei stehen bereits fest: Dämonenjäger und Mönch kehren aus Diablo 3 zurück. Komplett neu ist der Pestritter. Blizzard beschreibt ihn als schwer gepanzerten wandelnden Tod, der Krankheiten auf dem Schlachtfeld verbreitet und diese anschließend für seine eigene Stärke nutzt. Die drei Klassen bestätigt Blizzard auch in der offiziellen Zusammenfassung der BlizzCon-Präsentation.

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Diablo 5 soll für jeden Fan eine bekannte Klasse haben

Hinter der ungewöhnlich großen Auswahl steckt eine interessante Idee. Blizzard möchte Spielern aus verschiedenen Diablo-Generationen möglichst schnell etwas Vertrautes anbieten. Wer beispielsweise hauptsächlich Diablo 3 gespielt hat, kennt bereits den Dämonenjäger und den Mönch. Gleichzeitig sollen neue Klassen wie der Pestritter komplett andere Spielstile ermöglichen.

Welche bekannten Archetypen noch zurückkehren, ist offen. Barbar, Zauberer, Totenbeschwörer, Druide oder Paladin wurden für Diablo 5 bislang nicht bestätigt. Blizzard betont außerdem, dass sich das Spiel noch früh in der Entwicklung befindet und weitere Klassen erst später vorgestellt werden.

Der Release ist schließlich noch weit entfernt. Blizzard nennt offiziell das Frühjahr 2029. Ab 2027 möchte das Studio regelmäßig neue Einblicke in die Entwicklung geben.

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Blizzard verabschiedet sich von Diablo 4s fester Open World

Fast noch interessanter ist, was mit der Spielwelt passiert. Diablo 4 setzte erstmals stark auf eine zusammenhängende und weitgehend feste offene Welt. Bei Diablo 5 wird dieses Konzept wieder verändert. Sanktuario soll sich prozedural verändern. Wenn du in ein bereits bekanntes Gebiet zurückkehrst, können sich Gelände, interessante Orte, Gegner und sogar Belohnungen verändert haben. Blizzard möchte damit das Gefühl zurückbringen, nie ganz genau zu wissen, was hinter dem nächsten noch unerforschten Gebiet wartet.

Das passt auch zur Geschichte. In Diablo 5 hat Diablo bereits gewonnen. Sanktuario ist gefallen und wird vom Herrn des Schreckens aktiv verändert. Statt sicherer Städte reist du mit einer wachsenden Karawane aus Überlebenden durch die zerstörte Welt.

Damit schlägt Blizzard einen deutlich anderen Weg als bei Diablo 4 (2023) ein. Dort konnte man Sanktuario irgendwann praktisch auswendig kennen. In Diablo 5 sollen selbst bekannte Gebiete bei einem erneuten Besuch Überraschungen bereithalten.

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Diablo 4 wird nicht unbedingt eine Vorlage für den Nachfolger. - Bild: Blizzard Entertainment

Diablo 4 wird nicht unbedingt eine Vorlage für den Nachfolger. – Bild: Blizzard Entertainment

Auch beim Loot schaut Blizzard wieder auf Diablo 2

Bei den Gegenständen geht der Blick gleichzeitig weit zurück. Runen und Runenwörter im Stil von Diablo 2 kehren zurück, ebenso Ausrüstungssets und größere Gegenstände, die wieder mehrere Felder im Inventar benötigen. Gerade dieser Bereich erinnert erstaunlich stark an Diablo 2.

Für Diablo 5 zeichnet sich damit schon früh eine ungewöhnliche Mischung ab. Blizzard übernimmt vertraute Klassen, holt Mechaniken aus älteren Teilen zurück und verabschiedet sich gleichzeitig von einigen Entscheidungen aus Diablo 4. Vor allem die enorme Anzahl an Klassen könnte dabei einen großen Unterschied machen. Wie viele tatsächlich zum Start verfügbar sein werden, bleibt allerdings eine der spannendsten offenen Fragen bis 2029.

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