GTA 6 Fahndungssystem: Polizei merkt sich Kleidung, Aussehen und Fluchtwagen
Das GTA 6 Fahndungssystem wird deutlich komplexer. Polizei und Zeugen merken sich Kleidung, Aussehen und mehr.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Wer in GTA 5 Mist baut, kennt das Spiel: Polizei abschütteln, kurz irgendwo verstecken und ein paar Sekunden warten. Danach ist die Sache meistens erledigt. GTA 6 will genau dieses Prinzip offenbar deutlich komplizierter machen.
Rockstar hat laut einem Bericht von Vice das Fahndungssystem komplett überarbeitet. Die Polizei soll sich künftig wesentlich mehr Informationen über Jason und Lucia merken. Dadurch reicht es nicht mehr unbedingt aus, einfach nur schnell genug davonzufahren.
Des Weiteren kann dir während der Verfolgungsjagd der Sprit von deinem Fahrzeug ausgehen.
Die Polizei vergisst euch nicht mehr sofort
Eine der interessantesten Neuerungen ist das sogenannte Heat-System. Neben den bekannten Fahndungssternen können sich die Behörden verschiedene Informationen über den Täter merken. Dazu gehören beispielsweise Aussehen, Kleidung, Waffen, Fahrzeuge und Überwachungskameras. Auch ob Jason und Lucia gemeinsam unterwegs waren, kann eine Rolle spielen.

Grand Theft Auto VI (GTA 6) – Bild: Rockstar Games
Das hat einen ziemlich großen Effekt auf die Verfolgungsjagden. Selbst wenn ihr die Polizei erfolgreich abschüttelt, bedeutet das nicht automatisch, dass ihr wieder völlig anonym seid. Wenn die Beamten beispielsweise eure Kleidung kennen, kann es sinnvoll sein, sich umzuziehen. Haben sie euer Fahrzeug erkannt, müsst ihr möglicherweise das Auto wechseln.
Nicht jeder Mord löst sofort eine Verfolgung aus
Noch interessanter ist, wie die Polizei überhaupt von einer Straftat erfährt. Ein Verbrechen muss grundsätzlich beobachtet oder gemeldet werden. Ein Zeuge kann die Polizei verständigen oder ein Alarm kann ausgelöst werden.
Das bedeutet: Wenn niemand eure Tat bemerkt und kein Alarm ausgelöst wird, muss nicht automatisch sofort die Polizei auftauchen. Damit wird die Welt von GTA 6 deutlich glaubwürdiger. Passanten sind nicht mehr nur Zuschauer, sondern können tatsächlich Einfluss darauf haben, wie eine Situation weiterläuft.
Verstecken allein reicht nicht mehr
Auch die Darstellung der Polizei wurde verändert. Die Beamten erscheinen nicht mehr einfach dauerhaft auf der Minimap. Stattdessen müsst ihr stärker auf eure Umgebung achten und könnt unter anderem die Fokus-Funktion nutzen, um Polizisten zu erkennen.
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Genau das könnte die Verfolgungsjagden in GTA 6 wesentlich spannender machen. Rockstar scheint damit ein System zu bauen, bei dem es nicht nur darum geht, möglichst schnell zu fahren. Ihr müsst tatsächlich überlegen, was die Polizei über euch weiß und wie ihr diese Informationen loswerdet.
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