The Witcher 3 Remastered lässt dich Gewichtslimit und Waffenverschleiß einfach abschalten
CD Projekt modernisiert nicht nur die Grafik. Neue Optionen entfernen auf Wunsch gleich mehrere alte Komfort-Hürden des Rollenspiels.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
The Witcher 3 Remastered modernisiert deutlich mehr als Grafik und Beleuchtung. CD Projekt RED hat zum Release die wichtigsten Änderungen offengelegt. Darunter stecken einige Optionen, die langjährige Spieler besonders freuen dürften: Du kannst das Gewichtslimit komplett ignorieren, Waffenverschleiß abschalten und Geralt unbegrenzt unter Wasser atmen lassen.
Die Funktionen gehören zum neuen Accessibility-Preset Bard’s Ballad. Die Entwickler beschreiben es als Möglichkeit, das Spiel für Spieler mit mentaler Erschöpfung oder Konzentrationsproblemen übersichtlicher zu gestalten. Die einzelnen Erleichterungen lassen sich aber separat aktivieren. Neben unendlicher Ausdauer unter Wasser und unzerstörbarer Ausrüstung gibt es unzerstörbare Boote, schnellere Boote, automatische Lebensregeneration und einen umschaltbaren Hexersinn. Die vollständige Liste führt CD Projekt RED in den offiziellen Änderungen zum Remaster auf.
Gerade Veteranen werden einige davon sofort erkennen. Das ständige Reparieren beschädigter Schwerter oder Geralts notorisch voller Rucksack gehörten zu den Systemen, die schon im Original nicht unbedingt für mehr Spielspaß sorgten. Im Remaster entscheidest du nun selbst, ob du sie weiterhin haben möchtest. Das macht die Sache leichter. Wenn man möchte.
Auch das eigentliche Gameplay wurde umgebaut
CD Projekt RED hat sich allerdings nicht darauf beschränkt, alte Komfortprobleme zu entfernen. Der Skilltree wurde neu aufgebaut. Fähigkeiten besitzen jetzt drei Stufen und benötigen konkrete Vorgänger-Skills. Bonuswerte und Synergien wurden ebenfalls neu ausbalanciert. Bestehende Spielstände funktionieren weiterhin, deine Fähigkeitspunkte werden aufgrund der Änderungen allerdings zurückgesetzt.
Auch die Gegner-KI wurde überarbeitet. Viele normale Monster reagieren anders, bekommen verbesserte Angriffs- und Kontermuster und bewegen sich dynamischer. Geralt wiederum erhält neue Finisher sowie flüssigere Animationen beim Klettern, Springen und Überwinden von Hindernissen.
Dazu kommen eine neue Erkundungs- und Kampfkamera sowie zahlreiche kleinere Komfortänderungen. Loot von mehreren Objekten kann beispielsweise in einem gemeinsamen Fenster gesammelt werden. Außerdem kannst du Gegenstände jetzt direkt vom Rücken von Plötze einsammeln.
Mods kommen jetzt auch plattformübergreifend
Eine der größten langfristigen Änderungen ist die neue Cross-Platform-Mod-Unterstützung über mod.io. Spieler können Mods direkt über das Spiel durchsuchen und installieren. CD Projekt RED erweitert gleichzeitig REDkit, damit Modder Inhalte leichter erstellen und verwalten können.
Auch der Fotomodus wächst deutlich. Charaktere lassen sich platzieren, Posen und Gesichtsausdrücke verändern, Wetter und Tageszeit anpassen und sogar die Kamera in die Ego-Perspektive versetzen.
Technisch gibt es ebenfalls große Änderungen. Das Remaster verwendet unter anderem überarbeitete Texturen, Beleuchtung und Rendering-Techniken. Auf dem PC kommen zusätzlich Path Tracing, DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2.0 hinzu.
Das Upgrade kostet bestehende Spieler gar nix
Der vielleicht beste Grund, das alles selbst auszuprobieren: Besitzer von The Witcher 3 erhalten das Remastered-Upgrade kostenlos. Das gilt auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Besitzer der Switch-Version können außerdem auf die native Switch 2-Fassung wechseln.
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Noch ungewöhnlicher ist, dass CD Projekt RED auch Hearts of Stone und Blood and Wine kostenlos für Besitzer des Grundspiels freischaltet. Alte Spielstände bleiben kompatibel und Cross-Progression funktioniert weiterhin.
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