Microsoft-Activision-Blizzard-Deal: EU startet „Untersuchung“
Die EU plant eine tiefergehende Untersuchung der geplanten Übernahme von Activision durch Microsoft
Adnan Siddiqi Mitgründer von DailyGame, Comics- und Movie-Nerd, Retro-Liebhaber, Gitarrenspieler und Sammler von Mega Drive Games. Leidenschaftlicher Gamer seit den 90ern, immer auf der Suche nach spannenden Geschichten hinter Spielen und Filmen. Schreibt über Klassiker ebenso wie über aktuelle Trends und liebt es, Hintergründe aus der Gaming- und Entertainment-Welt verständlich aufzubereiten. Begeistert sich für kultige Soundtracks, japanische Rollenspiele und alles, was einen Hauch Nostalgie versprüht.
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Die Europäische Kommission fürchtet durch den Zusammenschluss grobe Auswirkungen auf den Wettbewerb! Dadurch wird eine gründlichere 90-tägige Untersuchung durchgeführt, die letztendlich am 23. März 2023 über das Schicksal der geplanten Fusion zwischen Activision Blizzard und Microsoft entscheiden wird.
„Die Europäische Kommission hat eine eingehende Untersuchung eingeleitet, um die geplante Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung zu bewerten“, so die Europäische Kommission in einer Pressemittelung.
„Die Kommission befürchtet, dass die geplante Übernahme den Wettbewerb auf den Märkten für den Vertrieb von Videospielen für Konsolen und PCs sowie für PC-Betriebssysteme beeinträchtigen könnte“, heißt es weiter.
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Die US-amerikanische FTC wird voraussichtlich diesen Monat ihre Entscheidung treffen.
Ursprüngliche Meldung vom 2. November 2022:
Microsoft-Activision-Blizzard-Deal: Schaurige Nachrichten zu Halloween von der EU!
Die EU plant eine tiefergehende Untersuchung der geplanten Übernahme von Activision durch Microsoft.
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Microsoft kauft Activision-Blizzard. Diese Nachricht stellte die gesamte Branche auf den Kopf. Manche jubeln, manche weinen. Nun sind schon einige Monate vergangen. Die Spitze von Microsoft, allen voran Xbox Boss Phil Spencer und Microsoft CEO Satya Nadella, haben die Untersuchungen der Europäischen Union begrüßt und unterstützt. Es sei nur fair bei so einem Deal, hieß es. Diese Meinung könnte sich nun rasch ändern.
Microsoft verpasst Deadline zur Informationsweitergabe
Laut der Politik-Nachrichtenplattform Politico habe Microsoft entschieden, gewisse Informationen, die von der Wettbewerbsbehörde der Europäischen Union gefordert worden, nicht zu liefern. Sie hatten eine Deadline bis um Mitternacht am 31. Oktober. Die genauen Beweggründe für diese Entscheidung seien nicht bekannt.
EU und CMA befragen Mitbewerber und Endkunden
Die Europäische Union hat selbst Umfragen gestartet, um Feedback von Mitbewerbern über ihre Meinung zu dem Deal einzuholen. In über 100 Fragen möchte die EU wissen, welche Auswirkungen sie von dem Deal zwischen Microsoft und Activision befürchten. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat auf ihrer eigenen Webseite einen Bereich erstellt, wo Endkunden ihre Meinung abgeben können.
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Call of Duty – Welchen Einfluss wird Microsoft haben
Die Europäische Union als auch die britische Wettbewerbsbehörde sind gemeinsam dran, den Fall so genau und tief als möglich zu untersuchen. Es ist ihnen wichtig zu verstehen, wie stark der Einfluss von Microsoft sein wird.
Größter Gegner des Deals ist selbstverständlich Sony. Besonders im Fokus geriet die Diskussion um Call of Duty. Der japanische Konzern gab seine Bedenken bekannt, dass Call of Duty als Exklusivtitel einen starken Einfluss auf die Wahl der gekauften Konsole haben würde. Obwohl Microsoft beteuert, Call of Duty, nicht zu einem Exklusivtitel zu machen und auch für einige weitere Jahre nicht in den Game Pass zu inkludieren, haben die EU als auch die CMA ihre Bedenken, dass Microsoft sich an diese Abmachung hält.
EU plant Untersuchung bis zum 8. November
Die Europäische Union habe bereits eine tiefergehende Untersuchung gestartet und initiiert. Bis zum 8. November wollen sie diese fertigstellen und zu einem Beschluss kommen. Danach soll eine zweite Runde der Untersuchung erfolgen.
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Bisher haben Saudi Arabien und Brazilien grünes Licht für den Deal gewunken. Brazilien folgte nach der Freigabe von Saudi Arabien. Die Untersuchung läuft auch noch in den USA, in Japan, Australien, Neuseeland und Süd-Korea.
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