Assassin’s Creed Black Flag Resynced spielt sich besser, wenn du diese Einstellungen änderst
Area Loot, weniger Kamerawackeln und bessere Kontrolle: Diese Einstellungen machen Black Flag Resynced deutlich angenehmer.
Sinan Huemer Ich bin der Beweis, dass man durch zu viel Fernsehen und Videospiele nicht brutal wird. Man wird nervig. Fragt jeden der mir zuhören muss.
Assassin’s Creed Black Flag Resynced bringt den Ubisoft-Klassiker technisch auf einen deutlich moderneren Stand. Das Spiel fühlt sich flüssiger an, bietet einige Komfortfunktionen und erlaubt es sogar, bekannte Mechaniken an den eigenen Spielstil anzupassen. Viele dieser Optionen sind allerdings standardmäßig deaktiviert oder gut im Menü versteckt.
Nun ist das Game schon eine ganze Weile auf dem Markt und eine regelrechte Flut an Tipps und Tricks wird einem entgegen geschwemmt. Ich hab mir da mal einige angesehen und diese für euch hier zusammengetragen. Wer sich also ein paar Minuten Zeit nimmt und die folgenden Einstellungen anpasst, kann sich unnötigen Frust sparen und das Abenteuer von Edward Kenway noch mehr genießen.
Area Loot spart jede Menge Zeit
Die wohl wichtigste Einstellung betrifft das Plündern von Gegnern.
Standardmäßig sammelt Edward Beute wie früher von jedem einzelnen Gegner ein. Das funktioniert zwar, kostet aber gerade nach größeren Kämpfen unnötig Zeit. Aktivierst du Area Loot, werden alle Gegenstände in der unmittelbaren Umgebung mit einer einzigen Aktion eingesammelt.
Gerade wenn man häufig feindliche Lager räumt oder mehrere Gegner hintereinander ausschaltet, macht diese kleine Änderung einen enormen Unterschied. Das Gameplay bleibt flüssiger und man verbringt deutlich weniger Zeit mit wiederholenden Animationen.
Advanced Parkour für mehr Kontrolle
Black Flag war schon damals für sein Parkour-System bekannt. Gleichzeitig konnte Edward aber auch immer wieder an Objekten hochklettern, obwohl man das gar nicht wollte.
Mit der Option Advanced Parkour wird das Klettern stärker an eine zusätzliche Eingabe gebunden. Dadurch entscheidet man deutlich bewusster, wann Edward auf Dächer springt oder Wände erklimmt.
Vor allem in Städten wie Havanna oder Kingston sorgt das für wesentlich mehr Kontrolle. Wer bereits neuere Assassin’s-Creed-Teile gespielt hat, wird sich damit vermutlich sofort zuhause fühlen.
Diese Funktion ist in nahezu jedem dieser Tipps and Tricks Videos zu sehen, zählt aber nicht zwingend zu meinen persönlichen „Must-haves“.

Seestürme in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame
Weniger Kamerawackeln sorgt für mehr Übersicht
Explosionen, Kanonenschläge und heftige Seeschlachten gehören natürlich zu Black Flag dazu. Trotzdem muss die Kamera nicht bei jeder Gelegenheit kräftig mitwackeln. (kleiner Bonus auch von mir: Die Vibration des Controllers hab ich auch ausgeschaltet. Spart Akku und brauch ich in diesem Game wirklich nicht)
Reduzierst oder deaktivierst du Screen Shake, bleibt das Bild wesentlich ruhiger. Besonders längere Gefechte wirken dadurch angenehmer und man verliert Gegner oder Ziele seltener aus den Augen.
Gerade auf größeren Bildschirmen oder beim Spielen auf der Couch empfand ich diese Einstellung als deutlich angenehmer.
Schwierigkeit an den eigenen Spielstil anpassen
Nicht jeder möchte Black Flag auf dieselbe Art erleben.
Falls dir Kämpfe zu leicht oder zu anspruchsvoll erscheinen, kannst du den Schwierigkeitsgrad jederzeit anpassen. Das klingt selbstverständlich, wird aber erstaunlich oft vergessen. Gerade mein lieber Kollege Michi sagt immer „Ich spiel um abzuschalten, nicht um herausgefordert zu werden!“
Wer die Geschichte genießen möchte, kann den Fokus stärker auf Erkundung und Piratenabenteuer legen. Wer dagegen jede Konfrontation auskosten möchte, erhöht einfach den Schwierigkeitsgrad und fordert sich etwas mehr.
Schön ist dabei, dass sich das Spiel flexibel anpassen lässt und man sich nicht schon zu Beginn endgültig festlegen muss.
HUD nach den eigenen Wünschen gestalten
Das Interface bietet zahlreiche Möglichkeiten, Informationen ein- oder auszublenden.
Je weniger Elemente dauerhaft eingeblendet werden, desto atmosphärischer wirkt die Spielwelt. Gleichzeitig solltest du aber genau jene Anzeigen aktiv lassen, die du tatsächlich regelmäßig nutzt.
Gerade Kompass, Missionsziele oder Gesundheitsanzeige lassen sich individuell konfigurieren. Es lohnt sich durchaus, hier ein wenig zu experimentieren.

Flammendes Infreno in AC Black Flag Resynced © Ubisoft, Screenshot by DailyGame
Untertitel und Bedienung anpassen
Eine oft unterschätzte Einstellung betrifft die Untertitel. Und nein, das sage ich nicht weil ich seit 3 Monaten eine Brille trage.
Nicht nur ihre Aktivierung ist sinnvoll, auch Größe und Lesbarkeit lassen sich verändern. Gerade bei den zahlreichen Dialogen oder während hektischer Kämpfe kann das einen echten Unterschied machen.
Ebenso lohnt sich ein Blick auf die Steuerungsoptionen. Je nach persönlicher Vorliebe können einzelne Tastenbelegungen oder Kameraempfindlichkeit angepasst werden. Das kostet nur wenige Minuten und sorgt oft für ein wesentlich angenehmeres Spielgefühl.
Komfortfunktionen machen den Unterschied
Resynced verändert den Kern des Spiels nicht. Genau das ist auch gut so. Stattdessen modernisieren zahlreiche kleinere Verbesserungen das Spielerlebnis.
Viele dieser Funktionen fallen zunächst kaum auf. Nach einigen Stunden merkt man allerdings schnell, dass sich das Spiel angenehmer steuert als das ursprüngliche Black Flag. Weniger umständliches Looten, präziseres Parkour und mehr Möglichkeiten zur Individualisierung sorgen dafür, dass sich der Klassiker erstaunlich frisch anfühlt.
Fazit von MIR persönlich
Die Standard-Einstellungen funktionieren problemlos, verschenken aber einiges an Komfort. Wer sich direkt nach Spielbeginn ein paar Minuten Zeit nimmt und die wichtigsten Optionen anpasst, erhält ein deutlich moderneres Spielerlebnis. Aber ich sag euch auch ehrlich dazu, dass ich selbst nicht jedes dieser Settings übernommen habe.
Vor allem Area Loot und eine reduzierte Kamerawackelbewegung gehören für mich zu den ersten Änderungen überhaupt. Sie greifen nicht in das eigentliche Spielgefühl ein, nehmen aber viele kleine Ärgernisse aus dem Flow.
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Und genau solche Komfortfunktionen machen am Ende oft den Unterschied. Black Flag bleibt das Piratenabenteuer, das Fans seit Jahren lieben… nur eben ein gutes Stück angenehmer zu spielen. Bin ich alt wenn ich selbst in Games nach Komfort suche? Vielleicht. 😀
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