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Assassin’s Creed Odyssey: Kontroverser Shadow Heritage DLC erhält neues Ende

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Ubisoft hat sich mit dem Shadow Heritage DLC für Assassin’s Creed Odyssey einiges an Ärger eingefangen. Nun wird das mit einem Update nachgebessert.

Das Shadow Heritage DLC erschien im Januar und setzt die Geschichte der Protagonisten fort. Allerdings macht es einen kritischen Patzer beim Ende. Um nicht zu spoilern beschreiben wir das Problem in einem Absatz weiter unten. Das hat für entsprechenden Unmut gesorgt, wird aber mit dem morgigen Update laut Ubisoft mithilfe eines alternativen Endes behoben.

Weiterhin bringt das Update, das offiziell die Nummer 1.1.4 trägt, den angekündigten New Game+ Modus. Wie für einen NG+ üblich, behält man seinen kompletten Fortschritt bei. Allerdings kann man den Hauptcharakter wechseln, sofern man das möchte. Weiterhin bekommt der Fotomodus zehn weitere Rahmen und diverse Bugs werden gefixt. Das Update geht noch heute live.

Was aber war das Problem mit dem DLC?

Der folgende Absatz SPOILERT das Ende. Ignoriert ihn, falls ihr das Ende des Shadow Heritage DLC noch nicht kennt.

Assassin’s Creed Odyssey wurde groß damit vermarktet, dass der Spieler Entscheidungsfreiheit bei der Partnerwahl seinen Charakters besitzt und dabei auch frei in seiner Sexualität ist. Im Hauptspiel wurde das auch gut umgesetzt und Spieler erfreuten sich daran zu tun oder zu lassen, was sie wollten. Das DLC Ende ignoriert das komplett, auch unabhängig davon, wie der Spieler sich über das DLC hinweg verhalten hat. Man endet grundsätzlich in einer heterosexuellen Beziehung mit einem bestimmten Charakter und bekommt ein Kind mit diesem.

Besonders peinlich war, dass das Achievement für das Abschließen des DLCs im Englischen „Growing Up“, also erwachsen werden, hieß. Dies hatte sehr unschöne Implikationen für alle, die das Spiel homo- oder asexuell gespielt haben. Selbst aber, wenn man heterosexuelle Partnerschaften im Spiel gewählt hat, aber den spezifischen Charakter nicht als Partner wollte, wurde man in eine Beziehung mit ihm geworfen.

Einige haben argumentiert, dass es sich dabei um Narrative handelt und prinzipiell wäre das nachvollziehbar. Schließlich arbeitet Assassin’s Creed schon immer storyfokussiert. Dummerweise ist Ubisoft ziemlich auf der Freiheit der Spieler herumgeritten und hat das mit zum zentralen Marketing für Assassin’s Creed Odyssey gemacht, nur um es hier zu brechen. Selbst wenn das Thema nicht so sensibel wäre, hätten viele Spieler das nicht gut aufgenommen.

 

 

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