The Witcher 3-Fans aufgepasst: Dieses neue Fantasy-RPG zeigt endlich mehr Gameplay
Das neue Rollenspiel der ehemaligen The Witcher 3-Entwickler zeigt immer mehr von seiner düsteren Welt.
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René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Wenn ehemalige Entwickler von The Witcher 3 ein neues Fantasy-Rollenspiel ankündigen, hören RPG-Fans automatisch genauer hin. Genau deshalb steht The Blood of Dawnwalker schon jetzt unter besonderer Beobachtung. Hinter dem Projekt steckt Rebel Wolves, ein Studio, das von früheren CD-Projekt-RED-Entwicklern gegründet wurde.
Mit neuem Gameplay zeigt das Team nun deutlich genauer, wohin die Reise gehen soll. Und ja: Die Nähe zu The Witcher 3 ist nicht zu übersehen. Gleichzeitig versucht The Blood of Dawnwalker, mehr zu sein als nur der nächste düstere Fantasy-Titel mit bekannten Namen im Hintergrund.
Von The Witcher 3 zu einer neuen Vampir-Welt
Die Handlung führt in eine alternative Version des 14. Jahrhunderts. Europa wurde von einer verheerenden Katastrophe erschüttert. In dieser geschwächten Welt übernehmen mächtige Vampire nach und nach die Kontrolle. Im Mittelpunkt steht Coen, ein sogenannter Dawnwalker. Er steht zwischen zwei Welten: der Menschheit und den Vampiren. Genau dieser Konflikt soll nicht nur seine Geschichte prägen, sondern auch spielerisch eine wichtige Rolle einnehmen.
Damit setzt Rebel Wolves auf ein Szenario, das sofort neugierig macht. Vampire sind im Rollenspiel-Genre zwar nichts Neues, doch die Verbindung aus mittelalterlicher Welt, moralischen Entscheidungen und einem zerrissenen Hauptcharakter wirkt spannend.
Besonders vielversprechend klingt der Ansatz bei den Quests. Laut den Entwicklern sollen Spieler nicht einfach nur Aufgaben abarbeiten, sondern regelmäßig Entscheidungen treffen, die spürbare Konsequenzen haben. Nicht jede Quest soll eine offensichtliche Lösung besitzen. Stattdessen können Spieler unterschiedliche Wege einschlagen, wodurch sich spätere Ereignisse verändern. Genau hier werden viele Fans natürlich sofort an The Witcher denken.
Der Unterschied: The Blood of Dawnwalker will dieses Prinzip offenbar noch stärker in den Mittelpunkt stellen. Wie weitreichend diese Konsequenzen am Ende wirklich ausfallen, bleibt natürlich abzuwarten. Das gezeigte Gameplay deutet aber an, dass Entscheidungen mehr sein könnten als nur kurze Dialogvarianten.
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Tag und Nacht verändern das Spiel
Eine der spannendsten Ideen ist der Wechsel zwischen Tag und Nacht. Dabei geht es nicht nur um Atmosphäre oder eine andere Beleuchtung der Spielwelt. Der Tageszyklus soll direkten Einfluss darauf haben, wie sich Coen spielt. Tagsüber steht seine menschliche Seite stärker im Vordergrund. Nachts verändert sich nicht nur die Welt, sondern auch seine Fähigkeiten. Dadurch sollen neue Möglichkeiten bei Kämpfen, Erkundung und Entscheidungen entstehen. Genau dieses System könnte eines der großen Alleinstellungsmerkmale von The Blood of Dawnwalker werden. Denn wenn Tag und Nacht wirklich unterschiedliche Spielweisen ermöglichen, hätte das Abenteuer deutlich mehr Tiefe als viele klassische Fantasy-Rollenspiele.
Auch beim Kampfsystem geht Rebel Wolves einen eigenen Weg. Die neuen Gameplay-Szenen zeigen direkte Nahkämpfe, Ausweichmanöver und verschiedene Fähigkeiten, die offenbar flexibel kombiniert werden können. Der Eindruck: The Blood of Dawnwalker spielt sich dynamischer, als man es bei einem schweren Story-Rollenspiel vielleicht erwarten würde. Kämpfe sollen nicht nur von Werten und Ausrüstung abhängen, sondern auch vom richtigen Timing und vom gewählten Spielstil.
Gleichzeitig bleibt genügend Raum für taktische Entscheidungen. Spieler sollen ihre Figur weiterentwickeln und unterschiedliche Kampfansätze ausprobieren können. Das klingt nach einer Mischung aus klassischem Rollenspiel und moderner Action.
Die Erwartungen sind jetzt schon riesig
Dass viele Genre-Fans bei The Blood of Dawnwalker ganz genau hinschauen, überrascht nicht. Rebel Wolves trägt einen großen Namen im Rücken, auch wenn das Studio selbst noch jung ist. Viele Mitglieder des Teams arbeiteten zuvor an The Witcher 3, einem der erfolgreichsten und beliebtesten Rollenspiele überhaupt. Dadurch entsteht automatisch eine enorme Erwartungshaltung. Die Entwickler betonen allerdings, dass The Blood of Dawnwalker keine Kopie von The Witcher werden soll. Stattdessen möchte Rebel Wolves eine eigene Fantasy-Marke aufbauen. Eine mit Vampiren, moralischen Grauzonen und einer Spielwelt, die sich je nach Entscheidung anders entwickeln kann.
Für mich gehört The Blood of Dawnwalker schon jetzt zu den spannendsten Rollenspielen der kommenden Jahre. Natürlich liegt das auch an der Verbindung zu The Witcher 3. Dieser Name sorgt sofort für Aufmerksamkeit. Noch interessanter finde ich aber die eigenen Ideen des Spiels. Der Wechsel zwischen Tag und Nacht, die unterschiedlichen Fähigkeiten von Coen und der starke Fokus auf Entscheidungen könnten dafür sorgen, dass sich The Blood of Dawnwalker klar von anderen Fantasy-RPGs abhebt.
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Natürlich muss Rebel Wolves erst beweisen, dass all diese Systeme im fertigen Spiel wirklich funktionieren. Gameplay-Präsentationen können viel versprechen. Entscheidend ist am Ende, ob Kämpfe, Quests und Konsequenzen auch über viele Stunden hinweg überzeugen.
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